22

Jun

Schlosserlebnistag Schloss Stolzenfels

Ein Tag voller Erlebnisse für Groß und Klein

Hereinspaziert! Am Sonntag, dem 26. Juni 2022, öffnen sich die Tore von Schloss Stolzenfels in Koblenz für einen Tag voller Erlebnisse für Groß und Klein.

Das Programm reicht von atemberaubender Hochgeschwindigkeits-Jonglage und einem rasanten Comedy-Märchen über Minnesang und Geschichten aus alter Zeit, einer kurzweiligen Einführung in die Fächersprache und die Bedeutung der „Rosen von Stolzenfels“ bis hin zur gemütlichen Vorlesestunde mit den beiden Geistern Willi Bartzilli und Fritzi Dreispitzi.

Besonders schön ist der Weg zum Schloss durch den Landschaftspark, auf dem es unerwartete Aussichtspunkte und verwunschene Plätze zu entdecken gibt. Zudem kann man mit der DigiWalk-App an acht Hörstationen Spannendes über das Schloss und den Park erfahren – ein Vergnügen nicht nur für Kinder! Alternativ wird ein kostengünstiger Shuttle-Service vom Parkhaus Stolzenfels bis zum Klausengebäude angeboten.

Das Schloss kann an diesem Tag auf eigene Faust erkundet werden. Der Förderverein Stolzenfels bietet ein kleines gastronomisches Angebot.

Das Programm findet von 11 bis 17 Uhr statt und ist im regulären Schlosseintritt enthalten.

Foto: GDKE Rheinland-Pfalz / Pfeuffer

16

Jun

Alkoholfreier Wein – kann der schmecken?!

Wein im Gespräch am 28.06.2022

Kalle Grundmann im Gespräch mit Dr. Michael Reuther am

Alkoholfreies Bier ist inzwischen aus dem Handel und der Gastronomie nicht mehr wegzudenken.

Doch wie sieht es bei alkoholfreiem Wein aus? Noch ist der Marktanteil dieser Weine gering (ca. 1 %), aber die Tendenz steigt, und beim alkoholfreien Schaumwein sind es schon 5 %. Neben den großen Kellereien nehmen sich mittlerweile auch die ersten bekannten Weingüter dieser Marktnische an.
Wie alkoholfreier Wein gemacht wird, auf was man dabei achten muss und vor allem, wie er schmeckt, darüber redet Kalle Grundmann mit Dr. Michael Reuther, Weinberater aus Wachenheim/Pfalz.

Hauptberuflich berät er Weingüter in Sachen Marketing. Nebenberuflich leitet er den elterlichen Weinbaubetrieb und engagiert sich ehrenamtlich in einer pfälzischen Genossenschaft. Als zertifizierter Verkoster (PAR® Certified Master in Wine) ist er Jurymitglied verschiedener Weinprämierungen. Dabei gilt sein besonderes Interesse der Nachhaltigkeit in der Weinwelt, dem Naturwein und den alkoholfreien Weinen/Schaumweinen. Sechs dieser Spezialitäten werden an diesem Abend verkostet.

  • Termin: 28.06.2022
  • Einlass: 18.30 Uhr
  • Gespräch: 19.00 – 20.30 Uhr
  • Kosten: 15,00 € pro Person (darin enthalten sind die Weinprobe, Mineralwasser und Salzgebäck)
  • Anmeldung: erforderlich unter 0261 6675 1506 oder landesmuseum-koblenz@gdke.rlp.de

Foto: GDKE Rheinland-Pfalz / Pfeuffer

09

Jun

Wochenend und Wunderland

„Es fühlt sich super an, endlich wieder richtig spielen zu können.“ Nicht nur Christian Wallhäuser, Pressesprecher der Freilichtbühne Freudenberg, ist froh, dass sich die ambitionierte Laienspieltruppe am Kuhlenberg nach den Wirren zweier Corona-Jahre wieder in voller Blüte präsentieren kann: Das Kinderstück „Alice im Wunderland“ feierte bereits am 28. Mai Premiere, während die Komödie für Erwachsene mit dem Titel „Wochenend und Sonnenschein“ am Samstag, 11. Juni, Spaß und Komik entfaltet. Mit 49 Aufführungen ist die Spielzeit wieder prall gefüllt wie eh und je. Und das ist keine Selbstverständlichkeit angesichts einer komplett ausgefallenen Saison 2020 und einer improvisierten Spielzeit im letzten Jahr. Jochen Kretzer, Kassenwart der Freilichtbühne: „Die ganze Unterstützung, die wir in den letzten zwei Jahren von privater und öffentlicher Hand erfahren haben, hat uns gezeigt, dass unser ehrenamtliches Engagement geschätzt wird. Das beflügelt uns natürlich darin, wieder zu starten.“ Angesichts des abrupten Stopps der Spielzeit 2020 war die Sorge um den Verein, der sich zu mehr als 80% aus den Einnahmen aus dem Spielbetrieb selbst finanziert, groß. Die großzügige Unterstützung durch Bund, Land, Kreis und Stadt hat aber dafür gesorgt, dass die Zukunft des Stadttheaters im Grünen in Freudenberg weiterhin gesichert ist. Die finanzielle Unterstützung konnte aber erst mit dem Engagement der Vereinsmitglieder seine volle Wirkung entfalten. Trotz der eigenen privaten Belastung durch die Pandemie wurde viel Arbeit in die Vorbereitung des Bühnengeländes und die Stücke einer neuen Spielzeit gesteckt. Alles getragen von der Hoffnung, dass es wieder einen Spielbetrieb in gewohntem Umfang geben wird.

Mit „Wochenend und Sonnenschein“ hat die Regisseurin Britt Löwenstrom eine Verwechslungskomödie inszeniert – eine Version mit viel Witz und charmanten Charakteren. Drei Bandmitglieder machen sich auf die Suche nach einem festen Engagement und begegnen den Mädchen eines Internats, die sich auf den Weg in die Sommerferien auf dem Campingplatz gemacht hat. Die Jungs beschließen, den Mädchen zu folgen. Was sie nicht wissen: Sie sind in das Visier der Polizei geraten, die dabei ist, eine Räuberbande zu schnappen. Ist die Band wirklich die lang gesuchte Räuberbande? Und was würden die jungen Männer alles tun, um in der Nähe der Mädchen bleiben zu können? Die Weltpremiere entführt zurück in die 70er-Jahre, mit bunten Kostümen, tollen Tänzen und dem besonderen Charme dieser Zeit.

„Alice im Wunderland“  hat Britt Löwenstrom frei nach dem gleichnamigen Kinderbuch von Lewis Carroll inszeniert. Auf der Suche nach dem sprechenden, weißen Kaninchen begegnet das Mädchen, das durch eine Tür ins Wunderland gelangt ist, so manch schräger Figur. Der Besuch beim Kaninchen endet im Chaos, sodass Alice in den Wald fliehen muss, wo sie einige Abenteuer erlebt. Das Märchen entführt auf eine turbulente Traumreise.

Weitere Infos und Eintrittskarten unter www.freilichtbuehne-freudenberg.de.

Foto: Generalprobe „Wochenend und Sonnenschein“ / Christian Wallhäuser

28

Mai

Europäischer Keramikmarkt in Höhr-Grenzhausen

11. Juni von 10 – 18 Uhr und 12. Juni 2022 von 11 – 18 Uhr

Bereits zum 42. Mal sollte Anfang Juni 2020 der europäische Keramikmarkt der Stadt Höhr-Grenzhausen stattfinden. Auf einer ca. 500 Meter langen Marktzonewäre alles gezeigt worden, was die Vielfalt der Keramik ausmacht. Hierfür wurden aus über 200 Bewerbern rund 150 Aussteller aus ganz Europa ausgewählt. Leider konnte das keramische Spektakel wegen der Corona-Pandemie dann sowohl 2020 als auch 2021 nicht stattfinden. Am 11./12. Juni 2022 ist der nächste Keramikmarkt terminiert. Eine Woche später als normalerweise. Dies kommt daher, dass am ersten Wochenen-de im Juni Pfingsten ist und in Rheinland-Pfalz derartige Spezialmärkte nicht durchgeführt werden dürfen.

„Wir werden alles versuchen einen „Corona-konformen“ Keramikmarkt zu organisieren.“ Auch das Keramikmuseum Westerwald – direkt in der Marktzone – „bastelt“ schon daran, wie Besucher am Besten die Vielfalt der Keramik erleben können. Ob und wie dies aber tatsächlich funktionieren wird, wird (leider) spannend und ist offen. „Das Organisationsteam um Markus Ströher wird aber weitgehend normal planen“, zeigt sich Stadtbürgermeister Michael Thiesen optimistisch. Grundsätzlich bleiben die bereits von der Jury ausgewählten Teilnehmer*innen aus 2020 für den Keramikmarkt 2022 gesetzt und es findet kein erneutes Bewerbungsverfahren statt. D.h., alle die eine Zusage haben sind „gesetzt“. Auch die „Offene Deutsche Töpfermeisterschaft“ soll wieder stattfinden. Hinsichtlich eines Gastlandes oder Gastkeramiker*innen laufen ebenfalls bereits die Planungen. Es werden 6 Gäste aus Bayern, die allesamt Absolventen der Landshuter Schule waren, den Markt bereichern und kompakt auf einem Plateau unterhalb des Keramikmuseums ausstellen. Aktuelle Informationen zum Sachstand der Organisation und zur Region um Höhr-Grenzhausen findet man auf www.kannenbaeckerland.de.

Foto: Matthias Ketz

25

Mai

Ersatztermin: HELLO, WE’RE THE CASHBAGS – THE JOHNNY CASH SHOW

HELLO, WE’RE THE CASHBAGS – THE JOHNNY CASH SHOW – SAN QUENTIN 50TH ANNIVERSARY TOUR

56410 Montabaur – Stadthalle Haus Mons Tabor – Freitag, 31.03.2023 – 20 Uhr

Es ist unglaublich, aber wahr: Johnny Cash ist wieder da! Die Legende des „Man in Black“, einem der einflussreichsten Musiker des 20. Jahrhunderts und mit weltweit 1 Milliarde verkauften Alben einem der meistverkauften Künstler aller Zeiten, lebt in den Cashbags weiter, dem wahrhaftigsten Johnny Cash Revival der Welt um US-Sänger Robert Tyson. Nichts wird hier 1:1 kopiert und trotzdem ist alles echt, live und wie damals. Fans dieser Musik und dieser Epoche müssen das erlebt haben!

Die mit viel Liebe zum Detail konzipierte „THE CASHBAGS LIVE IN GERMANY“ Show orientiert sich in Klang, Erscheinungs- und Bühnenbild an einschlägigen, weltberühmten Konzertshows des Vorbilds und liefert originalgetreu alle Klassiker von „I Walk the Line“, über „Ring of Fire“ und „Jackson“ bis hin zu „Hurt“ im Rahmen einer mitreißenden zweistündigen Live-Show, angelehnt an die historischen Konzerte mit musikalischem Gast „June Carter“. Songs der „American Recordings“ werden in einem speziellen Akustikteil zelebriert.

Die Rolle des Johnny Cash wird von dem gebürtigen US-Amerikaner Robert Tyson verkörpert, der seinem Vorbild stimmlich und äußerlich so verblüffend nahe kommt, dass man glaubt, das Original vor sich zu haben. Neben Robert Tyson brilliert die aus Coburg stammende Sängerin Valeska Kunath als June Carter Cash sowie Stephan Ckoehler, David Seezen und Tobias Fuchs als das berüchtigte Begleittrio „The Tennessee Three“.

Nach über zwölf geschäftigen Jahren im Auftrag des „Man in Black“ mit unzähligen Tourneen und Shows vor mehr als 500.000 begeisterten Fans in Deutschland, Tschechien, Österreich, Slowenien, Italien, Schweiz, Frankreich, Rumänien und Holland freuen sich die Cashbags, neue Termine für die Saison 2022/23 ankündigen zu können. Für weitere Informationen, besuchen Sie bitte www.thecashbags.com

The current cast of The Cashbags Show:
Robert Tyson as JOHNNY CASH
Valeska Kunath as JUNE CARTER CASH
Stephan Ckoehler, David Seezen, Tobias Fuchs as THE TENNESSEE THREE

Karten an allen örtlich bekannten Vorverkaufsstellen und unter www.paulis.de
Weitere Informationen unter der Infohotline: 0531- 34 63 72
Karten gibt es für 35,-€!

Die bereits gekauften Karten behalten für den Ersatztermin Ihre Gültigkeit – ein Umtausch ist nicht notwendig.

Foto: Joerg Schellschmidt

24

Mai

Schlossgeflüster

Stationentheater auf Schloss Bürresheim / Mayen

Sie wollten schon immer mittelalterliche Kochrezepte hören, das Geheimnis des gräflichen Schlafzimmers ergründen, Kaiser Wilhelm Zwo beim Teebesuch belauschen, sich bei Hexenprozessen einen Schauer über den Rücken laufen lassen oder der Schlossherrin beim barocken Tanz zuschauen? Dann dürfen Sie das Stationentheater auf Schloss Bürresheim nicht verpassen.

Carola Moritz und Michael Policnik sind dem Bürresheimer Publikum durch ihre Auftritte mit musikalischen Revuen und Chansonprogrammen in der Reihe „Dichtung und Wahrheit“ auf Schloss Bürresheim bestens bekannt. Die beiden Schauspieler nehmen Sie mit auf eine spannende Zeitreise durch die Gemächer des Schlosses und bieten zu jedem Zimmer eine ganz besondere Geschichte dar. Dabei wechseln sie Kostüme und Rollen in atemberaubendem Tempo.

Termine 2022 (sonntags, 14 Uhr): 05.06. • 03.07. • 07.08. • 04.09. • 02.10.

Treffpunkt: Kasse Schloss Bürresheim, 13:45 Uhr  Dauer: ca. 60 Minuten
Kosten: Erw. 15,00 € / Erm. 12,50 € (inkl. Eintritt)
Anmeldung: wegen begrenzter Teilnehmerzahl erforderlich unter E-Mail buerresheim (at) gdke.rlp.de oder Tel. 02651/76440

Sonderführungen für Gruppen auf Anfrage möglich.

26

Apr

Radwandertag WIEDer ins TAL 2022

Am Sonntag, 15. Mai 2022 findet nach zwei Jahren Pause der Radwandertag WIEDer ins TAL statt. Die Landesstraße L255 im Wiedtal ist von 10:00 – 17:00 Uhr auf 50 Kilometern von Neuwied-Niederbieber bis Seifen im Westerwald für Fahrradfahrer, Inlineskater und Fußgänger geöffnet.

Der Radwandertag findet in den Landkreisen Neuwied und Altenkirchen statt. Veranstalter sind die Verbandsgemeinden Rengsdorf-Waldbreitbach, Asbach, Altenkirchen-Flammersfeld und Puderbach sowie die Stadt Neuwied. Unterstützt werden sie von den Sparkassen Neuwied und Westerwald-Sieg. Polizei, Rettungsdienst und Feuerwehr sind im Einsatz und gewährleisten einen sicheren Verlauf der Veranstaltung. Die Regio-Linie 131 verkehrt an diesem Tag nicht. Die Veranstalter bitten darum, zur eigenen Sicherheit Fahrradhelme zu tragen.

An zahlreichen Stellen entlang der Strecke werden Vereine und Gastronomen Stände mit Getränken, Grillimbiss oder Kaffee und Kuchen aufbauen oder die Biergärten öffnen. Kinderbelustigung, Live-Musik oder Verlosungen sorgen für Abwechslung. Für die Reparatur von kleineren Defekten sind Servicestationen samt Pannenhilfe und Zubehörverkauf zu finden. Das Freibad im Wiedtalbad in Hausen mit großer Liegewiese hat geöffnet. Der Shuttlebus wird in diesem Jahr noch nicht angeboten. Das komplette Programm ist online auf der Webseite zu finden. Es werden im ersten Jahr nach der Pause sicher noch nicht alle bekannten Angebote verfügbar sein, aber vieles wird zur Verfügung stehen!

Informationen über Programmdetails unter: www.wieder-ins-tal.de oder Tel. 02638 – 4017

Foto: Andreas Pacek / Touristik-Verband Wiedtal e.V.

07

Apr

Laufsteg über den Rhein

Das Motto unserer aussichtsreichen „Schwede-Bure-Tour“: „Immer oben entlang“. Freuen Sie sich auf faszinierende Wohlfühl-Momente im mittelalterlichen Ambiente, traumhafte Wald- und Wiesenpassagen, rebenbedeckte Hänge sowie abenteuerliche Pfade inklusive einer Extraportion Abenteuer – und das „UNESCO Welterbe Oberes Mittelrheintal“ legen wir Ihnen buchstäblich zu Füßen…

Oberwesel, die Stadt des Weins und der wehrhaften Türme ist bekannt für ihr in dieser Form deutschlandweit einzigartiges Ensemble aus begehbarer mittelalterlicher Stadtmauer und insgesamt sechzehn erhalten gebliebenen Verteidigungstürmen.

Bis heute umschließt die wehrhafte Mauer unser kleines Städtchen, das unsere Gäste – normalerweise vom Rheinufer aus – durch eines der mächtigen Stadttore betreten. Es ist eine andere Welt, hier hinter der Mauer. Enge Gässchen, Kopfsteinpflaster, kleine Plätze mit sprudelnden Brunnen, zwei Stiftskirchen sowie liebevoll restaurierte Fachwerkhäuser erinnern an eine längst vergangene Zeit.

Text: Harald Hartusch
Foto: Dominik Ketz