Alle Beiträge von Erika Molle

31

Mai

46. Europäischer Keramikmarkt

6. Juni 2026 von 10 – 18 Uhr
7. Juni 2026 von 11 – 18 Uhr

Bereits zum 46. Mal wird Anfang Juni der europäische Keramikmarkt der Stadt Höhr-Grenzhausen stattfinden. Auf einer ca. 500 Meter langen Marktzone wird alles gezeigt, was die Vielfalt der Keramik ausmacht. Hierfür wurden rund 130 Aussteller aus ganz Europa von einer Jury ausgewählt.

Am 6./7. Juni 2026 ist der nächste Keramikmarkt terminiert. Auch das Keramikmuseum Westerwald – direkt in der Marktzone – „bastelt“ schon daran, wie Besucher am Besten die Vielfalt der Keramik erleben können. Zahlreiche Keramikwerkstätten in der Stadt haben ebenfalls geöffnet. Auch die 6. „Offene Deutsche Töpfermeisterschaft“ wird wieder stattfinden. Gastland wird in diesem Jahr Schweden sein und sich mit sechs außergewöhnlichen Keramikerinnen präsentieren.

Am Samstagabend wird es auch wieder ab 20 Uhr das Naspa-Open-Air am Laigueglia-Platz geben. Bei freiem Eintritt kann man die Big Band Boden erleben, sie spielen Swing-Klassiker und bekannte Pop-, Rock- und Soul-Hits in authentischen Live-Arrangements. Party ist angesagt, wenn die Big Band Boden so richtig loslegt.

Kannenbäckerland-Touristik-Service Höhr-Grenzhausen • Tel.: 026 24-104-300 www.kannenbaeckerland.de.

Foto: Matthias Ketz

27

Mai

Ausstellung im Kulturbahnhof Kreuztal: Ein Siegerländer Künstler – Wolfgang Kreutter

Die Ausstellung ist noch bis zum 16.07. während der Öffnungszeiten des Kulturbahnhofs (Mo.–Do.: 10:00–15:00 Uhr) zu besuchen.

Wolfgang Kreutter wurde 1924 in Siegen geboren. Er lebte u.a. in Bad Berleburg und Stadtlohn, wo er 1989 verstarb. Seine letzte Ruhe fand er in Siegen. Ab 1945 machte Kreutter eine Lehre als Drechsler und Holzbildhauer auf dem Hof des Drechslermeisters und Landschaftsmalers Ludwig Florin (1889–1985) am Dödesberg, nordöstlich von Berleburg. Seine Gesellenprüfung legte er 1947 mit der Anfertigung eines Spinnrads ab. Von 1947 bis 1950 war er Schüler und Assistent bei Prof. Edwin Scharff in Hamburg. Seit 1950 war er als freischaffender Künstler tätig. Von 1952 bis 1966 hatte er einen Lehrauftrag als Kunsterzieher am Johannes-Althusius-Gymnasium in Bad Berleburg und gestaltete von 1957 bis 1967 mit „Spiel mit!“, „Die kleine Akademie“, „Wolfgang Kreutters Klapperstunde“ und „Die Litfaßsäule“ zudem Fernsehsendungen im 1. Programm des WDR, in denen Kindern u.a. künstlerisches Gestalten nähergebracht werden sollte.

Er zählt zu den prägenden Künstlern der Region Siegerland und war insbesondere für seine Skulpturen im öffentlichen Raum bekannt, zu denen auch die berühmte Figurengruppe „Kuhhirte mit Herde“ in der Siegener Altstadt gehört. Zwischen 1955 und 1989 widmete er sich überwiegend der Sakralkunst. Für über 100 Kirchen, Gemeindehäuser und Kapellen in Westfalen und über die Region hinaus gestaltete er die Innenräume und errichtete Mahn- und Totenmale im öffentlichen Raum. Grundlage hierfür war eine vertragliche Zusammenarbeit mit dem Landeskirchenamt der Evangelischen Kirche von Westfalen in Bielefeld und dem Bochumer Architekten Kurt Peter Kremer, die etwa ab 1957 begann.

Die Ausstellung zeigt einen Ausschnitt von Kreutters künstlerischem Schaffen. Neben seinen Arbeiten in Bronze, Stein und Holz arbeitete Kreutter auch mit Linoldruck. Darunter Linoldrucke auf Karton, von denen einige in der Ausstellung zu sehen sind. Auch der originale Holz-Druckstock, der für eine Linolarbeit verwendet wurde, kann in Augenschein genommen werden. Die Linolarbeiten zeigen, wie Kreutter seine klare Formensprache und dynamischen Figuren auch in grafischen Techniken umsetzte und seine Themen von Bewegung und Perspektive auf zwei Dimensionen übertrug. Ergänzend dazu sind in der Ausstellung Collagen zu sehen, darunter das zweiteilige Werk „3 Motorradfahrer“ und die Collage „Liebespaar“, sowie eine Bronzeskulptur, die Kreutters skulpturale Sprache eindrucksvoll veranschaulicht.

Die Ausstellung, die von Frank Wieland Frisch aus dem Bestand der Kunstsammlung Kreuztal kuratiert worden ist, würdigt Wolfgang Kreutters vielseitiges Schaffen, verdeutlicht seine gestalterischen Ideen, Kompositionsprinzipien und experimentellen Ansätze. Sie lädt alle Besucherinnen und Besucher ein, seine Skulpturen, Druckgrafiken und Collagen aus nächster Nähe zu erleben und die Bandbreite seines künstlerischen Schaffens zu entdecken.

Kontakt: 02732 – 5 14 29 und online auf www.kreuztal-kultur.de.

Foto: Kulturamt Kreuztal

17

Mai

Freibad auf der Insel Grafenwerth

Eingebettet in das magische Siebengebirge gehört unser Erlebnisbad zu den attraktivsten Freibädern in der gesamten Region. Es steckt voller Überraschungen, die auch Ihnen gefallen werden.

Eine 52 Meter lange Wasserrutschbahn überragt die Beckenlandschaft, die mit weit über 1.000 Quadratmetern für jeden Geschmack gehörigen Freizeitspaß bereithält. Schwimmer, die hier im bis zu 26 Grad warmen, solarbeheizten Wasser zufrieden ihre Bahnen ziehen, kommen genauso auf ihre Kosten, wie die Jugendlichen, die in den Badepausen auf angelegten Spielfeldern Beachvolleyball oder Beachsoccer spielen.

Und selbst die Kleinsten können sich in unserem Planschbecken auf einer eigenen 12 Meter langen Wasserrutsche austoben oder auf dem Matschplatz nach Herzenslust in ihrem Element spielen.

Umrahmt vom Rhein inmitten der Parkanlage der Insel Grafenwerth grenzt der Minigolfplatz mit 18 Turnierbahnen direkt ans Freizeitbad. Hier können Sie schwungvoll die Bälle über die Bahnen jagen.

Genießen Sie die Zeit in unserem Bad, denn viel zu schnell ist ein erlebnisreicher Tag vorbei. Wir freuen uns auf Ihren Besuch !

Infos unter: www.bad-honnefer-baeder.de

Foto: Bad Honnefer Bäder

16

Mai

Römerkastell Saalburg

Eine einzigartige Zeitreise in die Antike erleben die Besucher im Römerkastell Saalburg bei Bad Homburg v.d.H. im Taunus. Als Teil des römischen Grenzwalls, des Limes, gehört die Saalburg seit 2005 zum UNESCO-Welterbe.

Auf Initiative des deutschen Kaisers Wilhelm II. wurde das Kastell um 1900 originalgetreu wieder aufgebaut. Die Ausstellungen von archäologischen Funden und die nach originalen Vorbildern ausgestatteten Räume geben einen faszinierenden Einblick in die Welt der Römer. Während der Aktionstage zeigen römische Soldaten, Händler und Handwerker das Leben im Kastell und ihr Handwerk.

Das Museumscafé Taberna bietet mit seiner Innenausstattung eine Vorstellung von römischen Gaststätten. Der Gast kann zwischen römischen Speisen und dem vertrauten Angebot unserer Tage wählen.

Am Eingang zum Kastell deuten Rekonstruktionen römischer Häuser das Dorf an, das vor den Toren der Saalburg lag. Unter den Vordächern öffneten sich Verkaufsläden und Werkstätten zur Straße. Hier ist der Museumsshop untergebracht, der ein breites Sortiment an Büchern, Repliken und Souvenirs bietet.

Römerkastell Saalburg, Am Römerkastell 1, 61350 Bad Homburg v.d.H., Tel.: 06175/9374-0, www.saalburgmuseum.de

Foto: Römerkastell Saalburg

15

Mai

Hadamar – Glas, Naherholung und Kultur

 

Tourismusbüro • Untermarkt 1 • 65589 Hadamar • www.hadamar.de • Tel.: 06433/89 128 • tourismus(at)stadt-hadamar.de

Foto: Stadt Hadamar

13

Mai

30 Jahre Vulkanpark

Im Jahr 1996 aus einem gemeinsamen Projekt des Landkreises Mayen-Koblenz und des Mainzer Leibniz-Zentrums für Archäologie entstanden, zählt er heute zu den spannendsten Geoparks Deutschlands: Seit 30 Jahren fasziniert der Vulkanpark inmitten der vulkanischen Osteifel zahlreiche Besucher. Sieben Info- und Erlebniszentren sowie 16 Landschaftsdenkmäler machen die explosive Entstehungsgeschichte der Osteifel ebenso erlebbar wie die jahrtausendealte Gesteinsabbaugeschichte der Region. Der höchste Kaltwassergeysir der Welt in Andernach, das fast 2.000 Jahre alte Römerbergwerk Meurin oder der interaktive Lava-Dome in Mendig – die Info- und Erlebniszentren des Vulkanparks ermöglichen allen Altersgruppen eine faszinierende Zeitreise in Vulkanismus, Archäologie und Technikgeschichte.

Die vielfältigen Landschaftsdenkmäler des Vulkanparks bieten als Originalschauplätze authentische Einblicke in die feurige Vergangenheit der Osteifel. Dicht bewachsene Vulkankegel und bizarre Abbauwände zeugen noch heute von den Kräften, die die Region maßgeblich prägten – zuletzt beim gewaltigen Laacher-See-Ausbruch vor rund 13.000 Jahren.

TIPP

Das Römerbergwerk Meurin (zwischen Andernach und Mendig) lädt zu interaktiven Themen- und Familientagen ein:

  • Pfingstmontag, 25.05.26, 10–17 Uhr: „Mühlen durch die Epochen“ – Mühlenhandwerk der letzten 2.000 Jahre
  • Sonntag, 21.06.26, 10–17 Uhr: 30 Jahre Vulkanpark – großer Familientag mit tollen Mitmachaktionen & „Regionaler Museumsmarkt 2026“

Weitere Infos: www.vulkanpark.com / Facebook: Vulkanpark / Instagram: vulkanpark_osteifel

Foto: K.-P. Kappest

13

Mai

GeoRoute Stöffel

Wo Wandern Geschichte erzählt

Die rund 11 km lange GeoRoute Stöffel-Tour ist eine Entdeckertour und gehört zu den „Best of Europe Day Walks“ und verbindet eindrucksvoll Wandererlebnis, Natur und Industriekultur. Der abwechslungsreiche Rundweg führt durch die beeindruckende Natur rund um den Stöffel-Park. Wandernde erleben stille Wälder, weite Ausblicke und entdecken faszinierende Basaltformationen sowie Spuren der Erdgeschichte. Gleichzeitig geben ehemalige Steinbrüche, historische Gebäude und Baudenkmäler spannende Einblicke in die Industriekultur und Geschichte im Westerwald. Informationstafeln und die Basaltmeile entlang des Weges machen die Tour zu einem besonderen Erlebnis.

Weitere Informationen: Tourist-Information WällerLand • 56459 Stahlhofen a. W. Tel.: 02663 291-494 • www.waellerland.com

Foto: Sabine Dörner

13

Mai

Raus ins Weite: Premiumwandern im Hunsrück

Rund um Baumholder warten drei ausgezeichnete Premiumwanderwege darauf, entdeckt zu werden – jede Tour ein besonderes Naturerlebnis, jede Etappe eine kleine Auszeit vom Gewöhnlichen. Wer auf diesen Wegen ankommt hat den Alltag längst vergessen.

Drei Wege – drei Erlebnisse

• Traumschleife Bärenbachpfad direkt in Baumholder: Über 15 km führt diese Rundtour durch dichte Wälder und entlang lebendiger Bachläufe. Schmale, naturbelassene Pfade schenken echtes Wandergefühl – mit jedem achtsam gesetzten Schritt der Entschleunigung näherkommend. Moderate An- und Abstiege machen die Tour perfekt für alle, die bewusst die Natur genießen möchten. Die lange Waldpassage bietet auch an heißen Sommertagen ein angenehmes Mikroklima.

• Traumschleife Gräfin Loretta in Frauenberg: Wo Natur auf Geschichte trifft, entsteht eine besondere Atmosphäre. Rund um die Burgruine Frauenberg und der Kaiserallee auf dem Nahekopf eröffnet sich dem Wanderer auf 12,5 km eine beeindruckende Mischung aus Natur und Kultur. Schmale Pfade führen über bewaldete Höhen zu beeindrucken Ausblicken ins Nahetal. Informationstafeln machen die Region lebendig.

• Nahesteig von Nohfelden bis Idar-Oberstein: Wer die Herausforderung liebt, ist auf dem Nahesteig genau richtig. Der 41 km lange Premiumstreckenweg begleitet die Nahe zwischen Nohfelden und Idar-Oberstein durch das wildromantische obere Nahetal. Felsen, Wälder, Höhenzüge und offene Landschaften sorgen für stetige Abwechslung. Dank guter Bahnanbindung lassen sich individuelle Etappen planen – perfekt für ein verlängertes Wanderwochenende und das persönliche Naturabenteuer.

Premiumqualität, die man spürt

Alle drei Wege tragen die begehrte Auszeichnung als Premiumwanderweg des Deutschen Wanderverbands. Naturnahe Pfade, sichere Beschilderung, abwechslungsreiche Landschaften und gut ausgestattete Rastplätze machen jede Tour leicht planbar. Hier können Sie einfach ankommen, entspannt loswandern und genießen.

Nachhaltig unterwegs – von Anfang an

Stressfrei starten: Alle Wege sind mit dem öffentlichen Nahverkehr erreichbar. Aktuelle Fahrzeiten finden Sie unter www.rnn.info. Unter der Woche erhöhte Taktzahl. So beginnt die Auszeit schon bei der Anreise.

Jetzt planen – Vorfreude sichern

Holen Sie sich Inspiration nach Hause: Die Broschüre „Wandergenuss rund um Baumholder“ liefert kompakte Infos zu Strecken, Highlights sowie Tipps zu Einkehr und Anreise.

Kostenfrei bestellen mit dem Codewort „Wällerbote“:
Touristinformation der VG, Baumholder, 06783 – 8116, tourismus(at)vgv-baumholder.de, www.vgv-baumholder.de

Foto: KPKappest/CC-BY

06

Mai

Vom kleinen Dorf zum Zentrum der Industriekultur

Kleiner Wäller GeoRoute Glasstadt Wirges

Tauchen Sie bei einem ausgedehnten Spaziergang in die Entwicklung der Stadt Wirges ein und erleben Sie an zahlreichen Geo-Stationen die Historie der Glasin-
dustrie, der Eisenbahn sowie der Menschen, die hier lebten und arbeiteten. Daneben werden Wanderer mit zahlreichen Ausblicken auf Wirges, den Westerwälder Dom sowie auf die Montabaurer Höhe und den Köppel belohnt.

Der 8 km lange, gut ausgeschilderte Rundweg führt Sie vom Bürgerhaus startend zur ersten Infostation, den Werkssiedlungen am Dornberg. Über den Infopunkt Bahnhof geht es weiter zum Glaswerk und von dort zum Silbersee. Über Wiesen und Felder verläuft der Weg weiter zum Geoblick. Lassen Sie den Blick über die Obstbaumfelder bis zur Montabaurer Höhe schweifen. Weiter geht es über die Kapelle am Steimel und dann wieder zurück in die Stadt, wo ein weiterer Infopunkt Wissenswertes über das historische Wirges verrät. Der Rundweg ist eine GeoRoute des Nationalen GEOPARKS Westerwald-Lahn-Taunus und trägt zudem die Auszeichnung „Kleiner Wäller“ des Westerwald Touristik-Service.

TIPP
Am 8. Mai wird die GeoRoute feierlich eröffnet. Im Anschluss an den offiziellen Teil findet eine geführte, öffentliche Wanderung statt. Auskünfte erteilt die Touristikstelle der Verbandsgemeinde.

Weitere Informationen: Verbandsgemeinde Wirges • Tel. 02602 689 380 • www.wirges.de

Foto: Nitz Fotografie