16

Mrz

GDKE Rheinland-Pfalz in Bezug auf die aktuelle Corona-Thematik

Anpassung des Programms der GDKE Rheinland-Pfalz für Besucherinnen und Besucher in Bezug auf die aktuelle Corona-Thematik

Die Generaldirektion Kulturelles Erbe (GDKE) Rheinland-Pfalz passt aufgrund aktueller Empfehlungen der Gesundheitsämter aus präventiven Gründen die Öffnung von Liegenschaften und Durchführung von Veranstaltungen ab sofort an.

Bis derzeit einschließlich 20. April 2020 werden alle Veranstaltungen und Führungen, die von der GDKE selbst durchgeführt werden, verschoben. Über Veranstaltungen von Dritten in Räumlichkeiten der GDKE (z.B. Fördervereine, Verbände, Gastronomie) informieren die Veranstalter eigenständig.

Im Einzelnen führen wir nachfolgend die derzeit aktuellen Maßnahmen auf. Diese Liste wird ständig aktualisiert auf und auf www.gdke.rlp.de zu finden sein.

Landesmuseum Mainz:

Das Landesmuseum Mainz ist derzeit weiterhin für Besucherinnen und Besucher geöffnet. Bis derzeit einschließlich 20. April 2020 finden keine von der GDKE selbst angebotenen Veranstaltungen und Führungen statt. Insbesondere sind derzeit davon die Eröffnungsveranstaltung des Schaudepots am 04.04.2020 sowie der „Tag der Provenienzforschung“ am 04.04.2020 betroffen.

Zentrum der Antike Trier / Rheinisches Landesmuseum Trier:

Die Römerbauten und das Rheinische Landesmuseum Trier sind derzeit weiterhin für Besucherinnen und Besucher geöffnet. Bis derzeit einschließlich 13. April 2020 finden keine von der GDKE selbst angebotenen Veranstaltungen und Führungen statt. Die Veranstaltung „Kinderakademie Villa Otrang“ am 03.04. 2020 entfällt.

Kulturzentrum Festung Ehrenbreitstein Koblenz / Landesmuseum Koblenz:

Die Außenbereiche der Festungsanlage sowie die Ausstellungshäuser sind weiterhin für Besucherinnen und Besucher geöffnet. Auch die Seilbahn Koblenz verkehrt weiterhin.            Bis derzeit einschließlich 20. April 2020 finden keine von der GDKE selbst angebotenen Veranstaltungen und Führungen statt. Informationen zu den Veranstaltungen des Café Hahn auf der Festung Ehrenbreitstein finden sich unter www.cafehahn.de.

Derzeit sind insbesondere folgende Angebote von Änderungen betroffen:

„Die Jagd nach der goldenen Kanonenkugel“ – vorzeitige Beendigung ab sofort.

„Büchsenmacherwerkstatt“, „Vinothek“ und „Hands-on-Erlebnisbereich“ – derzeit bis 20. April 2020 geschlossen.

Eröffnungsveranstaltung der Max Jacoby Ausstellung am 20.03.2020 – abgesagt (die Ausstellung ist ab 21.03.2020 für die Gäste geöffnet).

Die Großveranstaltung „Festungsleuchten“ wird verschoben und im Herbst 2020 durchgeführt.

Die GDKE-Veranstaltungen zur Saisoneröffnung, „Festungsfrühling“ sowie die Eröffnungsveranstaltung der Familienausstellung „Ravensburger Spielewelten“ am 05.04.2020 entfallen (die Ausstellung ist ab 05.04.2020 für die Gäste geöffnet). Für die Familienausstellung wird anstelle der Eröffnung ein Familienfest im Sommer stattfinden.

Die archäologischen Vorträge der Gesellschaft für Archäologie an Mittelrhein und Mosel werden bis 20. April 2020 ausgesetzt.

Burgen, Schlösser, Altertümer:

 Für die durch die GDKE-Direktion Burgen, Schlösser, Altertümer betreuten Liegenschaften des Landes gilt: die ausschließlich durch Führungen zu besuchenden Liegenschaften werden bis derzeit einschließlich 20. April 2020 komplett geschlossen. Bis 20. April 2020 sind demnach Schloss Stolzenfels, Koblenz; Schloss Bürresheim, Mayen und Burg Sooneck, Niederheimbach sowie Burg Pfalzgrafenstein, Kaub, komplett geschlossen.

Die Burg Trifels, Annweiler sowie die Schloss- und Festungsruine Hardenburg, Bad Dürkheim, sind für die Besucherinnen und Besucher geöffnet. Es finden keine Führungen statt. Bei den frei zugänglichen Monumenten und Denkmalen gibt es keine Einschränkungen. Die Eröffnungsveranstaltung der Neupräsentation auf Burg Nassau am 04. April 2020 entfällt. Die Präsentation wird aber ab diesem Zeitpunkt zu sehen sein.

Archäologisches Schaufenster Speyer:

Das archäologische Schaufenster in Speyer ist derzeit weiterhin für Besucherinnen und Besucher geöffnet. Die Vortragsreihe im Archäologischen Schaufenster wird bis derzeit 20. April 2020 ausgesetzt.

Die Generaldirektion Kulturelles Erbe bewertet aufgrund der dynamischen Lage fortlaufend die aktuelle Situation und informiert gegebenenfalls über Änderungen / Ergänzungen.

Foto: GDKE Rheinland-Pfalz / Ulrich-Pfeuffer

11

Feb

Die Jagd nach der goldenen Kanonenkugel 2020

Vom 29. Februar bis zum 29. März 2020 immer an Samstagen und Sonntagen von 10 bis 17 Uhr.

Der Familienspaß „Die Jagd nach der goldenen Kanonenkugel“ geht mit vielen neuen Aufgaben und Rätseln zum Jahresstart in eine neue Runde. Die rätselhafte Reise durch die Festung Ehrenbreitstein in Koblenz ist ein kostenfreier Zusatzspaß für die ganze Familie.

Die goldene Kanonenkugel ist auch 2020 an einem geheimen Ort versteckt. Wer sie finden will, der muss wieder tief in die 5000-jährige Geschichte des Ehrenbreitsteins eintauchen und sich mit Hilfe einer Schatzkarte den Weg über die Festung bahnen, vorbei an dunklen Gängen, Geschützen und mystischen Orten…

Am Ende der Abenteuerreise haben die Teilnehmer nicht nur viel Verblüffendes über die Festung gelernt, sondern es wartet auch eine ganz besondere Belohnung. Die Schatzkarte gibt es in unterschiedlichen Schwierigkeitsstufen direkt an der Kasse. Bereits Kinder ab fünf Jahren können an der Jagd teilnehmen. Die Version ab 14 Jahren ist ganz schön knifflig, sodass auch erwachsene Schatzsucher eine Menge Spaß haben werden. Die Rätsel können auf eigene Faust vom 29. Februar bis zum 29. März 2020 immer an Samstagen und Sonntagen von 10 bis 17 Uhr gelöst werden. Zusatzkosten zum Eintritt in die Festung entstehen nicht.

Tipp: Am schönsten ist der Weg zur Festung Ehrenbreitstein mit der Seilbahn Koblenz, die im Aktionszeitraum jeden Samstag und Sonntag zur Festung verkehrt. Einen besonderen Sparvorteil bietet die KOMBI-Karte. Auch gibt es die Jahreskombikarte als vergünstigte Familienversion, hier sind viele Sonderveranstaltungen ebenfalls bereits inkludiert.

Weitere Informationen:www.tor-zum-welterbe.de

Bild: GDKE Rheinland-Pfalz / Pfeuffer

03

Jan

Viel Kultur. Viel Geschichte. Viel Vergnügen!

Das Winterprogramm im Kulturzentrum Festung Ehrenbreitstein bietet abwechslungsreichen Genuss für Groß und Klein.

Vom 4. Januar bis zum 23. Februar lädt ein preußischer Büchsenmacher samstags und sonntags von 13 bis 16 Uhr in seine Werkstatt ein und lässt sich bei seiner Arbeit über die Schulter schauen. Dabei erzählt er viel Wissenswertes über die Herstellung und Pflege des Waffenarsenals der Festung. In der Zinnwerkstatt
werden Figuren mit historischen Formen gegossen.

Am 29. Februar ist es dann endlich wieder soweit: Die beliebte „Jagd nach der goldenen Kanonenkugel“ startet in die nächste Runde. Mit Hilfe einer Schatzkarte geht es kreuz und quer über die Festung, vorbei an Geschützen und dunklen Gängen, hin zum geheimen Versteck der Kugel. Am Ende der Abenteuerreise haben die Teilnehmer nicht nur viel Verblüffendes über die Festung gelernt, sondern es wartet auch eine ganz besondere Belohnung. Dank unterschiedlicher Schwierigkeitsgrade ein Spaß ab fünf Jahren bis ins Erwachsenenalter. Die Jagd kann auf eigene Faust und ohne Zusatzkosten vom 29. Februar bis zum 29. März 2020 an Samstagen und Sonntagen von 10 bis 17 Uhr gespielt werden.

Und auch die Ausstellungshäuser haben viel zu bieten. Entdecken Sie beispielsweise spektakuläre Funde aus 400 Millionen Jahren Natur- und 800.000 Jahren Kulturgeschichte in der Ausstellung „vorZEITEN – Archäologische Schätze an Rhein und Mosel“, erfahren Sie Wissenswertes über das WeinReich Rheinland-Pfalz oder bewundern Sie zeitgenössisches Design aus den Partnerländern Ruanda und Rheinland-Pfalz in der binationalen Ausstellung „Produkte im Dialog“.

Anlässlich des 100. Geburtstages des in Koblenz geborenen Fotografen Max Jacoby zeigt das Landesmuseum in Kooperation mit dem Stadtarchiv ab dem 27. März eine Ausstellung mit Arbeiten aus dem Nachlass des Kulturpreisträgers.

Winteröffnungszeiten

  • 06.01. – 28.02.2020: Von 10 bis 17 Uhr geöffnet, an Werktagen die „Stationen der Festungsgeschichte“ und Außenbereiche (halber Eintrittspreis), an Wochenenden zusätzlich die Ausstellungshäuser (regulärer Eintrittspreis)
  • 30.11.2019 – 05.01.2020 und 29.02. –31.03.2020: Von 10 bis 17 Uhr komplett geöffnet (regulärer Eintrittspreis), am 24. und 31.12.2019 geschlossen
  • Die Seilbahn-Fahrzeiten finden Sie unter www.seilbahn-koblenz.de

Foto: GDKE Rheinland-Pfalz / Sebastian Schmidt

30

Aug

Eröffnung der Ausstellung „Produkte im Dialog

Design aus Ruanda und Rheinland-Pfalz“ auf der Festung Ehrenbreitstein

„Wir wollen mit dieser Ausstellung einen aktiven Beitrag für einen Designdialog zwischen Ruanda und Rheinland-Pfalz anstoßen“, erklärte der rheinland-pfälzische Innenminister Roger Lewentz bei der Eröffnung der Ausstellung „Produkte im Dialog“ auf der Festung Ehrenbreitstein in Koblenz am 29. August 2019. Gezeigt werden im Landesmuseum Koblenz noch bis zum 20. August 2020 ruandische und rheinland-pfälzische Designprodukte, darunter Schmuck, Schuhe, Möbel, Lampen und Modedesigns, aber auch Fotografien, die die Künstlerinnen und Künstler aus beiden Ländern in ihrem Arbeitsumfeld zeigen. „Design ist zugleich auch eine gemeinsame Sprache“, so die Staatssekretärin im Wirtschaftsministerium, Daniela Schmitt, „und diese Sprache ist in der Lage, Personen und Kulturen über Grenzen hinweg miteinander zu verbinden.“

Die Ausstellung ist ein Kooperationsprojekt der Generaldirektion Kulturelles Erbe Rheinland-Pfalz (GDKE) mit ihrem Kulturzentrum Festung Ehrenbreitstein und ihrem Landesmuseum Koblenz sowie mit dem Designforum Rheinland-Pfalz – descom und dem Partnerschaftsverein Rheinland-Pfalz/Ruanda e. V. „Gerade im Produktdesign geht es auch um eine kulturelle Identität, das zeigt diese Ausstellung auf ganz wunderbare Weise“, ergänzt Thomas Metz, Generaldirektor der GDKE.

„Produkte im Dialog“ ist die Fortsetzung einer Ausstellungskooperation, die im September 2018 in Kigali, Ruanda, ihren Ausgangspunkt hat und seinerzeit durch die rheinland-pfälzische Ministerpräsidentin Malu Dreyer eröffnet wurde. Die Idee war es, Design aus Ruanda im Dialog mit Design aus Rheinland-Pfalz zu präsentieren. „Es gibt eine kleine, junge, extrem gute Designszene in Ruanda, die auch international sehr aktiv ist“, erklärt Silke Philipps-Deters vom Designforum. Gemeinsam wollen die aufstrebenden Designer ein neues, ein anderes Bild ihres Landes zeigen und damit auf Ruanda aufmerksam machen.

In Kigali ist „Produkte im Dialog“ sehr erfolgreich aufgenommen worden und wird seitdem im Rwanda Art Museum in Kigali ausgestellt. „Wir zeigen in Koblenz die gleichen Produkte und Motive, allerdings in einem etwas anderen Ausstellungskonzept, da wir hier ganz andere Räumlichkeiten zur Verfügung haben“, so Philipps-Deters. In Nachgang zur Ausstellung in Kigali kam es zu einer Zusammenarbeit mit einem Jury-Mitglied des Designforums. Julia Kahl ist Herausgeberin des englischsprachigen Design-Magazins „Slanted“ und hat über die Kreativszene in Ruanda eine eigene Sonderausgabe herausgegeben.

Bei der Ausstellungseröffnung in Koblenz tauschten sich in einer lockeren Gesprächsatmosphäre mitwirkende Designerinnen und Designer mit der Verlegerin Julia Kahl, mit Michael Nieden vom Partnerschaftsverein Rheinland-Pfalz/Ruanda und mit Silke Philipps-Deters vom Designforum Rheinland-Pfalz aus.

Foto: Rheinland-Pfalz, Pfeuffer

01

Aug

Kuratorenführung durch die Ausstellung „Stars and Stripes am Deutschen Eck.

Die amerikanische Besetzung an Rhein und Mosel (1918-1923)“ mit Dr. Kai-Michael Sprenger am 4. August, 15:00 Uhr.

Die Festung Ehrenbreitstein wurde im Laufe ihrer Geschichte zweimal von amerikanischen Soldaten besetzt. Das erste Mal im Dezember 1918, als nach dem Ende des 1. Weltkrieges amerikanische Truppen in Koblenz einmarschierten und hier ihr Hauptquartier einrichteten.

Die Tafelausstellung „Stars and Stripes am Deutschen Eck. Die amerikanische Besetzung an Rhein und Mosel (1918-1923)“ widmet sich der heute beinahe in Vergessenheit geratenen amerikanischen Besatzungszeit in Teilen von Rheinland-Pfalz nach dem Ersten Weltkrieg.

Im Zentrum der Ausstellung stehen neben den historischen und politischen Zusammenhängen vor allem der Alltag der Besatzungssoldaten und deren Zusammenleben mit der einheimischen Bevölkerung. Sie beleuchtet anhand eindrucksvoller Zeitzeugnisse die vier Jahre amerikanische Besatzung zwischen der „Anti-Fraternization-Order“ von 1918 und dem Abzug der amerikanischen Truppen 1923, an deren Ende über 1200 Eheschließungen und ein enges Miteinander standen. andauernde Besatzungszeit, die geprägt war von ersten vorsichtigen Kontaktversuchen ehemaliger Kriegsgegner, dem Zusammenleben unter der „Anti-Fraternization-Order“ und einem regen Kulturtransfer. Mit den Amerikanern kamen Jazz, Kaugummi, Pancakes und das Kultgetränk Coca-Cola an den Rhein. Boxkämpfe, Baseballspiele, Cowboy- und Flugshows brachten die einheimischen Deutschen zum Staunen. Die amerikanischen Soldaten lernten die deutsche Küche kennen, genossen rheinische Weine sowie die vielen Sehenswürdigkeiten.

Zahlreiche Liebesbeziehungen und über 1.851 „Amerikanerkinder“ gingen aus den deutsch-amerikanischen Kontakten hervor. Die Amerikaner unter ihrem Befehlshaber General Henry T. Allen unterstützten überdies die kriegsgeschädigte Bevölkerung mit Lebensmitteln und Spenden. Nicht zuletzt trugen die Amerikaner maßgeblich zum Erhalt der Festung Ehrenbreitstein bei, die gemäß des Versailler Vertrags hätte entfestigt werden müssen.

Am 4. August 2019, 15:00 Uhr, führt der Kurator der Ausstellung, Dr. Kai-Michael Sprenger vom Institut für Geschichtliche Landeskunde an der Universität Mainz e.V. kostenfrei durch Ausstellung, Treffpunkt direkt am Ort der Ausstellung (nur regulärer Festungseintritt).

Foto: Bild: Sammlung Dr. John Provan, Kelkheim

04

Jul

Den Sommer zu Hause genießen

Wer in diesem Sommer zu Hause bleibt, kann auch in der Region jede Menge erleben. Die Generaldirektion Kulturelles Erbe Rheinland-Pfalz und ihre Partner bieten wieder ein abwechslungsreiches Programm für Groß und Klein.

Immer eine Attraktion ist die Fahrt mit der Seilbahn Koblenz und der Besuch des Kulturzentrums Festung Ehrenbreitstein – ein fantastischer Ausblick ins UNESCO Welterbe Oberes Mittelrheintal und gemütlicher Biergarten gleich inklusive. Zu den Open Air-Highlights gehören das Weltkulturfestival „Horizonte“ (19. bis 21. Juli), die „GAUKLERFESTung“( 26. bis 28. Juli) oder das FestungsMusikFest (9. bis 10. August).

Die vier Ausstellungshäuser machen, dank Dach über dem Kopf, auch dann Freude, wenn das Wetter mal nicht so mitspielt. Allen voran die interaktive Familienausstellung „High Tech Römer“, die noch bis zum 3. November dazu einlädt, nicht nur mehr über die genialen technischen Erfindungen der Römer zu erfahren, sondern diese auch selbst auszuprobieren. In den Sommerferien werden verschiedene Workshops angeboten, die Kinder entweder alleine oder zusammen mit ihren Eltern oder Großeltern besuchen können. Es gibt beispielsweise Bogenschießen wie zur Römerzeit, Nähkurse, das Herstellen von Schmuck u.v.m. Nur wenige Kilometer rheinaufwärts erhebt sich auf der linken Rheinseite das romantische Schloss Stolzenfels, das eine traumhafte Kulisse für die Veranstaltungen „Wein meets Klassik“ (10. August) und das große Familien-Sommerfest (8. September) bietet.

Wer noch ein wenig weiter den Rhein hinaufreist, der stößt unweigerlich auf die malerisch im Fluss gelegene Zoll- und Wachstation Pfalzgrafenstein bei Kaub. Neu eingerichtete und wieder begehbare Räume präsentieren sich nicht nur mit frischem Anstrich, sondern auch mit spannenden Geschichten. Es gibt einen speziellen Audioguide für Kinder und Jugendliche sowie Vorführungen des kaiserlichen „Bombardiers“ (14. Juli, 1. und 29. September).

Foto: Kim Roufs

23

Mai

Küche und Kochen im Mittelalter

Vortrag: „Hunger ist der beste Koch“ von Peter Lutz

Was dran ist an diesem Zitat des Schwaben Freidank (ca. 1170 – ca. 1233), zeigt dieser Vortrag kurzweilig und historisch korrekt durch den Blick in die mittelalterliche Küchenwelt. Er informiert über die Entwicklung der Herdstelle im Laufe der Jahrhunderte, erklärt die gängige Küchenpraxis und die Probleme beim Kochen am offenen Feuer sowie Besonderheiten der Küche des Mittelalters.
So werden bei diesem Vortrag von Peter Lutz (Experte für historisches Kochen) anhand vieler Fotos Legenden korrigiert, Gewürze und noch nicht vorhandene Lebensmittel angesprochen, Sprichwörter und Anekdoten aufgezeigt sowie mittelalterliche Gewohnheiten erläutert, die wir heute noch ohne unser Wissen nutzen. Im Anschluss besteht die Gelegenheit für Fragen und Diskussion. Der Eintritt ist frei.

Termin: Montag, 27.05.19, 18:30 Uhr Treffpunkt: Ungarnkapelle der Festung Ehrenbreitstein

Foto: GDKE Rheinland-Pfalz / Weber

22

Mai

Historienspiele 2019

Drei Tage Spiel, Spannung, Spektakel am 30. Mai sowie 01. und 02. Juni!

Tauchen Sie ein in längst vergangene Epochen und erleben Sie hautnah 3.000 Jahre Geschichte. Eine Festung wie im Bilderbuch: Ein Fels und eine Bastion, die über die Jahrhunderte viele Menschen kommen und gehen gesehen hat. An Christi Himmelfahrt und dem darauf folgenden Wochenende tauchen die Besucherinnen und Besucher der Festung in die Zeit der Kelten, Römer, des Mittelalters und der Preußen ein.

Ein vielfältiges Begleitprogramm sowie Aktionen speziell für Kinder machen die Historienspiele zu einer Veranstaltung für die ganze Familie. Das komplette Programm findet sich in dem beigefügtem Flyer. Am einfachsten gelangen die Besucherinnen und Besucher mit der Seilbahn Koblenz hoch zur Festung. Bei den „Historienspiele“ (30.05., 01. + 02.06.2019) gelten von den regulären Tarifen abweichende Preise. Für Jahreskarteninhaber (Jahreskarte Festung bzw. Jahres-Kombi-Karte) gilt auch hier ein freies Zutrittsrecht.

Eintrittspreise (mit Seilbahn) Erwachsene
19,00 € Erwachsene erm.* 17,00 € Kind, Schüler, Student und Auszubildende* 11,00 € Familie I (1 Erw. + max. 4 Kinder) 29,00 € Familie II (2 Erw. + max. 4 Kinder) 44,50 €

Eintrittspreise (ohne Seilbahn)
Erwachsene 12,00 € Erwachsene erm.* 10,50 € Kind, Schüler, Student und Auszubildende* 7,00 € Familie I (1 Erw. + max. 4 Kinder) 18,50 € Familie II (2 Erw. + max. 4 Kinder) 28,00 €
* Ermäßigung Erwachsene: Rentner mit Ausweis; Personen mit Schwerbehindertenausweis; Empfänger von Arbeitslosengeld II und anderen Grundsicherungen; Gruppen ab 20 Personen; Kinder: 7 – einschl. 17 Jahre;

Foto: GDKE Rheinland-Pfalz / Pfeuffer