17

Jun

Verbandsgemeinde Weißenthurm Region der Möglichkeiten!

Genussreich unterwegs mit Düften, Farben und Stimmen der Natur… angehaucht mit kulturellen, historischen wie auch kulinarischen Highlights. Die 16 Wander- und Spazierwege sowie ein gut ausgebautes Radwegenetz bieten hierzu zahlreiche Möglichkeiten.

Insbesondere sind der Streuobstwiesenweg sowie die Nette-Obst-Radrunde im Frühlingserwachen eine nahezu zauberhafte Erscheinung!

Denn das Blütenmeer der Kirsch,- Apfel- und Holunderbäume wechselt sich von April bis Ende Mai ab und sorgt neben den weitläufigen Ausblicken in das Rheintal und die Vulkaneifel für ein bleibendes Rad- und Wandererlebnis.

Weitere Informationen: Touristik-Information • Kärlicher Str. 4 • 56575 Weißenthurm Telefon: 02637/913-0 • www.mittelrhein-touristik.com

Foto: Fotos: Touristik-Information Weißenthurm

12

Jun

SIEGEN IM FRÜHLING: SEHEN. HÖREN. GENIESSEN

Als Wonnemonat wird der Mai gerne bezeichnet. Und dies ganz zu recht. Denn er macht uns unternehmungslustig und lockt uns ins Freie. Zum Beispiel in den Siegener Schlosspark. Die ca. 20.000 qm große Anlage auf der Kuppe des Siegbergs ist ab dem Frühjahr ein wahrer Pilgerort für Besucher, die sich an der Fülle der Farben und Formen erfreuen, die von den Stadtgärtnern kunstvoll angelegt und gepflegt werden.

Der Schlosspark ist jedoch nicht alleine eine Augenweide. Bis in den September hinein finden Konzerte unter dem sprechenden Titel „Sonntagnachmittag um 4“ statt. Gestaltet wird das Programm von Chören, Orchestern, Bands und Musikvereinen aus der Region. Kostenlos präsentieren sie ein Repertoire, das von der Blasmusik über Gospel und Dixiland-Jazz bis zu Pop-Evergreens reicht.

Bestens verbinden lässt sich der Besuch des Parks und der Parkkonzerte mit einem Besuch des Sie-gerlandmuseums, das inmitten der Anlage thront. Im Mai und noch bis zum 21. Juni zeigt das Siegerlandmuseum die Sonderausstellung „300 Jahre Unteres Schloss“. Siegen besitzt bekanntlich zwei Schlösser. Im oberen residierte die katholische, im unteren die evangelische Linie des Hauses Nassau Siegen. Ihr entstammt Fürst Johann Moritz, dessen ebenso talentierter wie schillernder Persönlichkeit ein Teil der Ausstellung gewidmet ist.

Das Obere Schloss und der Schlosspark sind schließlich auch Schauplatz eines Veranstaltungshöhepunkts der Siegener Open-Air-Saison: am 26. und 27. Juni findet hier die „12. Nacht der 1000 Lichter“ statt, bei der die Anlage kunstvoll illuminiert wird. Doch damit nicht genug. In lauschigen Winkeln des Parks erwarten die Besucher akrobatisch, literarisch und musikalisch dargebotene Überraschungen, die eine insgesamt poetische und sinnenfrohe Atmosphäre schaffen. Der Eintritt kostet 8 Euro. Einlass ist an beiden Tagen ab 21.00 Uhr.

Foto: Gesellschaft für Stadtmarketing Siegen e. V/Rene Achenbach

11

Jun

Die Kasbachtalbahn: Das Steilstrecken-Bahnerlebnis

Wo südlich von Bonn auf der rechten Rheinseite das Siebengebirge und der Westerwald sich treffen, befindet sich das Kasbachtal mit seinen urwüchsigen Wäldern an steilen Hängen und schroffen Basaltsteinbrüchen. Von März bis Dezember fährt wieder die Kasbachtalbahn – ein historischer Schienenbus aus den 50iger Jahren – von Linz am Rhein nach Kalenborn.

Rund 300 m Höhenunterschied muss der Schienenbus bei seiner Fahrt überwinden. Von Kalenborn aus besteht die Möglichkeit über den Wanderweg – der auch Zuführung zum Rheinsteig ist – zurück ins Tal zu gelangen. Genießen Sie die Landschaft zurück ins Tal zu Fuß, per Rad oder im Schienenbus.

Ein besonderer Geburtstag, eine Familien- oder Betriebsfeier – planen Sie das besondere Extra und chartern Sie den Schienenbus. Er fährt ganz nach Ihren Wünschen und macht aus Ihrem Ausflug oder Ihrer Feier ein unvergessliches Erlebnis. Steigen Sie ein und gehen Sie mit dem „Roten Brummer“ auf eine nostalgische Reise!

Fahrplan:

Die Kasbachtalbahn fährt an allen Samstagen, Sonn- und Feiertagen im Stundentakt bis zum 20.12.2020 undbis zum 28.10.2020 zusätzlich jeden Mittwoch – von 10.00 Uhr – 18.00 Uhr vom Bahnhof Linz, Gleis 3. Nikolausfahrten 2020: 05.12. und 06.12.2020 Fahrpreise: Berg- und Talfahrt: 8,00 € Erw.; 3,00 € Kinder (3-14 J.), 18,00 € Fam.Karte (2 Erw. + 3 Kd. bis 14 J.) Einfache Fahrt: 5,00 € Erw., 2,00 € Kinder (3-14 J.)

Foto: Eifelbahn Verkehrsgesellschaft mbH

09

Jun

Römisches Leben an der Grenze

Der Limes, seit 2005 UNESCO-Welterbe, ist einer der spannendsten Zeitzeugen unserer Region. Viele Details und Verhaltensmuster heutiger Gesellschaften wurden schon von den Römern in den Jahrhunderten um Christi Geburt geprägt. Leider ist von dem mächtigen Bodendenkmal nur noch wenig sichtbar erhalten. Das Limeskastell in Pohl ist jedoch diesbezüglich etwas Besonderes: ein nach heutigem Forschungsstand authentischer Nachbau eines frühen römischen Holz-Erde-Kastells mit Wachturm, errichtet in unmittelbarer Nähe des um 1900 entdeckten Originalstandortes.

Das ehrenamtlich betriebene und ständig weiterentwickelte Freilichtmuseum bietet für Besucher jeden Alters spannende Einblicke in das raue Leben an der nördlichen Grenze des römischen Reiches um 100 n. Chr. Und das Beste: die meisten Ausstellungsstücke können angefasst und ausprobiert werden. Wer kann sich denn schon vorstellen, wieviel ein Kettenhemd wirklich wiegt und welche Ausrüstung ein römischer Auxiliarsoldat auf einem Marsch mit sich schleppen musste?

Gut ausgebildete Gästeführer, die Limes-Cicerones, können diese Fragen beantworten und wissen noch mehr Interessantes zu berichten. Zu entdecken gibt es ein contubernium (Unterkunft für acht Soldaten), eine sehr große basilica, einen echten Wachturm mit phantastischer Fernsicht, einen Backofen und natürlich die steilen Wallanlagen mit Wassergraben und Palisaden.

Das Kastell liegt eingebettet in eine spektakuläre Taunuslandschaft zwischen Koblenz, Limburg und Wiesbaden. Über die B 260 (Deutsche Limesstraße) ist es via Nassau sehr gut erreichbar und eignet sich auch als Ausgangspunkt für Spaziergänge, Wander- oder Fahrradtouren im schönen Naturpark Nassau.

Gäste können die Anlage auf eigene Faust erkunden oder aber an einer Führung teilnehmen. Diese dauert gewöhnlich etwa eine Stunde, die Limes-Cicerones nehmen sich aber jede Zeit, auf den Wissensdurst und die Interessen der kleinen und großen Besucher ausführlich einzugehen. Für Kinder gibt es ein eigens eingerichtetes Zimmer, in dem sie zum Beispiel Mosaike legen, Holzpuppen ankleiden, eine Rundmühle basteln oder bei einem spannenden Hörbuch an der Audiostation chillen können.

Ein Museumscafé mit leckeren hausgemachten Snacks und Getränken sowie ein kleiner Shop runden das Limes-Erlebnis ab. Herzlich willkommen sind auch Gruppen, die bei rechtzeitiger Voranmeldung ein individuelles Programm mit oder ohne Catering vereinbaren können. Darüber hinaus bietet das römische Ambiente auch einen schönen Rahmen für private Feiern oder betriebliche Events.

Geänderte Öffnungszeiten aufgrund von Corona:

Aufgrund der aktuellen Corona-Virus-Situation bleibt das Limeskastell vorerst bis zum 30.6.2020 geschlossen. Wir hoffen, damit einen Beitrag zu leisten, Sie zu einem späteren Zeitpunkt gesund begrüßen zu dürfen und bitten gleichzeitig um Ihr Verständnis. Herzlichen Dank. Valete!

Ein Hinweis zu Konzerttickets: wenn ein Ersatztermin angegeben ist, behalten Tickets ihre Gültigkeit. Selbstverständlich können diese aber auch an den jeweiligen Vorverkaufsstellen zurückgegeben werden.

Foto: Limeskastell Pohl

08

Jun

Auf schmaler Spur – unterwegs im Vulkan-Expreß

Über Viadukte, durch einen Tunnel, vom Rhein in die Eifel mit 400 Metern Höhenunterschied. Rund 18 Kilometer ab Brohl-Lützing, also vom Rhein in
die Eifel, vorbei an wunderschönen Felsformationen und durch malerische Täler – das alles im Bummeltempo von entspannten 20 Kilometern pro Stunde. Klingt erholsam und entspannend? Ist es auch. Fahren Sie mit uns.

Wir fahren von Ostern bis Oktober: Sa., So., Di., Do. und Feiertags. Mi. + Fr. ab Juni bis Ende September

Termine unter: „Vulkan-Expreß“ Kapellenstraße 12 56651 Niederzissen Telefon (02636) 8 03 03 Internet: www.vulkan-express.de E-Mail: buero@vulkan-express.de

Foto: Vulkan-Expreß

02

Jun

Wandern im Kannenbäckerland

Die Vögel zwitschern, das Grün sprießt und Blütenduft liegt in der Luft: Es wird Zeit, die Wandersaison einzuläuten. Das Kannenbäckerland hat für jeden etwas zu bieten. Seien es verwunschene Schluchtenwege wie im Brexbachtal oder herrliche Fernsichten – zum Beispiel vom Aussichtsturm Köppel – aus. …und da Wandern in Gesellschaft viel schöner ist als alleine, bietet der Kannenbäckerland-Touristik-Service in Kooperation mit den Hotels im Kannenbäckerland von Mai bis Oktober wieder geführte Wanderungen an. Diese finden immer samstags um 11:00 Uhr statt und sind kostenlos.

Startpunkt

  • Jeden ersten Samstag im Monat am Hotel Zugbrücke in Grenzau, Brexbachstraße 11-17, 56203 Höhr-Grenzhausen. Wanderung im Brexbachtal
    rund um Grenzau (ca. 5 km)
  • Jeden zweiten Samstag im Monat am Landhotel Wolf-Mertes, Hauptstraße 10, 56237 Sessenbach. Haiderbach- Wanderung (ca. 10 km)
  • Jeden dritten Samstag im Monat am Hotel Hüttenmühle, Hüttenmühle 1, 56204 Hillscheid. Wandern im Hillscheider Wald (ca. 9 km)
  • jeden vierten Samstag im Monat am Hotel Heinz, Bergstraße 77, 56203 Höhr-Grenzhausen. Wanderung durch den Naturpark Nassau (ca. 8 km)

Foto: Kannenbäckerland-Touristik-Service/Dominik Ketz

30

Mai

Flammersfeld entdecken

Raiffeisenhaus in Flammersfeld

In diesem gut sanierten über 230 Jahre alten Haus lebte Friedrich Wilhelm Raiffeisen (1818 – 1888) mit seiner Familie und arbeitete hier als Bürgermeister von 1848 bis 1852. In der Ausstellung wird das Wirken des großen Sozialreformers Friedrich Wilhelm Raiffeisen ebenso plastisch dargestellt wie die Pfadbildung zum
heutigen Genossenschaftswesen, das ohne Raiffeisen und seinem Zeitgenossen Hermann Schulze-Delitzsch nicht vorstellbar wäre und heute eine weltweite Bedeutung hat. Der Eintrittspreis beträgt pro Person 3 Euro inkl. Führung. Führungen werden nach Bedarf angeboten..

Alvenslebenstollen in Burglahr

Der Alvenslebenstollen in Burglahr, ein bergbauliches Kleinod, ist ein Wasserlösungsstollen der Grube Louise, der von 1835-1864 gebaut wurde.
Er wurde nach Albrecht Graf von Alvensleben (ehem. Preußischer Finanzminister) benannt.

Auf dem schnurgeraden Verlauf von insgesamt 1546 Metern, für Besucher 400 m zugänglich, kann man ein Stück Geschichte erleben. Besichtigung mit Führung nach Vereinbarung (Erwachsene 3 Euro, Kinder ab 14 Jahre 2 Euro).

Förderturm der „Grube Georg“ in Willroth

Der Bergbau in der Verbandsgemeinde Flammersfeld begann vor über 1000 Jahren im Tagebau in den Wäldern des sogenannten „Horhauser Gangzuges“ (Raum Horhausen). Der 56 m hohe Förderturm der Grube Georg steht als Wahrzeichen der Region und schon von weitem sichtbar direkt an der A3 und der ICE-Trasse Köln-Frankfurt. 1988 wurde der Turm zum Industriedenkmal erklärt und in den Jahren 1994/95 mit Landesmitteln renoviert. Führung nach Vereinbarung (Erwachsene 3 Euro, Kinder ab 14 Jahre 2 Euro).

Weitere Informationen: www.vg-flammersfeld.de

Foto: VG Flammersfeld

26

Mai

Genießen und Schlemmen in Boppard am Rhein

Die steilsten Weinberge und eine der schönsten Uferpromenaden am Mittelrhein,
die ältesten erhaltenen römischen Kastellmauern nördlich der Alpen und über 200km Wanderwege erwarten Sie in Boppard, inmitten einer der schönsten Landschaften Deutschlands, dem Oberen Mittelrheintal, seit 2002 Welterbe der
UNESCO.

Unzählige schöne Fern – und Rundwanderwege erschließen das Rheintal und die Hunsrückhöhen. Kombiniert mit dem über die Region hinaus bekannten Riesling vom Bopparder Hamm erlebt der Wanderund Weinfreund bereits am letzten Sonntag im April das erste Highlight des Bopparder Veranstaltungskalenders: „Genusswandern beim Mittelrheinischen Weinfrühling“.

Foto: Tourist Information Boppard