20

Okt

Der Druidensteig – Das Abenteuer vor der Haustüre

Den Druidenstein als Nationaler Geotop und Wahrzeichen, 6 Etappen, 83 Kilometer, längste Geo-Route Deutschlands, 2.023 Höhenmeter, 6 Flusstäler, über 30 Geo-Info-Punkte, 3 Geo-Informationszentren und 3 herausragende Aussichtspunkte.

Als längste Geo-Route Deutschlands hat der Steig über 30 Informationspunkte zu bieten, die Einblicke in die bergbauliche Geschichte der Region geben und mit geologischen Besonderheiten aufwarten. Davon ist an der Spitze der Druidenstein zu nennen: Eine einmalige Basaltformation, die zum Nationalen Geotop erklärt wurde. Am Weg befinden sich drei besonders sehenswerte Einrichtungen: das Bergbaumuseum des Kreises Altenkirchen in Herdorf-Sassenroth, das Besucherbergwerk Grube Bindweide und das Landschaftsmuseum Hachenburg, zugleich Geo-Informationszentren des Geoparks Westerwald-Lahn-Taunus.

Darüber hinaus gibt es noch viele weitere Sehenswürdigkeiten auf dem Weg, die den Wanderer erwarten: Schloss Hachenburg mit Altem Markt, Schloß Friedewald, Abtei Marienstatt, Freusburger Mühle, Barockkirche Daaden, Hüttenschultze-Haus in Alsdorf, Dickendorfer Mühle, historische Nisterbrücken in Limbach und Marienstatt.

Schließlich verfügt der Steig über Aussichtstürme, Aussichts- und Panoramapunkte, die herrliche Blicke bieten – im wahrsten Sinne des Wortes sind der Ottoturm bei Kirchen-Herkersdorf, der Druidenstein, der Steinerother Kopf und der Barbaraturm auf der Steineberger Höhe die herausragenden Höhepunkte des Weges. Die Fülle der Wegmarken befinden sich an einem Weg, auf dem man 6 Flusstäler durchschreitet, um wieder Köpfe, Höhen und Bergrücken zu ersteigen – und das Ganze in einer abwechslungsreichen Landschaft mit üppigen, artenreichen Wäldern in dem quellund wassereichen Gebiet des Siegerlandes und des Hohen Westerwaldes endlich eintauchend in die schöne Kroppacher Schweiz. Diese Wegeführung prägt den besonderen Steigcharakter des Qualitätswanderweges Druidensteig!

Die am Steig gelegenen Städte und Gemeinden fügen sich harmonisch in die Landschaft ein, vermitteln die Nähe zu Land und Leuten und bieten auf jeder Etappe Rast- und Einkehrmöglichkeiten. Die Rückkehr zum Ausgangspunkt ist auf jedem Abschnitt durch die guten Bus- und Bahnverbindungen möglich.

Die Arbeitsgemeinschaft Druidensteig (Verbandsgemeinden Kirchen, Daaden-Herdorf und Betzdorf-Gebhardshain) bietet mit der neuen Internetseite www.druidensteig.de und mit dem neuen Imagefilm auf dieser Seite umfassende Detailinformationen.

Foto: Verbandsgemeindeverwaltung Betzdorf-Gebhardshain/www.mantomedia.de

19

Okt

Herborn: Immer was erleben

Herborn ist ein lohnendes Ausflugsziel! Schon vor über 800 Jahren ließen sich die Nassauer Grafen im Dillgebiet nieder. Mit dem schmucken Handelsstädtchen hatten sie allerdings mehr als nur einen Ausflug im Sinn. Sie gründeten Ende 1500 eine bedeutende Akademie, die Hohe Schule. Bekannt waren schon damals Herborns verkehrsgünstige Lage und die Vielfältigkeit des Angebots auf den malerischen Marktplätzen. Die sehenswerte Altstadt verfügt über Boutiquen und Läden, die man nicht mehr überall findet. Freitag ist ganztags traditioneller Wochenmarkttag. Da grüßt die Gans Frieda am Eierstand mit fröhlichem Schnattern. Danach laden Straßencafés und Bistros zu einer Pause ein.

Sie können kostengünstig jederzeit einen eigenen geführten Stadtrundgang buchen oder an einem offenen Termin teilnehmen – 1. Sonntag im Monat (Mai-Okt.) 14 Uhr ab Hof der Hohen Schule. Dort finden Sie übrigens auch das städtische Museum mit einer eindrucksvollen geschichtlichen Sammlung.

Viele gut beschilderte Wanderrouten verlaufen rund um Herborn, darunter erlebnisreiche Fernwanderwege wie der Westerwaldsteig. Noch mehr Naturerlebnisse gibt es im Stadtteil Uckersdorf – hier freuen sich die gefiederten und bepelzten Bewohner des Tierparks auf Ihren Besuch.

Bei allen Fragen rund um Ihren Besuch Herborn steht Ihnen die Tourist-Info Herborn mit Rat und Tat gerne zur Seite!

www.herborn-erleben.de und www.tierpark-herborn.de

Foto: Stadtmarketing Herborn GmbH

09

Okt

RCN 5 – Weiterhin auf Pole-Position vor dem letzten Rennen

Regen am Wochenende des 24-Stunden Rennens

So sehr das Klima auch machen mag, was es seit Anbeginn der Welt zu machen pflegt, nämlich sich fortlaufend zu wandeln, so sehr bleibt das Wetter zumindest in einem Punkt konstant: Am Wochenende des 24h-Rennens auf dem Nürburgring regnet es in der Eifel! Und da lässt sich das Wetter auch nicht durch eine arglistige, Corona-bedingte Terminverlegung täuschen.

Und so kam es, wie es denn kommen musste: In der Nacht vor dem traditionellen Auftakt-Events des Eifelklassikers regnete es heftig und die „Feste Nürburg“, der fünfte Lauf zur RCN Rundstrecken-Challenge Nürburgring, begann unter noch immer feuchten Streckenverhältnissen. „Obwohl die erste Startgruppe bereits zwei Runden absolviert und das Asphaltband trockener gefahren hatte, waren die ersten Runden ein gefährlicher Eiertanz. Ich habe es jedenfalls in der Setzzeit-Runde ruhig angehen lassen“, so Stein Tveten, der den fünften Lauf erneut als Tabellenführer in Angriff nahm.

Kevin Totz im Nacken

Auf feuchter und relativ rutschiger Fahrbahn hatte sich Kevin Totz, amtierender Titelträger und ärgster Rivale in der Klasse V4 der seriennahen Tourenwagen bis 2500 ccm Hubraum an die Fersen Tvetens geheftet. Beide schenkten sich in ihren BMW 325i nichts und nach vier Sprintrunden war das Duell auf die Sekunde ausgeglichen. In der fünften dann konnte Totz eine knappe Sekunde Vorsprung herausholen, ehe es zur Rennmitte zum obligatorischen Boxenstopp kam. Hatte Tveten bisher immer sehr kurze Boxenstopps bevorzugt, so empfahl die Taktik-Abteilung heuer eine ausgedehnte Standzeit. Da die Leistungsprüfung in einem Lauf absolviert wurde, waren mehr Fahrzeuge und damit mehr Verkehr auf der Strecke. Wenn die erste Startgruppe die Prüfung beendet haben würde, so die Überlegung, wären gegen Ende des Laufs bei weniger Verkehr bessere Rundenzeiten möglich.

Da es das Team mrc ebenso hielt, gingen beide Konkurrenten fast zeitgleich wieder auf die Strecke, und Tveten stand scheinbar ein heißer Kampf bevor, hatte Totz den BMW beim Boxenstopp doch an den RCN-Meister des Jahres 2018, Christopher Rink übergeben – einen der versiertesten Tourenwagen-Piloten auf dem Ring überhaupt.

Zeitstrafe für den Konkurrenten

Dann aber die gute Nachricht aus Sicht Tvetens. Wegen eines Tempo-Verstoßes in einer Slow-Zone erhielt der Konkurrent eine Zeitstrafe von 40 Sekunden. Erleichtert konnte die Boxencrew Tveten Entwarnung ins Cockpit melden. Anstatt aber auf Taktik zu fahren und langsam zu machen, fuhr Tveten auf abgetrockneter Strecke fast unbeirrt weiter ein hohes Tempo und konnte den Lauf so mit 29 Punkten vor Christian Schotte und 33 Sekunden vor Totz/Rink – alle BMW 325i – für sich entscheiden.

Mit dem vierten Klassensieg im fünften Wertungslauf konnte Tveten seine Tabellenführung wieder ein klein wenig ausbauen. „Die Tabellenführung ist natürlich ein tolles Gefühl, aber wir schauen nur auf das nächste Rennen. Dort müssen wir – und damit meine ich alle im Team – wieder 100 Prozent abrufen. Und dann sehen wir mal, wo wir am Ende in der Tabelle stehen werden. Wir haben es alleine in der Hand! Alle sind top motiviert, sind richtig heiß, und das ist doch eine tolle Voraussetzung, in der Saison auch weiterhin erfolgreich zu sein“, resümierte Tveten.

Am 17.10.2020 biegt die RCN mit dem sechsten Saisonlauf, der Döttinger Höhe, auf die Zielgerade mit dem vorletzten Rennen der Saison ein, und Tveten und sein Team werden wieder mit von der Partie sein.

Über Dr. Stein Tveten:

Stein Tveten ist gebürtiger Norweger und selbstständiger Schönheitschirurg mit Unternehmenssitz in Bad Honnef, Kempten und Oslo. Als ehemaliger Fußballspieler in der 1. norwegischen Fußballliga und norwegischer Meister im Bereich Hundeschlittenrennen war der Rennfahrer schon immer sportbegeistert. 2010 kam der Chirurg erstmalig zum Autorennsport. Nachdem das Interesse geweckt wurde, entschloss sich Tveten dazu, die nötigen Lizenzen zu absolvieren. Seine Karriere als Rennfahrer konnte starten.

Jetzt NEU: https://www.steintveten-motorsport.com

Redakteur: Hans Joachim Kniebes

Foto: ISP Grube – https://isp-grube.de/

07

Okt

Weihnachten auf Schloss Engers

Ihr Wahlmenü zum 1. Weihnachtstag

Am 25.12. verwöhnen wir unsere Gäste wieder mit ausgewählten Weihnachts-Menüs im gemütlichen Schlossgewölbe-Restaurant. Gönnen Sie sich eine Auszeit und lassen Sie Ihren Herd ruhen. Dafür drehen wir auf und servieren weihnachtliche Köstlichkeiten mit den passenden Spitzenweinen deutscher Winzer.

Brunch am 2. Weihnachtstag

26. Dezember 2020 ab 10 Uhr Lieber gemeinsam mit den Liebsten Weihnachten verbringen, statt in der Küche zu stehen.
Reichhaltiges Frühstücksbuffet in der Zeit zwischen 10 bis 12 Uhr, ergänzt durch Hauptspeisen rund um Garten, Stall und Meer ab 12 Uhr.

Preis: 39,90 Euro pro Person inkl. Glas Sekt zur Begrüßung, Getränke extra
Kinder von 0-7 Jahre sind frei
Kinder von 7 bis 12 Jahre speisen zum 1/2 Preis

Bitte reservieren Sie im Vorfeld Ihre Plätze.
Wir freuen uns schon sehr auf Sie! Informationen: Tel. 02622 90266-0, restaurant@schloss-engers.de

Silvester 2020/2021

Ihre exklusive Silvester-Feier auf Schloss Engers

  • Empfang mit einer Auktion – die
    Einnahmen werden an einen guten
    Zweck gespendet
  • Konzert im Dianasaal
  • 5 Gang Menü
  • Live Musik
  • Feuertanzshow und große
    Sektbar zum Jahresabschluss
    auf dem Schlosshof

Preis: 199,00 Euro pro Person

Öffnungszeiten
Mo-Sa: 18:00-22:00 Uhr, So- & Feiertage: 12:00-14:00 Uhr & 18:00-22:00 Uhr
Warme Küche jeweils bis 21:00 Uhr

www.schloss-engers.de

Foto: Schloss Engers Betriebs-GmbH

25

Aug

Wein im Gespräch

Begleitend zur Dauerausstellung „WeinReich Rheinland-Pfalz“ in der Festung Ehrenbreitstein lädt das Landesmuseum Koblenz schon seit 2013 zur beliebten Veranstaltungsreihe „Wein im Gespräch“ mit Kalle Grundmann. Und auch in diesem Jahr hat der Koblenzer Kultur- und Weinbotschafter wieder spannende Gäste, mit denen er bei Wein, Wasser und Baguette über aktuelle Fragestellungen plaudert und diskutiert.

Mittwoch, 2. September 2020, 19 Uhr:

Das Riesling-Kartell aus Pünderich – Sechs junge Winzer von der Mosel
Mit schwarzen Hemden und weißen Krawatten stellen sie sich auf ihrer Homepage www.riesling-kartell.de vor: Sechs junge Winzer, die nach Lehrjahren, Studium, Auslandsaufenthalten ins heimatliche Dorf Pünderich zurückgekehrt sind. Bereit, die elterlichen Betriebe, das Dorf, die Mosel und die Weinwelt mit ihrem Riesling-Kartell aufzumischen. Was die jungen Männer antreibt, wo sie die Zukunft des Moselweins, insbesondere des Steillagen-Rieslings sehen, darum geht es an diesem Abend. Natürlich nicht ganz trocken: Die Kartell Brüder werden verboten gute Rieslinge mitbringen – was sonst?

Mittwoch, 16. September 2020, 19 Uhr:

Jungwinzer Oberwesel – drei junge Frauen und drei junge Männer vom Rhein
Sie wollen frischen Wind reinbringen in die Weinwelt am Mittelrhein. Auf ihrer Homepage www.jungwinzer-oberwesel.com stehen sie vor der Silhouette ihrer Heimatstadt Oberwesel und strahlen in die Kamera. Einige sind schon Winzer, andere noch in der Ausbildung oder haben im elterlichen Betrieb Erfahrung in Sachen Wein gesammelt. Der Mittelrhein ist inzwischen nur noch das zweitkleinste Weinanbaugebiet Deutschlands. Der Weinbau ist in den letzten Jahrzehnten sehr stark zurückgegangen. Gut, wenn sich da junge Leute zusammentun. Warum sie das machen und mit welchen Schwierigkeiten sie zu kämpfen haben, sind die Themen des Abends. Weine aus Oberwesel werden sie dabeihaben, auf alle Fälle ihr gemeinsames Produkt „Teamwork-Riesling“.

Durch die Corona-Pandemie ist die Teilnahme limitiert und nur mit verbindlicher Reservierung möglich. Es gibt keine Abendkasse. Eintritt: 10,00 € (inkl. Weinprobe und Wasser). Reservierungen unter: Tel. 0261/6675-1503 (Edith Decker) oder per Mail unter edith.decker@gdke.rlp.de.

Foto: GDKE Rheinland-Pfalz / Pfeuffer

11

Aug

Eine Urlaubslandschaft von ganz besonderem Reiz

Viele historische Bauten bezeugen die Geschichte von Treis-Karden, die bis in die Kelten- und Römerzeit zurückreicht. Die ehemalige Stiftskirche St. Castor im OT Karden gehört mit ihren romanischen, gotischen und barocken Stilelementen zu den kunsthistorisch bedeutendsten Sakralbauten an der Mosel. Das Stiftsmuseum, direkt neben der Stiftskirche, dokumentiert 2000 Jahre Religionsgeschichte mit Funden aus keltischer, römischer und fränkischer Zeit. Außerdem sind Kunstschätze des ehemaligen Kollegiat-Stiftes St. Castor zu sehen. Die Schätze sind zu besichtigen von Mai bis Oktober immer freitags, samstags, sonntags und an Feiertagen von 15-17:30 Uhr. Der nahe gelegene Martberg bei Pommern war in keltischer und römischer Zeit eine wichtige Kultstätte. In der Blütezeit dieser Kultanlage (ca. 200 n. Chr.) standen hier zahlreiche Tempelbauten. Die Tempelanlage ist frei zugänglich und kann unter Einhaltung der Hygiene- und Abstandsregelungen besichtigt werden.

Ein regelrechtes „Muss“ ist ein Besuch der weltbekannten und märchenhaft anmutenden Burg Eltz, nur wenige Kilometer von Moselkern entfernt. Attraktive Themen-Wanderwege ergänzen das breite Wanderangebot. Auch ein Abstecher in den Hunsrück lohnt! Der Lützer Dachschieferbergbau spielte früher eine bedeutende Rolle und wird auf dem 7 km langen Schiefergrubenweg interessant dargestellt. Ein Besuch der Ferienregion Treis-Karden lohnt sich!

Tourist-Information Treis-Karden St. Castorstr. 87 • 56253 Treis-Karden Tel. 02672-915 7700 touristinfo@vgcochem.de

Foto: Touris-Information Ferienland Treis-Karden

09

Aug

Das Ferienland Cochem

Schönster Wanderweg, steilster Weinberg und gastfreundlichster Ort. Das Ferienland Cochem an der Mosel kann mit einigen Superlativen aufwarten.

Wer an die Moselregion zwischen Eifel und Hunsrück denkt, dem kommen abwechslungsreiche Landschaften, romantische Weinorte, ein beeindruckendes Flusstal und die Kraterseen der Eifel in den Sinn. Bei einem Urlaub im Ferienland Cochem kann man diese Urlaubsvielfalt hautnah erleben. Im Zentrum des Ferienlandes befindet sich die Stadt Cochem mit der über 1.000 Jahre alten Reichsburg.

Eine Reise ins Ferienland Cochem ist immer eine Reise voller Erlebnisse, immer wieder neu und immer wieder überraschend. Ganz gleich ob man Ruhe, Kultur, Natur oder den aktiven Urlaub sucht, das Ferienland Cochem hat viele Gesichter und es lohnt sich, mit offenen Augen durch die Region zu reisen.

Es gilt die interessanten und teils recht gegensätzlichen Landschaften von Eifel, Mosel, Hunsrück, historische Städte, etliche Burgen, Ruinen und vieles mehr zu entdecken.

Aktiv-Urlauber können auf kilometerlangen Traumpfaden wandern, am Fluss entlang Fahrrad fahren und dabei die Aussichten auf die malerische Landschaft mit ihren reichen Naturdenkmälern und kulturellen Schönheiten genießen. Genießer kommen bei Weinproben, Weinkellereibesichtigungen und Weinfesten auf ihre Kosten, Traditionen rund um den Wein und den Weinbau werden in der Region gepflegt. Des Weiteren finden jede Menge Musik- und Kulturveranstaltungen statt. Alle Infos zur Region und eine Übersichtskarte mit den Wanderwegen sowie allem Wissenswerten zu den einzelnen Orten gibt es unter www.ferienland-cochem.de.

Foto: Tourist-Information Ferienland Cochem

07

Aug

Ein Tag im Elzer Schwimmbad

Das Elzer Schwimmbad ist seit Samstag 20.06.2020 für die diesjährige Schwimmbadsaison geöffnet.

Wie in so vielen Lebensbereichen wird auch im Schwimmbad vieles anders sein als in einer normalen Schwimmbadsaison. Aufgrund der Corona-Bestimmungen des Landes Hessen muss der Einlass insgesamt und auch die Anzahl der Schwimmer im Wasser begrenzt werden. Außerdem muss die allgemein gültige Abstandsregel von 1,5 m überall beachtet werden, was dazu führt, dass nicht alle Duschen und auch die Sammelumkleide nicht benutzt werden können. Auch die Attraktionen rund um das Becken, also die Rutsche und die Sprungbretter und der Sprungturm können nicht genutzt werden. Im Eingangsbe-reich und in den Sanitärräumen besteht darüber hinaus die Pflicht einen Mund-Nasenschutz zu tragen. Für alle Schwimmbadbesucher gilt, dass sie sich mit Name und Telefon-Nr. sowie dem Besuchszeitraum registrieren müssen, damit im Falle einer Infektion die Kontaktkette nachvollzogen werden kann. Hierfür wird ein Formblatt zum Download auf der Homepage der Gemeinde Elz bereitgestellt, damit man sich dieses zuhause ausdrucken und bereits ausfüllen kann. So sollen Staus an der Kasse beim Eintritt so weit wie möglich vermieden werden. Selbstverständlich kann das Formblatt aber auch vor Ort ausgefüllt werden. Saisonkartenbesitzer werden über die Nummer auf der Saisonkarte in einer Tabelle entsprechend erfasst.

Grundsätzlich gilt für einen Besuch im Schwimmbad das folgende Zitat aus dem„Pandemieplan Bäder“ der Deutschen Gesellschaft für das Badewesen e.V. vom 23.04.2020: „Schwimmbäder sind ein öffentlicher Raum – wie Schulen, Kindergärten, Verwaltungen und Universitäten auch. Sie unterscheiden sich von diesen Institutionen durch das Schwimm- und Badewasser. Alle vorliegenden Erkenntnisse deuten darauf hin, dass Viren durch das Chlor sicher abgetötet werden. Damit besteht in Schwimmbädern kein größeres Ansteckungsrisiko als in anderen Einrichtungen auch. Es gilt hier die Aussage des Umweltbundesamtes vom 12. März 2020.“ Wir müssen alle Besucher um Verständnis bitten, dass an extrem heißen Tagen und einem entsprechend großen Besucherandrang es durchaus passieren kann, dass Badegäste abgewiesen werden müssen.

Foto: Gemeinde Elz , Text: Bürgermeister Horst Kaiser