Alle Beiträge von Erika Molle

20

Nov

Weihnachtsdorf Waldbreitbach – Das Original

Weihnachtsdorf – ein Begriff der Stunde. Der idyllische Ort Waldbreitbach im Wiedtal verwandelt sich bereits seit über 30 Jahren in das Weihnachtsdorf Waldbreitbach. Dabei handelt es sich nicht um einen eingezäunten Marktplatz oder ein Hüttendorf, sondern das gesamte Dorf als solches wird mit weihnachtlichen Attraktionen und zahlreichen Krippen geschmückt. In dieser Saison müssen auch hier einige Stationen ausfallen, dennoch wird es vom 1. Dezember 2020 bis zum 31. Januar 2021 stimmungsvoll im Ort.

Highlights sind der „Stern von Bethlehem“ – ein mit 3.500 Glühbirnen und über 30 Krippen bestückter Wanderweg, die schwimmende Krippe auf der Wied, der schwimmende Adventskranz mit 8 m Durchmesser oder die Weihnachts-Illumination am 18 m hohen Zunftbaum mit 6 m Durchmesser und fast 10.000 LEDs, die lebensgroßen Figuren aus dem Erzgebirge, die Freilandkrippe und ganz neu in dieser Saison die Schwibbogen-Krippe von den Waldbreitbacher Krippenfreunden.

Knapp 60 Stationen befinden sich insgesamt am „Kleinen Krippenweg“, der über 2 km am Wiedufer entlang und durch den Ort verläuft. Dazu gehören auch liebevoll gestaltete kleine Krippen in Geschäften und Privatgärten. Alle Attraktionen im Dorf können täglich besucht werden, der Eintritt ist frei. Kostenfreies Informationsmaterial versendet der Touristik-Verband Wiedtal.

Das Weihnachtsdorf Waldbreitbach hat 2018 beim Wettbewerb zur „Best Christmas City“ der Bundesvereinigung City- und Stadtmarketing Deutschland e. V. und der Fachzeitschrift Public Marketing mit einem einzigartigen Stadtmarketingkonzept überzeugt und ist Gewinner der Jurywertung in der Kategorie Kleinstadt geworden. Besonders bewertet wurde das Gesamtkonzept zum Thema Krippen und das Zusammenspiel der Akteure vor Ort.

Folgende Angebote aus den Vorjahren können leider nicht stattfinden: Christkindchenmarkt, die große Naturwurzelkrippe in der Pfarrkirche Maria Himmelfahrt wird nicht aufgebaut, der Fackelzug zur Eröffnung, Führungen für Einzelgäste und Gruppen, Stationen am großen Krippenweg, Konzerte in der Pfarrkirche, Bühnenprogramm, Live-Musik, Tombola sowie Weihnachtspyramide und Adventskalenderhaus. Der Selbermacher-Basar findet ausschließlich online statt.

Ob das Internationale Krippen- und Bibelmuseum von Krippenbaumeister Gustel Hertling öffnen darf, stand bei Redaktionsschluss noch nicht fest und hängt von den neuen Vorgaben der Bundesregierung ab. Gleiches gilt für die Gastronomie im Ort, hier werden alternativ einige ToGo Angebote zum Mitnehmen erarbeitet.

Der Gewerbeverband Waldbreitbach e.V. als Veranstalter weist darauf hin, dass alle Attraktionen jeden Tag besichtigt werden können und alle auch bis zum letzten Sonntag im Januar aufgebaut bleiben. Somit kann der Besucherstrom entzerrt werden und es müssen nicht alle Gäste an einem Adventssonntag anreisen. Die Stationen befinden sich alle draußen an der frischen Luft. Die Besucher werden gebeten Abstand zu halten und wo dies einmal nicht möglich sein sollte einen Mund-Nasen-Schutz zu tragen. Aktuelle Informationen zu möglichen Anpassungen werden entsprechend veröffentlicht.

Aktuelle Informationen auch zu eventuellen Anpassungen wegen der derzeit besonderen Situation sind unter www.wiedtal.de oder 02638-4017 zu finden.

Foto: Touristik-Verband Wiedtal e.V.

15

Nov

Linzer Weihnachtszauber 2020

Wenn ein vorweihnachtlicher Zauber durch die Straßen zieht, es in Linz nach Uhles und Glühwein duftet und die historischen Gassen romantisch leuchten, dann ist endlich wieder Vorweihnachtszeit in Linz. Um auf den romantischen Weihnachtszauber nicht verzichten zu müssen, hat sich die Linzer Werbegemeinschaft unter der Leitung von Didi Pörzgen in Zusammenarbeit mit der Stadt Linz ein neues, den Corona-Richtlinien entsprechendes Konzept überlegt. In diesem Jahr verwandelt sich die „Bunte Stadt am Rhein“ erstmals in ein romantisches Weihnachtsdorf, vom Rheintor bis zum Neutor.

Neben der bunten, allseits beliebten Beleuchtung werden handgefertigte, liebevoll dekorierte Holzverblendungen die Linzer Geschäfte in kleine, süße Weihnachtsmarktstände verwandeln. Die Gewerbetreibende werden das Weihnachtsdorf zum Beispiel durch Außenverkäufe mit Glühwein, Uhles oder traditionellem Handwerk aktiv mitgestalten.

Die kleinsten Besucher dürfen sich über viele kleine Aktionen freuen, wie z.B. ein Kinderkarussell, den Besuch des Nikolauses und kleinere Gewinnspiele. Auch die Linzer Krippenausstellung wird ein neues Zuhause bekommen. Die kleinen und großen Krippen werden die Schaufenster zieren, verteilt durch die ganze Altstadt.
Das Weihnachtsdorf wird vom ersten bis vierten Adventswochenende an allen Tagen geöffnet sein. Die Bonner Personenschifffahrt bietet darüber hinaus täglich eine Sonderfahrt mit der MS Beethoven von Bonn nach Linz an (Ankunft in Linz
14.30 Uhr, Abfahrt 17.30 Uhr).

Weitere Informationen unter www.wir-in-linz.de

Foto: Creativ Picture Heinz Werner Lamberz

12

Nov

Neuwieder Knuspermarkt – Erlebnis für die ganze Familie

Vom 23. November bis 23. Dezember: Knusperpfad durch die Innenstadt

Eine Erkundungstour durch die Innenstadt mit verschiedenen Spielwelten wie Harry Potter, Charlie und die Schokoladenfabrik, Playmobil, Kaufmannsladen, Steiff und diversen Tierwelten bringt ab dem 23. November Spannung in die Vorweihnachtszeit. In den eigens für die Kinder errichteten Hütten können sich unsere kleinen Gäste mit unterschiedlichen Themenbereichen beschäftigen. Zusätzlich lohnt der Blick in die Heinzelmännchen-Hütten: Darin präsentieren die geschäftigen Gesellen die ganze Brandbreite ihrer handwerklichen Geschicklichkeit.

Doch nicht nur die Themen-Hütten sind ein Blickfang. In der gesamten Innenstadt gibt es einiges zu entdecken. Werfen Sie doch auch mal einen Blick in die zahlreichen Schaufenster der Einzelhandelsgeschäfte. Wer ganz genau hinsieht, entdeckt zwischen Schuhen und Kleidern vielleicht Aschenputtel oder Schneewitchen und die sieben Zwerge. Auch die große Schneekugel auf dem Luisenplatz wird in diesem Jahr wieder die Blicke von Jung und Alt auf sich ziehen.

 

Achten Sie einfach auf die kleinen Lebkuchenfiguren – sie zeigen Ihnen den Weg!

Dauer des Knusperpfades: 23. November bis 23. Dezember 2020. Die Installationen in den Geschäften richten sich jeweils nach deren Öffnungszeiten.

Weitere Informationen über den Knuspermarkt und eine Übersicht, wo es was zu entdecken gibt, findet man auf der Internetseite

www.neuwied.de/knuspermarkt.html

Fotos: Simon Zimpfer

05

Nov

Knusperpfad ersetzt den Knuspermarkt

Geschäfte der Innenstadt werden weihnachtlich dekoriert

Zwar ist von den bundesweit erfolgten Absagen von Weihnachtsmärkten auch der beliebte Neuwieder Knuspermarkt betroffen – was Verwaltung und Marktorganisator Willi Meyer zutiefst bedauern -, doch deshalb muss in  Neuwied niemand auf ein weihnachtliches Ambiente verzichten. Denn das Amt für Stadtmarketing hat überzeugende Pläne für einen „Knusperpfad“ vorbereitet.

Im Mittelpunkt stehen dabei die beliebten Spielwelten des Kinder-Weihnachtsdorfes, die stets viele Menschen anlockten – und nicht nur kleine. Diese nach Themen gegliederten Schauhütten sollen nun vom 23. November bis zum 23. Dezember in der ganzen Innenstadt, vor allem in der Mittelstraße und der Langendorfer Straße präsentiert werden. In den vergangenen Jahren bezauberten unter anderem ein Puppenhaus, ein Kaufmannsladen, Steiff- und Playmobil-Figuren, Jim Knopf und diverse Tierwelten die Besucher. Vertreten sind natürlich auch die fleißigen Heinzelmännchen, die wieder ihre Geschicklichkeit unter Beweis stellen. Und die große Schneekugel zieht wieder die Blicke auf sich.

„Die kleinen schmucken Hütten des Kinder-Weihnachtsdorfes erfreuen sich großer Beliebtheit“, erklärt Amtsleiterin Petra Neuendorf. „Wir sind uns sicher, dass auch die geplante Erweiterung gut bei der Bevölkerung ankommt.“

Doch damit nicht genug: Aktiv eingebunden in die Neuwieder Weihnachtswelt wird der Handel. Die Deichstadtfreunde unterstützen das Amt für Stadtmarketing dabei, den Einzelhandel flächendeckend mit weihnachtlichem Dekor auszustatten. Die Idee erfreut sich großen Zuspruchs, 20 Händler haben ihre Teilnahme bereits zugesagt. Ihnen stellt das Amt Material aus seinem Fundus zur Verfügung, nur das Schmücken müssen die Ladenbesitzer noch selber vornehmen. Somit können sich die Neuwieder auf viele adventlich geschmückte Schaufenster und Ladenlokale freuen.

Und sicher dorthin geleitet werden sie auch – dank eines „Knusperpfads“. Was sich dahinter verbirgt, erläutert Petra Neuendorf so: „Wir ,pflastern‘ die Fußgängerzone mit Bodenaufklebern in Form von Lebkuchen. So führen wir die Leute zielgerichtet zu allen teilnehmenden Geschäften.“

Foto: Fantasievoll gestaltete Schaukästen locken in die City. Quelle: Zimpfer

28

Okt

Stein auf Stein entstehen LEGO®-Welten

Beispiele aus der Sammlung Lange in der Stadtgalerie zu sehen

LEGO®-Bausteine: Es gibt wohl kaum ein Kind, dass nicht mit den farbigen Kunstoffklötzchen gespielt hat. Welche Welten sich daraus bauen lassen, das zeigt die Ausstellung „Stein auf Stein“, die vom 5. November bis 26. Februar in der Stadtgalerie in der ehemaligen Mennonitenkirche aus dem Jahre 1768 Exponate aus der Sammlung Lange präsentiert.

Seit mehr als 60 Jahren inspirieren die bunten Kunststoffsteine mit den charakteristischen acht Noppen Kinder und Erwachsene gleichermaßen zum Bau der unterschiedlichsten Objekte, von Fortbewegungsmitteln wie Eisenbahnen, Autos, Raum- und Piratenschiffen über Gebäude wie (Hoch)Häuser, Bahnhöfe und Tankstellen bis zu Figuren unterschiedlichsten Aussehens. Der Fantasie sind dabei keine Grenzen gesetzt. Die Ausstellung in der StadtGalerie lässt Kinderalltag und Spielzeuggeschichte von den 50er-Jahren bis heute lebendig werden.

1958 begann der Siegeszug der in unterschiedlichen Farben produzierten Klötzchen im dänischen Billund. Bereits 1932 hatte dort der Tischlermeister Ole Kirk Christiansen das Unternehmen gegründet. Anfangs stellte er Holzspielzeug her, 1934 erfand er dann den Namen LEGO® als Abkürzung für leg godt (dänisch für spiel gut). Ab 1949 wurden die Vorläufer der heutigen Steine aus Kunststoff gefertigt. Seit 1958 weisen sie auf ihrer Unterseite die charakteristischen Röhrchen auf, zwischen denen und dem Rand sich die Noppen fest einfügen. So  wurde für die notwendige Stabilität der entstehenden Bauwerke gesorgt.

Anfangs war der Grundstock des neuen Baukastensystems auf Haus- und Straßenbau ausgerichtet. Doch schon 1962 wurden die Themengebiete mit der Einführung des Rades wesentlich erweitert, 1966 gab es den ersten Motor, und ab 1974 bevölkerten Menschen die LEGO®-Welt. Wie die Ausstellung zeigt, kam bis heute eine Vielzahl von Bausätzen hinzu. Interessantes Detail: Noch immer kann jedes Bauteil mit den ersten Grundsteinen kombiniert werden.

27

Okt

Ladies Night mit Thekentratsch

Am Samstag, den 7. November 2020 soll trotz der bestehenden Corona-Einschränkungen die bereits für April geplante Ladies-Night Veranstaltung stattfinden. Jetzt allerdings im WSV Bootshaus an der Rheinbrücke. Dabei werden die notwendigen Hygienemaßnahmen beachtet, also alles mit entsprechendem Abstand, mit Platzzuteilung, Erfassung der Besucherdaten und Maskenpflicht – außer am Platz.

 

Die Veranstaltung ist ausverkauft.

 

Wer Karten hat, aber nicht teilnehmen kann oder will: Rückgabe bitte mit IBAN an die Kleinkunstbühne Neuwied, Gartenstr. 19 in 56581 Melsbach.

 

Thekentratsch sind zwei Urgewächse aus dem Ruhrpott:

Frau Sierp, das haltbarste Trockengesteck von Dinslaken und Die Becker, die saftige Dotterblume vom Kohlenpott. Zusammen nennt man sie auch das Unkraut im Garten der Lüste. Die eine ein emotionales Atomkraftwerk mit Rissen im Reaktor, die andere hat den Esprit einer abgelaufenen Schlaftablette…. Die eine, als frühpensionierte Lehrerin mit zweifelhafter musikalischer Begabung, kuschelt sich in den flauschigen Schimmel ihres Selbstmitleids. Und die andere hangelt sich erfolglos von Mann zu Mann und einem Hartz IV-Antrag zum nächsten….

 

Sa. 07.11.2020  19.30 Uhr – Einlass bereits um 18.30 Uhr!
WSV Bootshaus an der Rheinbrücke
Rheinstraße 80 – Neuwied

Foto: Kleinkunstbuehne Neuwied 

22

Okt

Esskulturen eine forschende Ausstellung

Kulturminister Konrad Wolf hat die neue Ausstellung der Generaldirektion Kulturelles Erbe, Kulturzentrum Festung Ehrenbreitstein / Landesmuseum Koblenz feierlich eröffnet, die in Kooperation mit Wissenschaftler*innen der Universitäten Koblenz-Landau und Bonn vorbereitet worden ist.

Essen und Trinken hält nicht nur sprichwörtlich Leib und Seele zusammen. Es verrät auch eine ganze Menge über unsere Geschichte und die Welt, in der wir leben. An kaum einer alltagskulturellen Praxis lassen sich gesellschaftliche Standards und Entwicklungen unserer Kultur so umfangreich erforschen, wie an der täglichen Ernährung. Ausgangspunkt für die forschende Ausstellung ist der Sammlungsbestand von Alex Poignard mit zahlreichen Gegenständen der bürgerlichen Wohnkultur des 19. und 20. Jahrhunderts. Gemeinsam mit Wissenschaftler*innen der Universitäten Koblenz und Bonn beschäftigt sich das Landesmuseum Koblenz mit den vielfältigen Bedeutungen der Dinge rund um das Thema Essen im Rahmen eines Verbundprojekts.

Kulturminister Prof. Dr. Konrad Wolf sagte bei der Ausstellungseröffnung in der Festung Ehrenbreitstein: „Mit der Ausstellung ist nicht nur ein interessantes Thema in den Fokus gerückt, sondern auch eine fruchtbare Zusammenarbeit zwischen musealem Betrieb und universitärer Forschung entstanden. Die Schau ist ein weiterer Baustein in der Fortentwicklung des gesamten Landesmuseums, welches Jahr für Jahr hunderttausende Gäste anspricht. Ich wünsche der Schau ein interessiertes Publikum und guten Zuspruch.“

Gerade die zahlreichen Gegenstände, die im Zusammenhang mit dem Essen stehen, können durch ihre Form und ihr Material, und nicht zuletzt durch ihren konkreten Gebrauchswert, über die unmittelbar mit ihnen verbundenen Tischsitten und Tafelbräuche, Traditionen und Konventionen, religiösen und politischen Rituale Aufschluss geben.

Verbundsprecherin Prof. Dr. Michaela Bauks bemerkte: „In Betrachtung der für die Ausstellung ausgewählten Objekte ist man zugleich verwundert und fasziniert. So ist uns manches doch fremd, wirkt umständlich oder sogar überflüssig. Für uns Forschende sind die Objekte sehr inspirierend, denn sie führen uns auf eine Zeitreise in das Regelsystem unserer eigenen Gesellschaft. Anhand der musealen Objekte und ihrer eigenen Sprache werden Fragen aufgeworfen zu dem stetigen Wandel, dem Esskultur(en) unterworfen sind.“

Einzelne Exponate, spannende Objektgruppen, fächerübergreifende Forschungsansätze, Fragen und Querverweise setzen ein gedankliches Wechselspiel über die Esskulturen in Gang, welches zum Entdecken und Mitmachen einlädt. Die forschende Ausstellung zeigt auf etwa 300 Quadratmetern Fläche ca. 100 Exponate. Studentische Filme setzen sich mit der Thematik Esskultur heute auseinander, außerdem werden Ergebnisse eines pädagogischen Projekts mit einem Koblenzer Gymnasium präsentiert.

Prof. Dr. Andreas Schmauder, Leiter des Kulturzentrums Festung Ehrenbreitstein, bemerkte: „Die forschende Ausstellung bildet den Auftakt zur wissenschaftlichen und museumspraktischen Entfaltung der Thematik im Kulturzentrum Festung Ehrenbreitstein. Als eine der besucherstärksten Kultureinrichtungen im nördlichen Rheinland-Pfalz bieten wir auch für zukünftige Interventionen zu den Themen Essen und Genuss einen passenden Rahmen.“

Thomas Metz, Generaldirektor Kulturelles Erbe, freut sich: „Im Jahr 2009 hat die Sammlung von Alex Poignard eine neue Heimat in der Festung gefunden. Noch nie zuvor ausgestellte Objekte geben einen Einblick in die enorme Bandbreite der ehemaligen Privatsammlung. Die neue Ausstellung zeigt, welche Geschichten uns die Gegenstände des täglichen Lebens erzählen können und wie spannend die Gegenüberstellung mit der Gegenwart ist.“

Das Verbundprojekt „Esskulturen. Objekte, Praktiken, Semantiken“ wird im Rahmen der Förderlinie des Bundesministeriums für Bildung und Forschung „Sprache der Objekte“ finanziert. Dem Verbundprojekt gehören das Landesmuseum Koblenz mit seiner Sammlung Poignard, die Universität Koblenz-Landau, Institute für Anglistik/Amerikanistik, Evangelische Theologie, Kulturwissenschaft (Ethnologie) und die Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn, Institut für Politische Wissenschaft und Soziologie an. Verbundsprecherin ist Prof. Dr. Michaela Bauks (Evangelische Theologie, Campus Koblenz).

Gezeigt wird die Ausstellung im Haus des Genusses in der Langen Linie der Festung Ehrenbreitstein und sie ist bereits im regulären Festungs-Eintrittspreis enthalten. Die Laufzeit der Ausstellung ist vom 22. Oktober 2020 bis zum 29. August 2021.

Weitere Informationen:www.tor-zum-welterbe.de

Foto: Kulturminister Prof. Dr. Konrad Wolf und Prof. Dr. Andreas Schmauder, Leitung Kulturzentrum Festung Ehrenbreitstein (von rechts nach links).
Quelle: GDKE Rheinland-Pfalz / Pfeuffer

21

Okt

Wandern und Wissen

Die Region des südlichen Westerwaldes ist im wahrsten Sinne des Wortes ein „steinreiches“ Land und somit in besonderer Weise geeignet für die Errichtung eines thematisch ausgerichteten Wanderweges. „Das weiße Gold“, wie der Ton auch genannt wird, hat die Landschaft, die Wirtschaft und die Menschen nachhaltig geprägt. Auch die Mühlen entlang des Ahrbachs und der Tagebau spielen eine wichtige Rolle. Grund genug für die Verbandsgemeinde Montabaur zwei „Themenwege Ton“ zu erstellen.

Die beiden Rundwanderwege (rote und blaue Route) sind jeweils 12 Kilometer lang. Die rote Route führt über Boden, Niederahr und Moschheim, die blaue Route über Boden und Ruppach-Goldhausen. Start und Ziel ist jeweils an der Ahrbachhalle in Boden.

Auf insgesamt 19 Schautafeln werden anhand von Fotos und Grafiken erdgeschichtliche, geologische und kulturhistorische Aspekte des Themas Ton und Basalt aufgezeigt.

Weitere Information gibt es in der Tourist-Info Montabaur Tel.: 02602/9502780 www.suedlicher-westerwald.de

Foto: Verbandsgemeinde Montabaur