13

Okt

Herbstliche Stille auf besonderen Pfaden

Mitten im Herzen Hessens – umrahmt von den Städten Siegen, Marburg, Wetzlar und Gießen – liegen die sanften Hügel, Felder, Weiden und prächtigen herbstlichen Wälder des Naturparks Lahn-Dill-Bergland.

Ein enges Netz naturnaher Bäche, tief eingeschnittene Täler und ausgedehnte Waldgebiete bilden den Lebensraum für seltene Pflanzen und eine atemberaubende Vielfalt an Tierarten. Hinter jeder Biegung wartet ein neuer Ausblick und für ein ausgiebiges Wanderwochenende findet sich garantiert der passende Weg.

Pittoreske historische Fachwerkstädte wie Herborn, Dillenburg und Biedenkopf liegen im Naturpark und laden zum Verweilen oder zu einer Stadtführung ein.

Der Naturpark lässt sich im Herbst wunderbar in Wanderschuhen erkunden. Das Lahn-Dill-Bergland bietet mit 18 ausgewiesenen Rundwegen Wandererlebnisse auf Premiumniveau. Alle Wege sind nach den strengen Richtlinien des Deutschen Wanderinstituts zertifiziert.

Ob mit Bus, Bahn, oder privatem PKW, unsere Wanderwege sind gut zu erreichen. Zum Beispiel die „Haubergstour“ (22,8 km) und der „Eschenburgpfad“ (9,1 km) bei Eschenburg, der „Kuckucksweg“ (11,8 km) bei Dillenburg oder die „Dernbachwiesen“ (13,5 km) in Herborn. Jede Tour lässt sich entspannt auf einem halb- oder ganztägigen Ausflug erwandern.

Freunde von Mehrtageswanderungen können zudem in fünf Etappen den Lahn-Dill-Bergland-Pfad laufen, der von Dillenburg bzw. Herborn auf ca. 90 km bis nach Marburg führt. Der Wanderurlaub lässt sich gut mit ein paar Tagen Aufenthalt in diesen sehenswerten Städten kombinieren.

Auch mit dem Rad lässt sich der Naturpark auf gut befahrbaren Wegen mit schönen Aussichten erkunden. Von Haiger, Herborn und Dillenburg aus starten verschiedene Routen, die individuell geplant werden können. Der ein oder andere Höhenmeter ist bei einer Tour durch die Mittelgebirgslandschaft schon zu meistern – mit dem E-Bike sind die Hügel jedoch bequem zu schaffen.

Alle Touren können auch bequem mit der Naturpark-App vorbereitet werden.

Foto: Lahn-Dill Bergland/Siegbert Werner

11

Okt

Unter buntem Herbstlaub auf den Spuren der Natur

Nicht nur an warmen Sommertagen sind die Wanderwege in der Verbandsgemeinde Dierdorf ein beliebtes Ausflugsziel, sondern gerade in der kälteren Jahreszeit gewinnen diese mit ihren fast märchenhaften Eindrücken als Teil des Naturparks Rhein-Westerwald immer mehr an Beliebtheit.

Der jüngste Wanderweg ist die in 2014 eröffnete Wällertour der Iserbachschleife die über Anhausen, Meinborn, Rüscheid, Thalhausen und Isenburg führt. Dieser Rundweg über insg. 20,8 km bietet eine idyllische Landschaft. Das steilste Stück der Strecke befindet sich um die Ortsgemeinde Isenburg. Nach erreichen der ca. 220-270 Meter über N.N. hat man eine faszinierende Aussicht zur Burgruine Isenburg oder kann auf der gegenüberliegenden Seite den Wallfahrtsort der Kirchenruine Hausenborn besichtigen. Für alle Landstreckenwanderer bietet der 31,5 km lange Rundweg „Dierdorfer Weg“ ebenfalls historische Highlights. Dieser führt durch den Schlosspark in Dierdorf, vorbei an Eulen- und Uhrturm, die aus der ehemaligen mittelalterlichen Stadtbefestigung stammen. Über die Wechsel von Weiden, Feldern und stillen Wäldern gelangt man über Großmaischeid nach Isenburg, worüber man über schmale Pfade entlang des gurgelnden Iserbachs Kleinmaischeid erreicht.

Auch unsere weiteren Gemeinden verfügen über herrliche regionale Strecken, die sich gerne bewandern lassen oder wie wäre es mit einem anschließenden entspannten Aufenthalt in unserem Hallenbad Aquafit Dierdorf mit separat gelegenem Sauna- und Wellnessbereich?

Foto: Iserbachschleife/Andreas Pacek

11

Aug

Eine Urlaubslandschaft von ganz besonderem Reiz

Viele historische Bauten bezeugen die Geschichte von Treis-Karden, die bis in die Kelten- und Römerzeit zurückreicht. Die ehemalige Stiftskirche St. Castor im OT Karden gehört mit ihren romanischen, gotischen und barocken Stilelementen zu den kunsthistorisch bedeutendsten Sakralbauten an der Mosel. Das Stiftsmuseum, direkt neben der Stiftskirche, dokumentiert 2000 Jahre Religionsgeschichte mit Funden aus keltischer, römischer und fränkischer Zeit. Außerdem sind Kunstschätze des ehemaligen Kollegiat-Stiftes St. Castor zu sehen. Die Schätze sind zu besichtigen von Mai bis Oktober immer freitags, samstags, sonntags und an Feiertagen von 15-17:30 Uhr. Der nahe gelegene Martberg bei Pommern war in keltischer und römischer Zeit eine wichtige Kultstätte. In der Blütezeit dieser Kultanlage (ca. 200 n. Chr.) standen hier zahlreiche Tempelbauten. Die Tempelanlage ist frei zugänglich und kann unter Einhaltung der Hygiene- und Abstandsregelungen besichtigt werden.

Ein regelrechtes „Muss“ ist ein Besuch der weltbekannten und märchenhaft anmutenden Burg Eltz, nur wenige Kilometer von Moselkern entfernt. Attraktive Themen-Wanderwege ergänzen das breite Wanderangebot. Auch ein Abstecher in den Hunsrück lohnt! Der Lützer Dachschieferbergbau spielte früher eine bedeutende Rolle und wird auf dem 7 km langen Schiefergrubenweg interessant dargestellt. Ein Besuch der Ferienregion Treis-Karden lohnt sich!

Tourist-Information Treis-Karden St. Castorstr. 87 • 56253 Treis-Karden Tel. 02672-915 7700 touristinfo@vgcochem.de

Foto: Touris-Information Ferienland Treis-Karden

09

Aug

Das Ferienland Cochem

Schönster Wanderweg, steilster Weinberg und gastfreundlichster Ort. Das Ferienland Cochem an der Mosel kann mit einigen Superlativen aufwarten.

Wer an die Moselregion zwischen Eifel und Hunsrück denkt, dem kommen abwechslungsreiche Landschaften, romantische Weinorte, ein beeindruckendes Flusstal und die Kraterseen der Eifel in den Sinn. Bei einem Urlaub im Ferienland Cochem kann man diese Urlaubsvielfalt hautnah erleben. Im Zentrum des Ferienlandes befindet sich die Stadt Cochem mit der über 1.000 Jahre alten Reichsburg.

Eine Reise ins Ferienland Cochem ist immer eine Reise voller Erlebnisse, immer wieder neu und immer wieder überraschend. Ganz gleich ob man Ruhe, Kultur, Natur oder den aktiven Urlaub sucht, das Ferienland Cochem hat viele Gesichter und es lohnt sich, mit offenen Augen durch die Region zu reisen.

Es gilt die interessanten und teils recht gegensätzlichen Landschaften von Eifel, Mosel, Hunsrück, historische Städte, etliche Burgen, Ruinen und vieles mehr zu entdecken.

Aktiv-Urlauber können auf kilometerlangen Traumpfaden wandern, am Fluss entlang Fahrrad fahren und dabei die Aussichten auf die malerische Landschaft mit ihren reichen Naturdenkmälern und kulturellen Schönheiten genießen. Genießer kommen bei Weinproben, Weinkellereibesichtigungen und Weinfesten auf ihre Kosten, Traditionen rund um den Wein und den Weinbau werden in der Region gepflegt. Des Weiteren finden jede Menge Musik- und Kulturveranstaltungen statt. Alle Infos zur Region und eine Übersichtskarte mit den Wanderwegen sowie allem Wissenswerten zu den einzelnen Orten gibt es unter www.ferienland-cochem.de.

Foto: Tourist-Information Ferienland Cochem

06

Aug

Führungen im Lahn-Marmor-Museum

Das Lahn-Marmor-Museum in Villmar an der Lahn bietet seit dem 15. Juni wieder Führungen an. Vor dem Hintergrund der Vorsorgemaßnahmen im Rahmen der Corona-Pandemie wurden die Führungen des Museums vorübergehend ausgesetzt.

Wie der Vorstand der Stiftung Lahn-Marmor-Museum nun mitteilt, sind wieder Führungen durch das Museum möglich. Allerdings ist die Teilnehmerzahl bis auf weiteres auf 10 Personen pro Gruppe beschränkt. Führungen sind nur nach vorheriger Vereinbarung möglich. Das Museum bietet folgende Themenführungen über den farbigen Marmor von der Lahn und die Marmorbearbeitung an:

  • Dauerausstellung des Museums: 380 Millionen Jahre Entstehungsgeschichte, 400 Jahre Abbaugeschichte, Bearbeitung und weltweite Verwendung des Lahnmarmors.
  • Sonderausstellung: „Prof. Elmar Hillebrand – Ein Kölner Bildhauer in Villmar“ – Leben, Wirken und Werke des Künstlers.
  • Unica-Bruch: Auf dem geologischen Lehrpfad zum Nationalen Geotop „Unica-Bruch“ mit Erläuterung des 380 Millionen Jahre alten mitteldevonischen Stromatoporenriffs.
  • Rundgang auf dem Lahn-Marmor-Weg durch Villmar: Besuch ausgewählter Orte und Objekte (u.a. Kirche, Friedhof und Marmorbrücke) mit Bezug zum Lahnmarmor.

Weitere Informationen sowie Preise und Öffnungszeiten unter www.lahn-marmor-museum.de

Foto: Mamor-Museum

28

Jul

Erholung und Entspannung im oberen Mittelrheintal

Unzählige schöne Fern- und Rundwanderwege erschließen das Rheintal und die Hunsrückhöhen. Der linksrheinische RheinBurgenWeg (Start Rolandsbogen nähe Bonn) führt über 133 Kilometer bis nach Boppard und bietet spektakuläre Ausblicke ins Rheintal. Sieben zertifizierte Premium-Rundwanderwege, die Traumschleifen, zwischen fünf und 15 Kilometer lang, laden zum Wandern in und um Boppard ein. Darunter befinden sich die Traumschleifen Marienberg, Ehrbachklamm, Fünfseenblick, Elfenlay, Hasenkammer und Rheingold. Der alpine Mittelrhein-Klettersteig kann mit der neuen Traumschleifenvariante (Foto) auch erwandert werden.

Weitere Infos unter www.boppard-tourismus.de

Foto: S. Rees/Boppard

21

Jul

Bachlehrpfad Selbach – Natur erleben und verstehen

Wasser ist Leben: einen der schönsten Wanderwege des Wisserlandes findet man im Selbacher Tälchen nahe Wissen. Vom Wanderparkplatz in der Ortsmitte in Selbach (Sieg) erreicht man über den markierten Zuweg fußläufig in wenigen
Minuten die Wiesenstraße. Hier beginnt der traumhaft gelegene Bachlehrpfad Selbach. Er verläuft entlang des Bachoberlaufes bis zur Quelle. Die hier zu findenden Tiere und die zum Teil seltenen Pflanzenarten machen das Selbachtal in der Region einzigartig. Mit etwas Glück kann man das „Symboltier“ des Bachlehrpfades, den Eisvogel, beobachten. Zahlreiche Lehrtafeln am Wegesrand bieten interessante Informationen. Wandern am Selbach – Natur satt! Auch für Familien mit Kids bestens geeignet.

Foto: VG-Verwaltung Wissen

15

Jul

Erlebnispaket zum Wanderweg „Montabäurer Mären“ ausgebaut

Neue Skulpturen – neue digitale Begleitung

Wanderkarte, Tourenbeschreibung, Kompass, Schreibzeug, Restaurantführer und Busfahrplan mussten Wanderer früher mitnehmen, wenn sie zu einer Tour aufgebrochen sind. Der moderne Wanderer packt all das einfach auf sein Smartphone. Im neuen digitalen „Unterwegspaket“ für den Wanderweg „Montabäurer Mären“ sind die wichtigen Tour-Infos jetzt kompakt zusammengefasst, so dass man vor dem Start nur flugs das Paket herunterladen muss und schon kann es losgehen. Der Clou: Es funktioniert wie eine App, aber online und offline, falls es unterwegs mal keinen Handy-Empfang gibt. Mit zum Paket gehören ein Sagenquiz und ein Figurenlexikon, sie sorgen für Unterhaltung unterwegs. Neben den digitalen Neuerungen gibt es auch real am Wegesrand Neues zu entdecken, denn im Frühjahr wurden mit „Erzbischof Theoderich“, „Der wilde Mann“, „Der Jungfrauenraub“ und der „Postillon mit Marienfigur“ weitere vier Holzskulpturen aufgestellt, die Figuren aus den Sagen zeigen.

Foto: Verbandsgemeinde Montabaur