09

Jul

Französisches Flair lockt in die Innenstadt

Ein Juli in Neuwied ohne französisches Flair? Undenkbar! Obwohl die Corona-Pandemie dafür sorgt, dass auch der beliebte Französische Markt nicht wie geplant stattfinden kann, müssen die Neuwieder und ihre Gäste nicht ganz auf einen Gruß aus dem Nachbarland verzichten. Das Amt für Stadtmarketing bietet nämlich für Samstag, 25. Juli, die Möglichkeit, ein Paket mit französischen Spezialitäten auf Vorbestellung zu erwerben – nach dem Motto: „Vive la France – á la maison“.

Doch das Amt hat noch mehr vor, es soll nicht nur beim bloßen Abholen bleiben. So ist es zurzeit in intensiven Gesprächen mit Restaurant- und Café-Betreibern der Innenstadt. Ziel ist es, ein Angebot unter dem Motto „Schlemmen und Genießen wie Gott in Frankreich“ auf die Beine zu stellen. Restaurants und Cafés sollen am 25. Juli typisch französische Speisen und Getränke offerieren. Das kann vom Frühstück mit Café américain und Baguette über Kaffee und Kuchen mit Café au lait und Brioches bis hin zum Abendessen mit vollmundigen Weinen und einem Coq au vin. Den Ideen sind keine Grenzen gesetzt. Das genaue Angebot findet sich zeitnah unter www.neuwied.de/franzoesischer-markt.html

Bild: Stadt Neuwied

07

Jul

Stadtverwaltung Neuwied dankt den Bürgern in Video

Lob für besonnenes Verhalten in Zeiten von Corona

Es ist zwar nur rund zwei Minuten lang, hinterlässt jedoch prägenden Eindruck: das kurze Video, mit der sich die Stadtverwaltung für die große Besonnenheit bedankt, mit der die Neuwiederinnen und Neuwieder den durch das Coronavirus hervorgerufenen Einschränkungen des öffentliche Lebens begegnen.

Sie halten Abstand, tragen Schutzmasken und handeln solidarisch. Es war Oberbürgermeister Jan Einig eine Herzensangelegenheit, den Bürgern ganz persönlich seine Hochachtung für deren vorbildliches Verhalten in einer Krisensituation zu übermitteln. Produziert von Studenten der Fresenius-Hochschule in Köln vermittelt der Film in kurzen Sequenzen, in denen ein rotes Herz die Hauptrolle spielt, wie sich das Leben während der Pandemie verändert hat, und welche Dinge plötzlich im Fokus stehen. „Ich bin sehr glücklich über das Ergebnis“, sagt Jan Einig, „ein wirklich cooles Video, das eine emotionale Botschaft übermittelt.“ Sein Dank gilt allen Beteiligten, den Fresenius-Dozenten, den Studenten und der kleinen Schar von Darstellern.

Dieter Claus, der verantwortliche Fresenius-Dozent, unterstreicht, dass die Studierenden Dreh und Produktion „mit viel Spaß und Enthusiasmus“ angegangen sind. Die „stressfreie und kreative Zusammenarbeit“ mit der Stadtverwaltung, bei der er sich für das in die Studenten gesetzte Vertrauen bedankt, habe allen viel Freude bereitet.

Der Film ist auf der städtischen Homepage (https://www.neuwied.de/ buerger_rat_verwaltung.html)  zu sehen und ist zudem als Trailer vor den Filmen zu sehen, die in der Schauburg zu sehen sind.

Foto: Ein rotes Herz – und natürlich Neuwieds OB Jan Einig – spielen eine Hauptrolle im von Studenten der Fresenius-Hochschule produzierten Danke-Video.

Foto-Quelle: Pressebüro der Stadt Neuwied

24

Apr

So kann man sich den Neuwieder Gartenmarkt nach Hause holen

Wie viele andere Veranstaltungen musste auch der Neuwieder Gartenmarkt, der für das kommende Wochenende geplant war, abgesagt werden. Dem Amt für Stadtmarketing liegt es sehr am Herzen, in dieser schwierigen Zeit die Händlerinnen und Händler zu unterstützen, die sich auf dem Gartenmarkt präsentiert hätten. Gleichzeitig will das Amt auch den Gästen die Möglichkeit geben, sich über die Angebote rund um das Thema Garten zu informieren. So hat es das vielseitige Angebot des Gartenmarktes in einer Liste zusammengetragen, die auf der Homepage der Stadt Neuwied einsehbar ist. Interessierte können nun bei Fragen zu Produkten, für Beratungen oder Bestellungen die genannten Ansprechpartner direkt kontaktieren. Die gesamte Händlerübersicht ist im Internet zu finden unter https://www.neuwied.de/gartenmarkt.html. Auch wenn die derzeitigen Möglichkeiten begrenzt sind, kann man sich so ein Stück Gartenmarkt nach Hause holen.

Foto: Stadt Neuwied

21

Jan

Das Festival der Currywurst in Neuwied

Herbert Grönemeyer hat ihr einen Song gewidmet, vom früheren Kanzler Gerhard Schröder wurde sie wärmstens empfohlen und Neuwied veranstaltet ihr zu Ehren einmal im Jahr ein Fest: Es geht um die Currywurst! Am ersten Februar-Wochenende ist es wieder soweit. Dann präsentieren zahlreiche Anbieter beim Festival der Currywurst ihre Interpretationen des Fastfood-Klassikers und entwickeln eigens für das Festival neue Kreationen.

Das Festival ist von Freitag, 31. Januar bis Sonntag, 2. Februar 2020 geöffnet.

Und verkaufsoffener Sonntag am 2. Februar 2020 von 13 – 18 Uhr.

Foto: Stadt Neuwied

16

Nov

Neuwieder Knuspermarkt: Erlebnis für die ganze Familie

Eine Erkundungstour durch verschiedene Spielwelten wie Puppenhaus, Kaufmannsladen, Jim Knopf, Playmobil, Steiff, Felix und diverse Tierwelten bringt ab dem 25. November Spannung in die Vorweihnachtszeit. In den eigens für sie errichteten Hütten können sich die Kinder mit unterschiedlichen Themenbereichen beschäftigen. Zusätzlich lohnt der Blick in die Heinzelmännchen-Hütten: Darin präsentieren die geschäftigen Gesellen die ganze Brandbreite ihrer handwerklichen Geschicklichkeit. Zudem stehen für die Mädchen und Jungen interessante Bastel- und gemütliche Märchenstunden auf dem Programm, auch im Plätzchenbacken können sie sich beweisen.

Doch nicht nur die hübschen Hütten im Kinder-Knusperland sind ein Blickfang. So thronen auf dem Luisenplatz noch zwei hohe hölzerne Kirchtürme, deren Fassaden ein Adventskalender ziert. Jeden Tag öffnet sich dort ein neues Türchen – bis zum 24. Dezember. Weitere Informationen und das Programm gibt es
unter: www.neuwied.de/knuspermarkt.html

Öffnungszeiten
Montag bis Donnerstag 10 bis 19 Uhr
Freitag und Samstag 10 bis 20 Uhr
Sonntag 11 bis 19 Uhr
Glühweinhütte an Heiligabend von 10 bis 15.30 Uhr geöffnet

Foto: Simon Zimpfer

06

Nov

Acht Poetry Slammer stehen auf der Bühne

Live Lounge im Big House am 22. November

Ein Poetry Slam steht im Mittelpunkt der kommenden Live Lounge, die am Freitag, 22. November, um 20 Uhr im städtischen Jugendzentrum Big House an der Museumsstraße 4a über die Bühne geht. Als Slammasterin führt Sarah Kunz durch den Abend. Die Slammer Clemens Jansen, Carolin Goebel, Kansui Otto, Lena Meckenstock, Marie Gehdannjetz, Martin Weirauch, Nicki Schuck und No Limit streiten um die Gunst der Anwesenden.

Beim Poetry Slam stellen sich Poeten aus ganz Deutschland auf der Bühne dem Urteil der Zuhörer. Ob erheiternde Prosa, amüsantes Storytelling, tiefgründige Lyrik oder harter Rap: Alles ist erlaubt, Hauptsache es ist selbstgeschrieben, kommt ohne Requisiten aus und liegt im Sechs-Minuten-Zeitlimit. Das Publikum entscheidet letztlich, wer als Sieger nach Hause geht.

Der Eintritt zum letzten Poetry Slam des Jahres im Big House kostet 5 Euro, Einlass ist ab 19.30 Uhr. Weitere Informationen: Kinder- und Jugendbüro, Tanja Buchmann, Telefon  02631 802 172; E-Mail tanja.buchmann@neuwied.de, Internet www.bighouse-neuwied.de

Foto: Pressebüro der Stadt Neuwied

05

Okt

12. + 13.10. Neuwieder Markttage

Mitten im Goldenen Oktober bieten die Neuwieder Markttage Abwechslung, Information und Unterhaltung. Kulinarisch Interessierten eröffnet der Bauern- und Gourmetmarkt, der die Erträge des Herbstes in den Mittelpunkt rückt, viele Möglichkeiten zum Genuss. Modebewusste, die einen Blick auf die aktuelle Herbst- und Wintermode werfen wollen, freuen sich über zusätzliche Shoppingstunden am verkaufsoffenen Sonntag. Einen nachhaltigen optischen Eindruck auf die Gäste macht zudem das historische Heerlager der Neuwieder Ehrengarde, das an die Anfänge der Märkte und ihre Tradition in Neuwied erinnert. Die Veranstalter, das AktionsForum Neuwied und das Neuwieder Stadtmarketing, verstehen es immer
wieder, ein attraktives Erlebnis zu schaffen, das gleichzeitig einen hohen Freizeitwert hat.

Am Samstag, 12. Oktober, ist der Markt von 10 bis 18 Uhr geöffnet, am Sonntag, 13. Oktober, von 11 bis 18 Uhr. Die Geschäfte öffnen sonntags um 13 Uhr.

Foto: Stadtmarketing Neuwied

30

Mrz

Konditormeisterin zeigt feine Kakaomalerei

chocolART: Ausgefallene Kreationen machen den Reiz aus

Wenn es um Schokoladen-Erlebnisse geht, ist Hans-Peter Schwarz ein Experte. Der Mann hat schließlich vor 14 Jahren das Tübinger chocolART-Festival aus der Taufe gehoben. Anfang April zeigen von ihm eingeladene Chocolatiers auch in Neuwied ihre Confiserie-Künste, um aus der Stadt eine „Schokoladenhochburg“ zu machen. Und Schwarz weiß, was die Leute lieben, hat ein facettenreiches Angebot zusammengestellt, bei dem jeder auf seine Kosten kommt.

Die 34 Chocolatiers bieten eine enorm breite Palette an. Ihre Produkte sind mal süß, mal bitter, mal scharf, mal fruchtig – aber auch vegan und zuckerfrei. Natürlich kann man in der Deichstadt auch den brandneuen Schokoladentyp kosten. Der ist rosa und wird dementsprechend als „ruby“ bezeichnet. Genießer, die das Außergewöhnliche bevorzugen, können sich unter anderem auf die mit beruhigenden Ölen gefertigte „Anti-Stress-Praline“ der Confiserie Madlon freuen. Die wird sogar verschenkt, doch wer den Münchner dafür einen Euro gibt, der nascht für den guten Zweck. Denn Madlon reicht den „Pralinen-Euro“ direkt weiter an den Verein Neuwieder Hospiz.

Allein zehn Chocolatiers reisen aus Italien an, die weiteste Anreise aber haben die Schokoladenmeister aus der litauischen Hauptstadt Wilna. Schwarz betont: „Wir haben ein einzigartiges Angebot mit vielen Chocolatiers aus kleinen Manufakturen, die Waren präsentieren, die es sonst nirgendwo zu finden gibt.“ Viele stellen ihre ausgefallenen Produkte in kompletter Handarbeit und ohne künstliche Zusätze und Aromen her. So wie Nick van Heyningen aus Bremen, der beispielsweise Olivenöl-Salz-Trüffel im Angebot hat, oder die Aussteller aus Litauen, die herzhaft-süße Pralinen mit Käsefüllung offerieren.

Schokolade kann man natürlich auch in flüssiger Form genießen: Wie wäre es mit Schoko-Bier des elsässischen Patissier Thierry Mulhaupt oder einem SchokoSecco? Schwarz gerät ins Schwärmen: „Ich empfehle einem Schoko-Cocktail mit Rotwein als sinnliche Liaison von samtigem, fruchtigem Rotwein und dem Geschmack hochfeiner Schokolade – zartcremig, vollaromatisch, mit edler Süße und feinprickelnder Perlage.“

Eine weitere Spezialität ist die „Cioccolato di Modica“, eine spezielle, 1746 erstmals hergestellte Schokoladensorte aus der sizilianischen Stadt Modica. Das Besondere: Die Kakaopaste wird nicht stark erhitzt („conchiert“), sondern schmilzt langsam bei 40 Grad. Da sich bei diesem Verfahren die Zuckerkristalle nicht auflösen, besitzt die Schokolade eine körnige Konsistenz. Sie enthält abgesehen von Gewürzen weder Milch noch Pflanzenfett oder Lezithin und ist allergenfrei. Die EU hat der Modica-Schokolade ein IGP-Siegel für geschützte Herkunftsbezeichnung zugestanden.

Doch es gibt weitere – visuelle – Höhepunkte: Die prämierte Konditormeisterin Dorte Schetter zeigt einzigartige Kakaomalerei, Solvejg Klein von „Das Bernsteinzimmer“ unterrichtet in veganer Schokoladenherstellung, und bei Marion Franz gibt es die Möglichkeit, Fotos auf weiße Schokolade drucken zu lassen. Eine faszinierende Vielfalt rund um das Thema Schokolade. Schwarz ist sich sicher: „Märkte gewinnen im Zeitalter des Einkaufs per Mausklick immer mehr an Bedeutung. Die Leute wollen die Geheimnisse hinter den Produkten kennenlernen, wollen das Authentische – wie bei chocolART.“

Das Schokoladenfestival chocolART erwartet Besucher auf dem Neuwieder Luisenplatz am Freitag, 5. April, und Samstag, 6. April, jeweils von 10 bis 19 Uhr. Sonntag, 7. April, sind die Stände von 11 bis 18 Uhr geöffnet. Der Eintritt ist frei.

Foto: (c) Schneider-Fotos