18

Juni

Das Trio Sfera bei Kreuztalsommer in Dreslers Park

Vm Sonntag, den 21.06. um 16:00 Uhr begrüßen das Trio Sfera zu einem Konzert mit dem Titel „Verschwiegene Lieder“ in Dreslers Park in Kreuztal.

Das Ensemble, bestehend aus Jo Barnikel (Piano), Norbert Nagel (Klarinetten & Saxophone) und Fany Kammerlander (Cello), war bereits mehrmals in Kreuztal zu erleben, wird nun aber das erste Mal bei freiem Eintritt und Open Air im Rahmen unseres Sommerkulturprogramms auftreten.

Inspiriert von ihrer langjährigen musikalischen Zusammenarbeit im Konstantin-Wecker-Ensemble und ihrer innigen Verbindung zu Musik und Poesie, begeben sich die drei auf eine gemeinsame Reise in unbestimmte Sphären. Leiten lassen sie sich dabei von ihrer grenzüberschreitenden Liebe zu vielseitigen Musikstilen. In eigenen Werken, sowie in individuellen Bearbeitungen verehrter Komponisten, entstehen musikalisch sehr persönliche Tondichtungen. Dabei sind die klangliche Vielfalt und die Kunst der Improvisation ein Markenzeichen des klassisch besetzten Trios.

Alle drei innig in der Klassik verwurzelt, existieren musikalische Grenzen für Trio Sfera nicht. Das Interesse der Musiker gilt den wandelbaren Spielarten der Musik. Unendliche Neugier führt sie stetig in neue Genres und so auch in neue Klangwelten.

Sollte das Wetter zu schlecht für einen Außenauftritt sein, wird das Konzert in den großen Saal der Weißen Villa verlegt.

In der Zeit von 14:00 bis 17:00 Uhr können außerdem auch die Ausstellungsräume der Kunstsammlung Kreuztal in der Gelben Villa besucht werden. Der Eintritt ist hier ebenfalls frei.

Mehr Informationen zu Kreuztalsommer 2026 und den beteiligten Künstlerinnen und Künstlern sind auf www.kreuztal-kultur.de/veranstaltungen/kreuztalsommer und im ausliegenden Programmheft zu finden.

Bild: Kulturamt Kreuztal

05

Juni

Freilichtbühne Freudenberg

Nimmerland – Die Suche nach Peter Pan

In einem Waisenhaus in London, in dem Kreativität, Träume und Fantasie streng verboten sind, sorgt Mr. Schreck dafür, dass die Regeln eingehalten werden. Doch der besonders phantasievolle kleine Junge P. kann seine kindliche Neugier nicht unterdrücken. Eines Nachts rufen die Sterne den Jungen ins Nimmerland: Denn dort herrscht Chaos, weil Peter Pan nach seinem letzten Abenteuer nicht zurückgekehrt ist. Feen liegen erschöpft im Wald, einige der verlorenen Kinder werden auf dem Piratenschiff gefangen gehalten und das Krokodil hat seine furchteinflößende Aufgabe verloren. Gemeinsam mit den verlorenen Kindern, Wendy und John begibt sich P. auf eine abenteuerliche Reise, um Ordnung in das Reich der Träume zu bringen.

Abenteuergeschichte für Kinder von Britt Löwenstrom • Von 13. Juni bis 19. September 2026

Störtebeker – Im Auftrag der Hanse

Im rauen Wind der Hansezeit segelt Störtebeker mit seiner bunt zusammengewürfelten Crew aus Freibeutern, Träumern und ganz besonderen Charakteren hinaus in die Ostsee. Ihr Auftrag: den gefangenen König Albrecht aus Stockholm zu befreien. Doch das erweist sich als gefährliches Unterfangen zwischen Politik und Verrat, denn die dänische Königin Margarete hat ganz eigene Pläne. Sie will König Albrecht in ihrer Gewalt halten und Stockholm einnehmen. Auch innerhalb der Hanse brodelt es und so kämpft Störtebeker nicht nur gegen dänische Kriegsschiffe, sondern auch gegen den ein oder anderen Widerstand aus den eigenen Reihen. Als ihm ein geheimnisvoller Meergeist erscheint, nimmt das Abenteuer eine unerwartete Wendung.

Theater für Erwachsene • Piratenkomödie von Britt Löwenstrom • Von 20. Juni bis 12. September 2026


Nähere Informationen: 02734-4797-3333 • www.freilichtbühne-freudenberg.de

Fotos: Südwestfälische Freilichtbühne Freudenberg e.V.

31

Mai

46. Europäischer Keramikmarkt

6. Juni 2026 von 10 – 18 Uhr
7. Juni 2026 von 11 – 18 Uhr

Bereits zum 46. Mal wird Anfang Juni der europäische Keramikmarkt der Stadt Höhr-Grenzhausen stattfinden. Auf einer ca. 500 Meter langen Marktzone wird alles gezeigt, was die Vielfalt der Keramik ausmacht. Hierfür wurden rund 130 Aussteller aus ganz Europa von einer Jury ausgewählt.

Am 6./7. Juni 2026 ist der nächste Keramikmarkt terminiert. Auch das Keramikmuseum Westerwald – direkt in der Marktzone – „bastelt“ schon daran, wie Besucher am Besten die Vielfalt der Keramik erleben können. Zahlreiche Keramikwerkstätten in der Stadt haben ebenfalls geöffnet. Auch die 6. „Offene Deutsche Töpfermeisterschaft“ wird wieder stattfinden. Gastland wird in diesem Jahr Schweden sein und sich mit sechs außergewöhnlichen Keramikerinnen präsentieren.

Am Samstagabend wird es auch wieder ab 20 Uhr das Naspa-Open-Air am Laigueglia-Platz geben. Bei freiem Eintritt kann man die Big Band Boden erleben, sie spielen Swing-Klassiker und bekannte Pop-, Rock- und Soul-Hits in authentischen Live-Arrangements. Party ist angesagt, wenn die Big Band Boden so richtig loslegt.

Kannenbäckerland-Touristik-Service Höhr-Grenzhausen • Tel.: 026 24-104-300 www.kannenbaeckerland.de.

Foto: Matthias Ketz

27

Mai

Ausstellung im Kulturbahnhof Kreuztal: Ein Siegerländer Künstler – Wolfgang Kreutter

Die Ausstellung ist noch bis zum 16.07. während der Öffnungszeiten des Kulturbahnhofs (Mo.–Do.: 10:00–15:00 Uhr) zu besuchen.

Wolfgang Kreutter wurde 1924 in Siegen geboren. Er lebte u.a. in Bad Berleburg und Stadtlohn, wo er 1989 verstarb. Seine letzte Ruhe fand er in Siegen. Ab 1945 machte Kreutter eine Lehre als Drechsler und Holzbildhauer auf dem Hof des Drechslermeisters und Landschaftsmalers Ludwig Florin (1889–1985) am Dödesberg, nordöstlich von Berleburg. Seine Gesellenprüfung legte er 1947 mit der Anfertigung eines Spinnrads ab. Von 1947 bis 1950 war er Schüler und Assistent bei Prof. Edwin Scharff in Hamburg. Seit 1950 war er als freischaffender Künstler tätig. Von 1952 bis 1966 hatte er einen Lehrauftrag als Kunsterzieher am Johannes-Althusius-Gymnasium in Bad Berleburg und gestaltete von 1957 bis 1967 mit „Spiel mit!“, „Die kleine Akademie“, „Wolfgang Kreutters Klapperstunde“ und „Die Litfaßsäule“ zudem Fernsehsendungen im 1. Programm des WDR, in denen Kindern u.a. künstlerisches Gestalten nähergebracht werden sollte.

Er zählt zu den prägenden Künstlern der Region Siegerland und war insbesondere für seine Skulpturen im öffentlichen Raum bekannt, zu denen auch die berühmte Figurengruppe „Kuhhirte mit Herde“ in der Siegener Altstadt gehört. Zwischen 1955 und 1989 widmete er sich überwiegend der Sakralkunst. Für über 100 Kirchen, Gemeindehäuser und Kapellen in Westfalen und über die Region hinaus gestaltete er die Innenräume und errichtete Mahn- und Totenmale im öffentlichen Raum. Grundlage hierfür war eine vertragliche Zusammenarbeit mit dem Landeskirchenamt der Evangelischen Kirche von Westfalen in Bielefeld und dem Bochumer Architekten Kurt Peter Kremer, die etwa ab 1957 begann.

Die Ausstellung zeigt einen Ausschnitt von Kreutters künstlerischem Schaffen. Neben seinen Arbeiten in Bronze, Stein und Holz arbeitete Kreutter auch mit Linoldruck. Darunter Linoldrucke auf Karton, von denen einige in der Ausstellung zu sehen sind. Auch der originale Holz-Druckstock, der für eine Linolarbeit verwendet wurde, kann in Augenschein genommen werden. Die Linolarbeiten zeigen, wie Kreutter seine klare Formensprache und dynamischen Figuren auch in grafischen Techniken umsetzte und seine Themen von Bewegung und Perspektive auf zwei Dimensionen übertrug. Ergänzend dazu sind in der Ausstellung Collagen zu sehen, darunter das zweiteilige Werk „3 Motorradfahrer“ und die Collage „Liebespaar“, sowie eine Bronzeskulptur, die Kreutters skulpturale Sprache eindrucksvoll veranschaulicht.

Die Ausstellung, die von Frank Wieland Frisch aus dem Bestand der Kunstsammlung Kreuztal kuratiert worden ist, würdigt Wolfgang Kreutters vielseitiges Schaffen, verdeutlicht seine gestalterischen Ideen, Kompositionsprinzipien und experimentellen Ansätze. Sie lädt alle Besucherinnen und Besucher ein, seine Skulpturen, Druckgrafiken und Collagen aus nächster Nähe zu erleben und die Bandbreite seines künstlerischen Schaffens zu entdecken.

Kontakt: 02732 – 5 14 29 und online auf www.kreuztal-kultur.de.

Foto: Kulturamt Kreuztal

25

Mai

Charlotte Spork – Linoldruck • Monotypie • Acrylmalerei

die Siegener Künstlerin Charlotte Spork (27) zeigt in der „Schaufenster“-Ausstellungsfläche im Foyer der Stadtbibliothek Kreuztal ihre Linoldrucke, Monotypien und Acrylmalereien. Im Zentrum ihrer Arbeiten stehen architektonische Motive wie Fassaden, Treppen und Gassen.

Nach ihrem Studium der Kunst und Erziehungswissenschaft an der Bergischen Universität Wuppertal absolviert sie derzeit eine Ausbildung zur Kunsttherapeutin in Essen. Aktuell entwickelt sie eine Serie von Linoldrucken zur Industriekultur in Nordrhein-Westfalen, die in der Ausstellung mit zwei Motiven vertreten ist. Die Serie basiert auf eigenen Fotografien, darunter Aufnahmen der Zeche Zollverein in Essen.
Zudem zeigt sie mit der Monotypie eine weitere Drucktechnik. Charlotte Spork abstrahiert architektonische Formen und setzt Geisterdrucke ein, die eine besondere Tiefenwirkung erzeugen. Ergänzt wird ihre Ausstellung durch eine ihrer großformatigen, farbintensiven Malereien mit mediterraner Anmutung und markanten Strukturen.

Die Ausstellung ist noch bis zum 07. Juni zu den Öffnungszeiten der Stadtbibliothek zu besuchen. Mehr zu Charlotte Spork kann man auf ihrem Profil bei Instagram erfahren (_charlottes_art_).

Foto Charlotte Spork: Nikola Klein

16

Mai

Römerkastell Saalburg

Eine einzigartige Zeitreise in die Antike erleben die Besucher im Römerkastell Saalburg bei Bad Homburg v.d.H. im Taunus. Als Teil des römischen Grenzwalls, des Limes, gehört die Saalburg seit 2005 zum UNESCO-Welterbe.

Auf Initiative des deutschen Kaisers Wilhelm II. wurde das Kastell um 1900 originalgetreu wieder aufgebaut. Die Ausstellungen von archäologischen Funden und die nach originalen Vorbildern ausgestatteten Räume geben einen faszinierenden Einblick in die Welt der Römer. Während der Aktionstage zeigen römische Soldaten, Händler und Handwerker das Leben im Kastell und ihr Handwerk.

Das Museumscafé Taberna bietet mit seiner Innenausstattung eine Vorstellung von römischen Gaststätten. Der Gast kann zwischen römischen Speisen und dem vertrauten Angebot unserer Tage wählen.

Am Eingang zum Kastell deuten Rekonstruktionen römischer Häuser das Dorf an, das vor den Toren der Saalburg lag. Unter den Vordächern öffneten sich Verkaufsläden und Werkstätten zur Straße. Hier ist der Museumsshop untergebracht, der ein breites Sortiment an Büchern, Repliken und Souvenirs bietet.

Römerkastell Saalburg, Am Römerkastell 1, 61350 Bad Homburg v.d.H., Tel.: 06175/9374-0, www.saalburgmuseum.de

Foto: Römerkastell Saalburg

15

Mai

Hadamar – Glas, Naherholung und Kultur

 

Tourismusbüro • Untermarkt 1 • 65589 Hadamar • www.hadamar.de • Tel.: 06433/89 128 • tourismus(at)stadt-hadamar.de

Foto: Stadt Hadamar

13

Mai

30 Jahre Vulkanpark

Im Jahr 1996 aus einem gemeinsamen Projekt des Landkreises Mayen-Koblenz und des Mainzer Leibniz-Zentrums für Archäologie entstanden, zählt er heute zu den spannendsten Geoparks Deutschlands: Seit 30 Jahren fasziniert der Vulkanpark inmitten der vulkanischen Osteifel zahlreiche Besucher. Sieben Info- und Erlebniszentren sowie 16 Landschaftsdenkmäler machen die explosive Entstehungsgeschichte der Osteifel ebenso erlebbar wie die jahrtausendealte Gesteinsabbaugeschichte der Region. Der höchste Kaltwassergeysir der Welt in Andernach, das fast 2.000 Jahre alte Römerbergwerk Meurin oder der interaktive Lava-Dome in Mendig – die Info- und Erlebniszentren des Vulkanparks ermöglichen allen Altersgruppen eine faszinierende Zeitreise in Vulkanismus, Archäologie und Technikgeschichte.

Die vielfältigen Landschaftsdenkmäler des Vulkanparks bieten als Originalschauplätze authentische Einblicke in die feurige Vergangenheit der Osteifel. Dicht bewachsene Vulkankegel und bizarre Abbauwände zeugen noch heute von den Kräften, die die Region maßgeblich prägten – zuletzt beim gewaltigen Laacher-See-Ausbruch vor rund 13.000 Jahren.

TIPP

Das Römerbergwerk Meurin (zwischen Andernach und Mendig) lädt zu interaktiven Themen- und Familientagen ein:

  • Pfingstmontag, 25.05.26, 10–17 Uhr: „Mühlen durch die Epochen“ – Mühlenhandwerk der letzten 2.000 Jahre
  • Sonntag, 21.06.26, 10–17 Uhr: 30 Jahre Vulkanpark – großer Familientag mit tollen Mitmachaktionen & „Regionaler Museumsmarkt 2026“

Weitere Infos: www.vulkanpark.com / Facebook: Vulkanpark / Instagram: vulkanpark_osteifel

Foto: K.-P. Kappest

13

Mai

GeoRoute Stöffel

Wo Wandern Geschichte erzählt

Die rund 11 km lange GeoRoute Stöffel-Tour ist eine Entdeckertour und gehört zu den „Best of Europe Day Walks“ und verbindet eindrucksvoll Wandererlebnis, Natur und Industriekultur. Der abwechslungsreiche Rundweg führt durch die beeindruckende Natur rund um den Stöffel-Park. Wandernde erleben stille Wälder, weite Ausblicke und entdecken faszinierende Basaltformationen sowie Spuren der Erdgeschichte. Gleichzeitig geben ehemalige Steinbrüche, historische Gebäude und Baudenkmäler spannende Einblicke in die Industriekultur und Geschichte im Westerwald. Informationstafeln und die Basaltmeile entlang des Weges machen die Tour zu einem besonderen Erlebnis.

Weitere Informationen: Tourist-Information WällerLand • 56459 Stahlhofen a. W. Tel.: 02663 291-494 • www.waellerland.com

Foto: Sabine Dörner