18

Jul

Urlaub und Freizeit rund um Waxweiler

In Waxweiler mit dem Ortsteil Heilhausen leben ca. 1100 Menschen. Überreste einer römischen Villa – am Hüttenberg ca. 150 n. Chr. sind Belege für den Ursprung der Ortsgemeinde, die 943 n. Chr. erstmals Urkundlich erwähnt wird. Einige Funde sind in dem kleinen Römermuseum ausgestellt.

Erleben Sie eine spannende Zeitreise 400.000.000 Jahre zurück in dem einzigartigen Geomuseum Devonium in Waxweiler. Mit wissenschaftlicher Unterstützung wurde dieses Museum erstellt, in dem besondere Funde aus einem nahe gelegenen Steinbruch zu sehen sind.

In Waxweiler erwartet Sie ein gut ausgebautes Rad- und Wanderwegenetz. Die Radwege führen über Belgien, nach Aachen, Luxemburg, Prüm und Neuerburg.

Neben einer Vielzahl von attraktiven Wanderwegen und gut ausgeschilderten Rundwanderwegen mit unterschiedlichen Schwierigkeitsgraden führt der Devon-Pfad sowie der Premium Wanderweg 100 an diversen Sehenswürdigkeiten vorbei. Die 1948 erbaute Mariensäule bietet einen herrlichen Blick auf die im Prümtal gelegene Ortsgemeinde Waxweiler.

Im Freibad kann man nach einer anstrengenden Rad- oder Wandertour Erholung für jung und alt erfahren. Im Ort werden viele Möglichkeiten zum Aufenthalt in der Schönen Südeifel angeboten: Hotels und Gaststätten, Ferienwohnungen, Ferienhäuser, Ferienpark, Campingplatz und Wohnmobilplatz stehen für Gäste bereit. Supermarkt und kleine Geschäfte versorgen Sie für den täglichen Bedarf.

Die Eifel ist eine Reise wert!

Info: www.waxweiler.com • Haus des Gastes 06554- 811

Foto: Ortsgemeinde Waxweiler

16

Jul

Römisches Leben an der Grenze

Der Limes, seit 2005 UNESCO-Welterbe, ist einer der spannendsten Zeitzeugen unserer Region. Viele Details und Verhaltensmuster heutiger Gesellschaften wurden schon von den Römern in den Jahrhunderten um Christi Geburt geprägt. Leider ist von dem mächtigen Bodendenkmal nur noch wenig sichtbar erhalten. Das Limeskastell in Pohl ist jedoch diesbezüglich etwas Besonderes: ein nach heutigem Forschungsstand authentischer Nachbau eines frühen römischen Holz-Erde-Kastells mit Wachturm, errichtet in unmittelbarer Nähe des um 1900 entdeckten Originalstandortes.

Das ehrenamtlich betriebene und ständig weiterentwickelte Freilichtmuseum bietet für Besucher jeden Alters spannende Einblicke in das raue Leben an der nördlichen Grenze des römischen Reiches um 100 n. Chr. Und das Beste: die meisten Ausstellungsstücke können angefasst und ausprobiert werden. Wer kann sich denn schon vorstellen, wieviel ein Kettenhemd wirklich wiegt und welche Ausrüstung ein römischer Auxiliarsoldat auf einem Marsch mit sich schleppen musste?

Gut ausgebildete Gästeführer, die Limes-Cicerones, können diese Fragen beantworten und wissen noch mehr Interessantes zu berichten. Zu entdecken gibt es ein contubernium (Unterkunft für acht Soldaten), eine sehr große basilica, einen echten Wachturm mit phantastischer Fernsicht, einen Backofen und natürlich die steilen Wallanlagen mit Wassergraben und Palisaden.

Das Kastell liegt eingebettet in eine spektakuläre Taunuslandschaft zwischen Koblenz, Limburg und Wiesbaden. Über die B 260 (Deutsche Limesstraße) ist es via Nassau sehr gut erreichbar und eignet sich auch als Ausgangspunkt für Spaziergänge, Wander-oder Fahrradtouren im schönen Naturpark Nassau.

Gäste können die Anlage auf eigene Faust erkunden oder aber an einer Führung teilnehmen. Diese dauert gewöhnlich etwa eine Stunde, die Limes-Cicerones nehmen sich aber jede Zeit, auf den Wissensdurst und die Interessen der kleinen und großen Besucher ausführlich einzugehen. Für Kinder gibt es ein eigens eingerichtetes Zimmer, in dem sie zum Beispiel Mosaike legen, Holzpuppen ankleiden, eine Rundmühle basteln oder bei einem spannenden Hörbuch an der Audiostation chillen können.

Ein Museumscafé mit leckeren hausgemachten Snacks und Getränken sowie ein kleiner Shop runden das Limes-Erlebnis ab.

Herzlich willkommen sind auch Gruppen, die bei rechtzeitiger Voranmeldung ein individuelles Programm mit oder ohne Catering vereinbaren können. Darüber hinaus bietet das römische Ambiente auch einen schönen Rahmen für private Feiern oder betriebliche Events.

NEU Entdecken Sie römische Geschichte auf ihrem Smartphone mit dem »comes electronicus«, dem digitalen Gästeführer. Ergänzend zu den Limes-Cicerones des Kastells bietet er per Bild und Ton interessante Details und Hintergrundgeschichten.

ICKETS bitte frühzeitig ausschließlich per Mail (officium@limeskastell-pohl.de) oder telefonisch (06772 96 80 768) reservieren. Wir können dann besser auf die Corona-Situation reagieren und Sie ggf. über Verschiebungen informieren.

  • 24.7.2021 | 20 Uhr | 14 EUR | Simon Kempston | Schottischer Singer-Songwriter
  • 31.7.2021 | 20.00 Uhr |15 EUR | Sofia Talvik | American Folk
  • 14.8.2021 | 10 -16 Uhr | 80 EUR | Achtsamkeit und Bogenschießen | Workshop
  • 21.8.2021 | 19.30 Uhr | 18 EUR | Denis Wittberg (Schellack Solisten) | Charmante Verführer Ironie
  • 22.8.2021| 11–15 Uhr | 5 EUR | Hanne Kah & The Limpets | Open Air Music Brunch
  • 28./29.9 | 2 EUR | LimesLive Teil 1| Römerlager Anmeldung erforderlich
  • 10.9.2021 | 19.30 Uhr | 18 EUR | Ulrike Neradt | Heitere Kurt-Tucholsky-Revue
  • 11.9 | 2 EUR | LimesLive Teil 2 | Gladiatoren Anmeldung erforderlich
  • 18./19.9 | 2 EUR | LimesLive Teil 3 | Tribun in Pohl Anmeldung erforderlich
  • 1.10.2021| 20 Uhr | 17 EUR | Emma Langford | Sowing Acorns Tour 2021

Foto: Limeskastell Pohl

15

Jul

Auch Räuber hatten Alltag!

Ferienprogramm des Landesmuseums Koblenz gibt Einblicke in das Leben „zwischen den Überfällen“

Egal in welchem Jahrhundert: Räuber haben nicht jeden Tag Leute überfallen und ausgeraubt! Aber was machten sie eigentlich in der übrigen Zeit? Wer das schon immer einmal wissen wollte, ist in diesen Sommerferien im Kulturzentrum Festung Ehrenbreitstein | Landesmuseum Koblenz genau richtig.

Originalgetreue Darsteller aus verschiedenen Epochen lassen sich bei den „Räuberalltagen“ über die Schulter schauen. Je nachdem welche Gruppe gerade zu Gast ist, gibt es dabei ganz unterschiedliche Dinge zu entdecken. Werden an dem einen Tag Waffen erklärt und Einblicke in das Lagerleben geboten, können die Besucherinnen und Besucher am nächsten Termin beim Kampftraining zusehen oder das Aussehen der Räuber bestaunen. Es lohnt sich also öfters vorbeizukommen!

Diese Gruppen kommen zu Besuch:

  • 19.– 23. Juli – Römer und Germanen
  • 26./27. Juli – Normannen
  • 29./30. Juli – Raubritter
  • 02./03. August – Räuberbande des 18./19. Jahrhunderts

Im Anschluss können sich kleine Gäste gleich nebenan in der Mitmachausstellung „Räuber Hotzenplotz“ auf die Fersen des beliebten Kinderbuchhelden begeben und an vielen Stationen selbst aktiv werden.

Für die etwas Älteren (empfohlen ab 10 Jahren) gibt es in der Ausstellung „Räuber – 7.000 Jahre Tatort Mittelrhein“ noch mehr über plündernde Germanen, Wikinger, Raubritter und Marodeure bis hin zu Cyberkriminellen zu erfahren.

Die Aktionstage finden jeweils von 11 bis 17 Uhr statt und sind – ebenso wie der Besuch der Ausstellungen – im Festungseintritt enthalten.

Foto: GDKE, Pfeuffer

14

Jul

Vom Teufelsberg zur Caaner Schweiz

Der Nationale GEOPARK Westerwald-Lahn-Taunus

Wo Marmor, Stein und Eisen spricht und der Ton die Musik macht

Die GeoRoute „Vom Teufelsberg zur Caaner Schweiz“ verläuft nicht nur durch eine reizvolle Landschaft mit tief eingeschnittenen Tälern und einem Hochplateau mit weiten Fernsichten, sondern hält auch zahlreiche geologische Besonderheiten bereit. Diese werden durch Informationstafeln des Nationalen GEOPARKS Westerwald-Lahn-Taunus erläutert.

Im Nordwesten der GeoRoute befindet sich die Caaner Schweiz mit ihren schroffen Felsklippen, die sich aus dem Sayntal erheben. Die schmalen felsigen Pfade sind hier ein anspruchsvolles Wandererlebnis. In Caan erinnert heute nur noch wenig an den Bergbau. In der Grube Rainstück direkt am Ortsrand wurde Ton im Tief- und Tagebau abgebaut. Nach Süden hin führt die GeoRoute in das tief in das Schiefergebirge eingeschnittene Brexbachtal. Zahlreiche markante Felsformationen geben dem Tal seinen wilden Charakter und bieten Einblicke in die Geologie des Westerwalds. Am Aussichtspunkt auf dem Teufelsberg erläutert eine Informationsstele die Geologie und die Rohstoffe der Umgebung.

Weitere Informationen erhalten Sie beim Kannenbäckerland Touristik-Service.

Foto: Geopark/www.mantomedia.de/eul

09

Jul

Verbandsgemeinde Weißenthurm Region der Möglichkeiten!

Genussreich unterwegs mit Düften, Farben und Stimmen der Natur… angehaucht
mit kulturellen, historischen wie auch kulinarischen Highlights. Die 16 Wander- und Spazierwege sowie ein gut. ausgebautes Radwegenetz bieten hierzu zahlreiche Möglichkeiten.

Insbesondere der Traumpfad „Streuobstwiesenweg“ sowie die „Nette-Obst-Radrunde“ sind zu jeder Jahreszeit eine nahezu zauberhafte Erscheinung! Die vom Obstanbau geprägte Natur sowie die weitläufigen Ausblicke in das Rheintal und die Vulkaneifel sorgen für ein bleibendes Rad- und Wandererlebnis.

Weitere Informationen: Touristik-Information • Kärlicher Str. 4 • 56575 Weißenthurm Telefon: 02637/913-0 • www.mittelrhein-touristik.com

Foto: Fotos: Touristik-Information Weißenthurm

08

Jul

Auf die Festung, fertig, los!

Das Kulturzentrum Festung Ehrenbreitstein | Landesmuseum Koblenz hat wieder täglich zwischen 10 und 18 Uhr für Besucherinnen und Besucher geöffnet und lädt zu spannenden Entdeckungsreisen durch seine vier Ausstellungshäuser ein.

Im Haus der Kulturgeschichte am Oberen Schlosshof treiben in diesem Sommer Räuber ihr Unwesen. Und einen davon kennen wohl alle: den Räuber Hotzenplotz! In der gleichnamigen Familienausstellung (3. Juli 2021 bis 9. Januar 2022) können sich kleine Gäste an die Fersen des Schurken heften und an vielen Mitmachstationen selbst aktiv werden. Die Welt aus Otfried Preußlers Kinderbuchklassiker mit den Illustrationen von F. J. Tripp wurde für diese preisgekrönte Ausstellung detailgetreu ins Räumliche übertragen. So können die gemütliche Küche der Großmutter, die finstere Räuberhöhle oder das kaltblaue
Zauberschloss von Petrosilius Zwackelmann besucht werden.

Plündernde Germanen, „Wikinger“, Raubritter und Marodeure des 17. bis 19. Jahrhunderts bis hin zu Cyberkriminellen begegnen den Besucherinnen und Besuchern in der kulturhistorischen Ausstellung „Räuber – 7.000 Jahre Tatort Mittelrhein“ (bis 9. Januar 2022). Die Schau, die für Erwachsene und Kinder ab 10 Jahren empfohlen wird, geht dabei so spannenden Fragen nach wie: Warum wurden Menschen überhaupt zu Räubern? Und waren sie Rebellen mit Heldenpotential oder schlicht und einfach Verbrecher?

Wer es lieber genussvoll mag, dem sei die Präsentation „Das geheime Wirken der Dinge. Esskulturen – eine forschende Ausstellung“ (bis 17. Oktober 2021) im Haus des Genusses empfohlen. Liebhaber zeitgenössischer Fotografie kommen bei der Ausstellung zum renommierten Nachwuchsförderpreis „gute aussichten – junge deutsche fotografie“ (19. Juni bis 22. August 2021) im Haus der Fotografie auf ihre Kosten.

Bitte beachten Sie: Für den Besuch ist eine vorherige Anmeldung / vorheriger Ticketkauf mit festem Termin notwendig.

TIPP: Sie wollen wissen, was sonst noch in diesem Sommer auf der Festung los ist? Dann schauen Sie unbedingt in den Veranstaltungskalender auf www.tor-zum-welterbe.de. Bitte haben Sie Verständnis, dass es hier im Zuge der Corona-Pandemie zu kurzfristigen Änderungen kommen kann.

Generaldirektion Kulturelles Erbe Rheinland-Pfalz – Wir machen Geschichte lebendig.

Foto: Sophie Allerding, Leuchtende Augen, 2020

07

Jul

Freilichtbühne Freudenberg

Die Südwestfälische Freilichtbühne Freudenberg sieht einen Hoffnungsschimmer und hofft, dass der kulturelle Shutdown in diesen Sommer beendet ist. Die sinkenden Inzidenzwerte stimmen die Verantwortlichen des Vereins positiv, so dass man beschlossen hat mit den Stücken „Sind den alle verrückt geworden“ und „Räuber Hotzenplotz“ ab dem 10. und 11. Juli in eine verkürze Saison mit insgesamt nur 17 Vorstellungen zu starten. Der Eingangsbereich und der Zuschauerraum wurden entsprechend gestaltet, so dass eine Veranstaltung unter Beachtung der Infektionsschutz-Maßnahmen möglich ist und dabei die Unterhaltung nicht zu kurz kommt.

Karten können nur im Vorverkauf auf der Homepage oder
im Kartenbüro der Freilichtbühne erworben werden:
02734 – 4797-3333, www.freilichtbeuhne-freudenberg.de

Foto: Südwestfälische Freilichtbühne Freudenberg e.V.

03

Jul

Sommerferien & Aktionstage

im Erlebnismuseum RömerWelt in Rheinbrohl

Während der Sommerzeit bietet das Erlebnismuseum RömerWelt in Rheinbrohl für die Daheimgebliebenen und die Urlaubsgäste einige Corona-konforme Aktionen an.

Die Thementage „Historisches Bogenschießen“ am 03. und 04. Juli 2021 vermitteln Wissenswertes zum Thema historische Bögen und deren Herstellung und Nutzung. Die kleineren und kreativen Gäste können am 20., 27. Juli und am 03. August 2021 in der Zeit von 11 bis 15 Uhr ein eigenes Spiel aus Ton kreieren, welches mit nach Hause genommen werden kann.

Der Bogenbaukurs für Kinder mit dem „Eifelpfeil“ Michael Kieweg am 30. Juli 2021 von 10-16 Uhr, ist für Bogensportfans hochinteressant. Hierbei wird aus einem Rohling ein funktionsfähiger Bogen hergestellt. Eine rechtzeitige Anmeldung ist notwendig.

Am 31. Juli 2021 steht wieder experimentelle Archäologie auf dem Programm. Hier wird das antike Handwerk der Glasperlenherstellung am Perlenofen vorgeführt. Ein weiteres Highlight in den Sommerferien sind unsere beliebten Familienführungen mit anschließendem Kaffeeklatsch. Sie werden am 05. und 12. August 2021 um jeweils 14 Uhr angeboten. Eine vorherige Anmeldung ist notwendig.

Alle Angebote stehen unter Vorbehalt und werden den zu dem Zeitpunkt geltenden Coronaverordnungen angepasst. Genaue und aktuelle Informationen zur Durchführung finden Sie unter: www.roemer-welt.de.

Bild: Dominik Ketz/RPT GmbH Koblenz