15

Jul

Auch Räuber hatten Alltag!

Ferienprogramm des Landesmuseums Koblenz gibt Einblicke in das Leben „zwischen den Überfällen“

Egal in welchem Jahrhundert: Räuber haben nicht jeden Tag Leute überfallen und ausgeraubt! Aber was machten sie eigentlich in der übrigen Zeit? Wer das schon immer einmal wissen wollte, ist in diesen Sommerferien im Kulturzentrum Festung Ehrenbreitstein | Landesmuseum Koblenz genau richtig.

Originalgetreue Darsteller aus verschiedenen Epochen lassen sich bei den „Räuberalltagen“ über die Schulter schauen. Je nachdem welche Gruppe gerade zu Gast ist, gibt es dabei ganz unterschiedliche Dinge zu entdecken. Werden an dem einen Tag Waffen erklärt und Einblicke in das Lagerleben geboten, können die Besucherinnen und Besucher am nächsten Termin beim Kampftraining zusehen oder das Aussehen der Räuber bestaunen. Es lohnt sich also öfters vorbeizukommen!

Diese Gruppen kommen zu Besuch:

  • 19.– 23. Juli – Römer und Germanen
  • 26./27. Juli – Normannen
  • 29./30. Juli – Raubritter
  • 02./03. August – Räuberbande des 18./19. Jahrhunderts

Im Anschluss können sich kleine Gäste gleich nebenan in der Mitmachausstellung „Räuber Hotzenplotz“ auf die Fersen des beliebten Kinderbuchhelden begeben und an vielen Stationen selbst aktiv werden.

Für die etwas Älteren (empfohlen ab 10 Jahren) gibt es in der Ausstellung „Räuber – 7.000 Jahre Tatort Mittelrhein“ noch mehr über plündernde Germanen, Wikinger, Raubritter und Marodeure bis hin zu Cyberkriminellen zu erfahren.

Die Aktionstage finden jeweils von 11 bis 17 Uhr statt und sind – ebenso wie der Besuch der Ausstellungen – im Festungseintritt enthalten.

Foto: GDKE, Pfeuffer

08

Jul

Auf die Festung, fertig, los!

Das Kulturzentrum Festung Ehrenbreitstein | Landesmuseum Koblenz hat wieder täglich zwischen 10 und 18 Uhr für Besucherinnen und Besucher geöffnet und lädt zu spannenden Entdeckungsreisen durch seine vier Ausstellungshäuser ein.

Im Haus der Kulturgeschichte am Oberen Schlosshof treiben in diesem Sommer Räuber ihr Unwesen. Und einen davon kennen wohl alle: den Räuber Hotzenplotz! In der gleichnamigen Familienausstellung (3. Juli 2021 bis 9. Januar 2022) können sich kleine Gäste an die Fersen des Schurken heften und an vielen Mitmachstationen selbst aktiv werden. Die Welt aus Otfried Preußlers Kinderbuchklassiker mit den Illustrationen von F. J. Tripp wurde für diese preisgekrönte Ausstellung detailgetreu ins Räumliche übertragen. So können die gemütliche Küche der Großmutter, die finstere Räuberhöhle oder das kaltblaue
Zauberschloss von Petrosilius Zwackelmann besucht werden.

Plündernde Germanen, „Wikinger“, Raubritter und Marodeure des 17. bis 19. Jahrhunderts bis hin zu Cyberkriminellen begegnen den Besucherinnen und Besuchern in der kulturhistorischen Ausstellung „Räuber – 7.000 Jahre Tatort Mittelrhein“ (bis 9. Januar 2022). Die Schau, die für Erwachsene und Kinder ab 10 Jahren empfohlen wird, geht dabei so spannenden Fragen nach wie: Warum wurden Menschen überhaupt zu Räubern? Und waren sie Rebellen mit Heldenpotential oder schlicht und einfach Verbrecher?

Wer es lieber genussvoll mag, dem sei die Präsentation „Das geheime Wirken der Dinge. Esskulturen – eine forschende Ausstellung“ (bis 17. Oktober 2021) im Haus des Genusses empfohlen. Liebhaber zeitgenössischer Fotografie kommen bei der Ausstellung zum renommierten Nachwuchsförderpreis „gute aussichten – junge deutsche fotografie“ (19. Juni bis 22. August 2021) im Haus der Fotografie auf ihre Kosten.

Bitte beachten Sie: Für den Besuch ist eine vorherige Anmeldung / vorheriger Ticketkauf mit festem Termin notwendig.

TIPP: Sie wollen wissen, was sonst noch in diesem Sommer auf der Festung los ist? Dann schauen Sie unbedingt in den Veranstaltungskalender auf www.tor-zum-welterbe.de. Bitte haben Sie Verständnis, dass es hier im Zuge der Corona-Pandemie zu kurzfristigen Änderungen kommen kann.

Generaldirektion Kulturelles Erbe Rheinland-Pfalz – Wir machen Geschichte lebendig.

Foto: Sophie Allerding, Leuchtende Augen, 2020

04

Jul

Lewentz eröffnet Mitmachausstellung „Der Räuber Hotzenplotz“

Innenminister Roger Lewentz hat die neue Mitmachausstellung „Der Räuber Hotzenplotz“ im Landesmuseum Koblenz auf der Festung Ehrenbreitstein feierlich eröffnet. Die atmosphärische Ausstellung findet im Rahmen eines Sonderprogramms für Familien der Generaldirektion Kulturelles Erbe (GDKE) statt.

„An der Sonderausstellung zum Räuber Hotzenplotz werden in diesem Jahr viele große und kleine Gäste ihre Freude haben. Große Mitmachausstellungen wie diese, von denen die ganze Familie etwas hat, sind ein wichtiger Baustein im Konzept des Kulturzentrums Festung Ehrenbreitstein. Durch solche Museumsangebote kommen Jung und Alt gemeinsam mit dem kulturellen Erbe in Berührung und erfahren dabei auch mehr über die Geschichte unseres Landes“, so Minister Lewentz bei der Eröffnung.

Die Ausstellung richtet sich vor allem an Kinder im Alter von vier bis neun Jahren sowie deren Familien, Kindergärten und Grundschulen. Die Schau soll bis zum 9. Januar 2022 im Landesmuseum Koblenz zu sehen sein.

„Die märchenhafte Welt des Buches konnte wunderbar detailgetreu ins Räumliche übertragen werden und macht die Geschichte hautnah erlebbar. Durch die interaktiven Elemente der Ausstellung ist das Mitmachen ausdrücklich erwünscht, es gibt viel zu entdecken“, sagte Dr. Heike Otto, Generaldirektorin Kulturelles Erbe Rheinland-Pfalz.

In der Ausstellung können unter anderem die gemütliche Küche der Großmutter, die finstere Räuberhöhle oder das Zauberschloss besucht werden. Zahlreiche Mitmachstationen lassen die Geschichte lebendig werden und fordern Grips, Geschick und Fantasie der Kinder – etwa, wenn sie auf der Jagd nach dem Räuber Großmutters Kaffeemühle zum Klingen bringen und im Unkenkeller nach dem Feenkraut suchen dürfen.

Otfried Preußler schrieb sein Kinderbuch in nur drei Monaten. Der Erfolg war immens: Die Erzählung wurde mehrfach verfilmt und liegt heute in 38 Sprachen übersetzt vor. Ein eigener Museumsraum widmet sich dem Autor und der Frage, wie Preußlers einfache und doch raffinierte Geschichte entstanden ist. Für die Ausstellung erhielten die Gestalter Bernotat & Co. den German Design Award 2020.

Das Thema „Räuber“ wird zudem auch an anderer Stelle im Landesmuseum präsentiert. „Bereits seit dem 22. Mai zeigen wir mit der Sonderschau ‚Räuber – 7.000 Jahre Tatort Mittelrhein‘ in räumlicher Nachbarschaft zum Räuber Hotzenplotz die Geschichte des Raubes in unserer Region vom 17. Jahrhundert bis zur Gegenwart. Es erwartet die Besucher neben Originalutensilien des berühmten Schinderhannes unter anderem sogar ein gesprengter Geldautomat“, so Prof. Dr. Andreas Schmauder, Leiter des Kulturzentrums Festung Ehrenbreitstein und Direktor des Landesmuseums Koblenz.

Beide Sonderausstellungen sind täglich von 10 bis 18 Uhr geöffnet und im regulären Festungseintritt inbegriffen. Für Familien werden vergünstigte Kombi-Tickets inklusive Fahrt mit der Seilbahn Koblenz angeboten. Alle Informationen unter www.tor-zum-welterbe.de.

Generaldirektion Kulturelles Erbe Rheinland-Pfalz – Wir machen Geschichte lebendig.

Foto: v.l.n.r. Räuber Hotzenplotz, Oberbürgermeister David Langer, Leiter Kulturzentrum Festung Ehrenbreitstein, Prof. Dr. Andreas Schmauder, Generaldirektorin Dr. Heike Otto, MdL Dr. Anna Köbberling, Jörg Höfer (als Wachtmeister Dimpfelmoser), Hans-Ulrich Stelter (Vors. Festungsförderverein), Innenminister Roger Lewentz. Quelle: GDKE Rheinland-Pfalz / Pfeuffer

28

Jun

Mitmachausstellung „Räuber Hotzenplotz“

Mitmachausstellung „Räuber Hotzenplotz“ startet mit Sonderprogramm am kommenden Startwochenende

Ab Samstag, 3. Juli 2021 bis zum 9. Januar 2022 gastiert die Mitmachausstellung „Räuber Hotzenplotz“ im Landesmuseum Koblenz der Generaldirektion Kulturelles Erbe Rheinland-Pfalz im Kulturzentrum Festung Ehrenbreitstein.

In der liebevoll inszenierten Ausstellung erleben junge Besucherinnen und Besucher die Abenteuer aus Otfried Preußlers Kinderbuchklassiker hautnah. Die märchenhafte Welt des Buches mit den Illustrationen von F. J. Tripp wurde detailgetreu ins Räumliche übertragen. So können die freundliche Küche der Großmutter, die finstere Räuberhöhle oder das kaltblaue Zauberschloss von Petrosilius Zwackelmann besucht werden. Zahlreiche Mitmachstationen lassen die Geschichte lebendig werden und fordern Grips, Geschick und Fantasie.

Am Startwochenende der Ausstellung am 3. und 4. Juli 2021 findet mit der „Hotzi-Party“ ein coronagerechtes Sonderprogramm für die ganze Familie statt. Neben einem deftigen Räubermahl mit Bratwurst und Sauerkraut werden die Räuberabenteuer auch in einem Marionettentheater erlebbar gemacht. In einer Lesung wird es sich um die Diebesgeschichte rund um die gestohlene Kaffeemühle drehen. Außerdem gibt es Zauberstäbe zum Selbstbasteln, eine Zauberspruchwerkstatt und vieles mehr. Der Räuber Hotzenplotz und der Wachtmeister Dimpfelmoser kommen sogar persönlich in die Festung!

Motiv aus »Der Räuber Hotzenplotz« von Otfried Preußler, illustriert von F.J. Tripp, koloriert von Mathias Weber, ©Thienemann in der Thienemann-Esslinger Verlag GmbH, Stuttgart

Kinder in einem eindeutigen Kostüm rund um die Geschichte des Räuber Hotzenplotz erhalten freien Eintritt. Aufgrund der Corona-Verordnung ist die Teilnahme an Lesung und Marionettentheater nur mit tagesaktuellem Corona-Test, als genesene oder vollständig geimpfte Person möglich. Eine kostenfreie Teststation befindet sich auf dem Festungsparkplatz.

Bitte beachten Sie: Für den Besuch ist eine vorherige Anmeldung / vorheriger Ticketkauf notwendig. Alle Informationen unter www.tor-zum-welterbe.de

Bild: GDKE/Ulrich Pfeuffer

23

Jun

„Ganz schön Barock“ auf Schloss Bürresheim

„Ganz schön Barock“ geht es am 27. Juni auf Schloss Bürresheim bei Mayen zu. An vier Stationen können kleine und große Gäste in diese opulente Epoche eintauchen und Geschichte hautnah erleben. Und dabei geht es nicht nur lehrreich, sondern vor allem auch witzig zu. Der hochwohlgeborene Graf Ferdinand Damian von Breidbach-Bürresheim höchstpersönlich erscheint auf dem Schloss, wohlgemerkt, nach über 300 Jahren! Im Gepäck hat er so manche Überraschung. Wunderliche und exotische Dinge, die neuesten Erkenntnisse der Wissenschaft, die Geheimnisse der Mathematik und der Magie – das ist die abenteuerliche Mischung, mit der Doktorus Severinius der Jüngere seine Zuschauer in Erstaunen versetzt. Doch zuvor gilt es noch die Fächersprache, die wohl galanteste Sprache der Welt, zu erlernen und beim Quiz sein Barock-Wissen unter Beweis zu stellen. Ein Gang durch das Schloss darf an diesem Tag natürlich nicht im Programm fehlen.

Die kleine Veranstaltung ist Ersatz für das an diesem Tag ursprünglich geplante Schlossfest, das aufgrund der Corona-Beschränkungen in diesem Jahr leider nicht im großen Stil veranstaltet werden kann.

Der Zugang zur Veranstaltung erfolgt in zwei Timeslots (10.00 – 13.00 Uhr und 14.00 – 17.00 Uhr). Aufgrund der begrenzten Personenzahl ist eine Anmeldung/Ticketkauf im Vorfeld notwendig. Anmeldung/Ticketkauf und weitere Informationen unter www.tor-zum-welterbe.de

Vor Ort gelten die aktuellen Hygiene-Regeln. Bitte beachten Sie, dass wir an diesem Tag keine Gastronomie anbieten.

Generaldirektion Kulturelles Erbe Rheinland-Pfalz – Wir machen Geschichte lebendig.

Foto: GDKE Rheinland-Pfalz / Ulrich Pfeuffer

19

Aug

Buchpräsentation „Stolzenfels – ein preußisches Königsschloss am Rhein“

Am Donnerstag, 27. August 2020, 18:30 Uhr auf Schloss Stolzenfels

Schloss Stolzenfels gilt unter den zahlreichen Burgen im UNESCO-Welterbe Oberes Mittelrheintal als Hauptwerk der Romantik und steht zugleich als Symbol für die preußische Herrschaft im Rheinland nach den Befreiungskriegen. Mit Karl Friedrich Schinkel, Friedrich August Stüler und Peter Joseph Lenné waren die bedeutendsten Architekten und Gartenkünstler Preußens an der Planung der Gesamtanlage beteiligt.

Nach mehr als zehn Jahren sind die umfassende Außeninstandsetzung des Schlosses sowie die Wiederherstellung der aufwendigen Schlossgärten und des umgebenden Landschaftsparks weitgehend abgeschlossen, die das Land Rheinland-Pfalz als Eigentümer durchgeführt hat.

Die technisch komplexen Maßnahmen, an der zahlreiche Spezialisten unterschiedlichster Dachdisziplinen mitwirkten, aber auch die spannenden neuen Ergebnisse der bauhistorischen und restauratorischen Untersuchungen, die die Grundlage für die denkmalpflegerischen Entscheidungen bildeten, werden in einem neuen, von der Generaldirektion Kulturelles Erbe Rheinland-Pfalz herausgegebenen Buch dargestellt.

Zur Vorstellung des reich bebilderten Bandes, der in der Reihe „Denkmalpflege in Rheinland-Pfalz – Aus Forschung und Praxis“ im Michael Imhof Verlag erschienen ist, möchten wir Sie herzlich einladen. Die Veranstaltung findet am 27. August 2020, 18:30 Uhr auf Schloss Stolzenfels (Burghof) statt. Bitte beachten Sie, dass bei einer Teilnahme aufgrund der aktuellen Corona-Pandemie eine Anmeldung bis zum 21. August unumgänglich ist.

Im Falle schlechten Wetters wird die Veranstaltung auf die Festung Ehrenbreitstein (Kuppelsaal) verlegt. Über diese Änderung würden wir Sie gegebenenfalls kurzfristig informieren.

Foto: GDKE Rheinland-Pfalz / Pfeuffer

16

Mrz

GDKE Rheinland-Pfalz in Bezug auf die aktuelle Corona-Thematik

Anpassung des Programms der GDKE Rheinland-Pfalz für Besucherinnen und Besucher in Bezug auf die aktuelle Corona-Thematik

Die Generaldirektion Kulturelles Erbe (GDKE) Rheinland-Pfalz passt aufgrund aktueller Empfehlungen der Gesundheitsämter aus präventiven Gründen die Öffnung von Liegenschaften und Durchführung von Veranstaltungen ab sofort an.

Bis derzeit einschließlich 20. April 2020 werden alle Veranstaltungen und Führungen, die von der GDKE selbst durchgeführt werden, verschoben. Über Veranstaltungen von Dritten in Räumlichkeiten der GDKE (z.B. Fördervereine, Verbände, Gastronomie) informieren die Veranstalter eigenständig.

Im Einzelnen führen wir nachfolgend die derzeit aktuellen Maßnahmen auf. Diese Liste wird ständig aktualisiert auf und auf www.gdke.rlp.de zu finden sein.

Landesmuseum Mainz:

Das Landesmuseum Mainz ist derzeit weiterhin für Besucherinnen und Besucher geöffnet. Bis derzeit einschließlich 20. April 2020 finden keine von der GDKE selbst angebotenen Veranstaltungen und Führungen statt. Insbesondere sind derzeit davon die Eröffnungsveranstaltung des Schaudepots am 04.04.2020 sowie der „Tag der Provenienzforschung“ am 04.04.2020 betroffen.

Zentrum der Antike Trier / Rheinisches Landesmuseum Trier:

Die Römerbauten und das Rheinische Landesmuseum Trier sind derzeit weiterhin für Besucherinnen und Besucher geöffnet. Bis derzeit einschließlich 13. April 2020 finden keine von der GDKE selbst angebotenen Veranstaltungen und Führungen statt. Die Veranstaltung „Kinderakademie Villa Otrang“ am 03.04. 2020 entfällt.

Kulturzentrum Festung Ehrenbreitstein Koblenz / Landesmuseum Koblenz:

Die Außenbereiche der Festungsanlage sowie die Ausstellungshäuser sind weiterhin für Besucherinnen und Besucher geöffnet. Auch die Seilbahn Koblenz verkehrt weiterhin.            Bis derzeit einschließlich 20. April 2020 finden keine von der GDKE selbst angebotenen Veranstaltungen und Führungen statt. Informationen zu den Veranstaltungen des Café Hahn auf der Festung Ehrenbreitstein finden sich unter www.cafehahn.de.

Derzeit sind insbesondere folgende Angebote von Änderungen betroffen:

„Die Jagd nach der goldenen Kanonenkugel“ – vorzeitige Beendigung ab sofort.

„Büchsenmacherwerkstatt“, „Vinothek“ und „Hands-on-Erlebnisbereich“ – derzeit bis 20. April 2020 geschlossen.

Eröffnungsveranstaltung der Max Jacoby Ausstellung am 20.03.2020 – abgesagt (die Ausstellung ist ab 21.03.2020 für die Gäste geöffnet).

Die Großveranstaltung „Festungsleuchten“ wird verschoben und im Herbst 2020 durchgeführt.

Die GDKE-Veranstaltungen zur Saisoneröffnung, „Festungsfrühling“ sowie die Eröffnungsveranstaltung der Familienausstellung „Ravensburger Spielewelten“ am 05.04.2020 entfallen (die Ausstellung ist ab 05.04.2020 für die Gäste geöffnet). Für die Familienausstellung wird anstelle der Eröffnung ein Familienfest im Sommer stattfinden.

Die archäologischen Vorträge der Gesellschaft für Archäologie an Mittelrhein und Mosel werden bis 20. April 2020 ausgesetzt.

Burgen, Schlösser, Altertümer:

 Für die durch die GDKE-Direktion Burgen, Schlösser, Altertümer betreuten Liegenschaften des Landes gilt: die ausschließlich durch Führungen zu besuchenden Liegenschaften werden bis derzeit einschließlich 20. April 2020 komplett geschlossen. Bis 20. April 2020 sind demnach Schloss Stolzenfels, Koblenz; Schloss Bürresheim, Mayen und Burg Sooneck, Niederheimbach sowie Burg Pfalzgrafenstein, Kaub, komplett geschlossen.

Die Burg Trifels, Annweiler sowie die Schloss- und Festungsruine Hardenburg, Bad Dürkheim, sind für die Besucherinnen und Besucher geöffnet. Es finden keine Führungen statt. Bei den frei zugänglichen Monumenten und Denkmalen gibt es keine Einschränkungen. Die Eröffnungsveranstaltung der Neupräsentation auf Burg Nassau am 04. April 2020 entfällt. Die Präsentation wird aber ab diesem Zeitpunkt zu sehen sein.

Archäologisches Schaufenster Speyer:

Das archäologische Schaufenster in Speyer ist derzeit weiterhin für Besucherinnen und Besucher geöffnet. Die Vortragsreihe im Archäologischen Schaufenster wird bis derzeit 20. April 2020 ausgesetzt.

Die Generaldirektion Kulturelles Erbe bewertet aufgrund der dynamischen Lage fortlaufend die aktuelle Situation und informiert gegebenenfalls über Änderungen / Ergänzungen.

Foto: GDKE Rheinland-Pfalz / Ulrich-Pfeuffer

03

Jan

Viel Kultur. Viel Geschichte. Viel Vergnügen!

Das Winterprogramm im Kulturzentrum Festung Ehrenbreitstein bietet abwechslungsreichen Genuss für Groß und Klein.

Vom 4. Januar bis zum 23. Februar lädt ein preußischer Büchsenmacher samstags und sonntags von 13 bis 16 Uhr in seine Werkstatt ein und lässt sich bei seiner Arbeit über die Schulter schauen. Dabei erzählt er viel Wissenswertes über die Herstellung und Pflege des Waffenarsenals der Festung. In der Zinnwerkstatt
werden Figuren mit historischen Formen gegossen.

Am 29. Februar ist es dann endlich wieder soweit: Die beliebte „Jagd nach der goldenen Kanonenkugel“ startet in die nächste Runde. Mit Hilfe einer Schatzkarte geht es kreuz und quer über die Festung, vorbei an Geschützen und dunklen Gängen, hin zum geheimen Versteck der Kugel. Am Ende der Abenteuerreise haben die Teilnehmer nicht nur viel Verblüffendes über die Festung gelernt, sondern es wartet auch eine ganz besondere Belohnung. Dank unterschiedlicher Schwierigkeitsgrade ein Spaß ab fünf Jahren bis ins Erwachsenenalter. Die Jagd kann auf eigene Faust und ohne Zusatzkosten vom 29. Februar bis zum 29. März 2020 an Samstagen und Sonntagen von 10 bis 17 Uhr gespielt werden.

Und auch die Ausstellungshäuser haben viel zu bieten. Entdecken Sie beispielsweise spektakuläre Funde aus 400 Millionen Jahren Natur- und 800.000 Jahren Kulturgeschichte in der Ausstellung „vorZEITEN – Archäologische Schätze an Rhein und Mosel“, erfahren Sie Wissenswertes über das WeinReich Rheinland-Pfalz oder bewundern Sie zeitgenössisches Design aus den Partnerländern Ruanda und Rheinland-Pfalz in der binationalen Ausstellung „Produkte im Dialog“.

Anlässlich des 100. Geburtstages des in Koblenz geborenen Fotografen Max Jacoby zeigt das Landesmuseum in Kooperation mit dem Stadtarchiv ab dem 27. März eine Ausstellung mit Arbeiten aus dem Nachlass des Kulturpreisträgers.

Winteröffnungszeiten

  • 06.01. – 28.02.2020: Von 10 bis 17 Uhr geöffnet, an Werktagen die „Stationen der Festungsgeschichte“ und Außenbereiche (halber Eintrittspreis), an Wochenenden zusätzlich die Ausstellungshäuser (regulärer Eintrittspreis)
  • 30.11.2019 – 05.01.2020 und 29.02. –31.03.2020: Von 10 bis 17 Uhr komplett geöffnet (regulärer Eintrittspreis), am 24. und 31.12.2019 geschlossen
  • Die Seilbahn-Fahrzeiten finden Sie unter www.seilbahn-koblenz.de

Foto: GDKE Rheinland-Pfalz / Sebastian Schmidt