01

Apr

Wällerbote
Das Westerwaldmagazin
Ausgabe April 2022

Liebe Leserinnen, liebe Leser.

Der ersehnte Frühling ist jetzt da. Alle Menschen freuen sich auf Sonne, Wärme und Lockerungen in der Coronapolitik. Wenn auch noch vorsichtig und sehr achtsam.

Das Corona-Virus hat nach zwei Jahren in unserem Leben endgültig Einzug gehalten und wir werden es einfach in unseren Lebens-Rhytmus integrieren müssen.

Frühlingserwachen

Man merkt aber schon, das die Westerwälder Bevölkerung sich auf die bevorstehende Jahreszeit sehr freut. Überall finden wieder anspruchsvolle Veranstaltungen statt.

Die Besucher können es kaum noch erwarten, bis es endlich wieder los geht.
Märkte, Konzerte und Partys, wo man auch hinsieht, steckt die neuerliche Aufbruchstimmung an. Auch wir halten wieder viele Ankündigungen für Sie bereit, die es in sich haben. Lassen Sie sich überraschen!

25

Mrz

„Handwerkszeit im Westerwaldkreis“ – Zeit nach der Schule sinnvoll nutzen!

Bereits seit 2015 engagieren sich die Handwerkskammer Koblenz (HwK), die Kreishandwerkerschaft Rhein-Westerwald (KHS) und die Wirtschaftsförderungsgesellschaft Westerwaldkreis (wfg) im Rahmen der Kampagne „Hände hoch fürs Handwerk“ gemeinsam, um für die vielseitigen und zukunftsorientierten Chancen im Handwerk zu werben.

Mit der „Handwerkszeit“ startet jetzt ein neues Angebot im Bereich der Nachwuchsförderung. „Warum sollte die Zeit zwischen dem Abitur und dem Beginn einer Ausbildung oder eines Studiums nicht genutzt werden? Können wir dafür nicht ein interessantes Programm anbieten?“ Diese Fragen haben sich Bernd Hammes, HwK-Geschäftsführer im Bereich Berufsbildung, und Katharina Schlag, wfg-Geschäftsführerin, Ende des letzten Jahres gestellt.  Die Antwort ist die „Freiwillige Handwerkszeit im Westerwaldkreis“!

„Dieses Angebot verbindet mehrere, aus unserer Sicht sinnvolle Dinge miteinander“, meinen die beiden.  Die „Handwerkszeit“ verknüpft zum einen den praktischen Kompetenzerwerb mit sozialem Engagement. Das bedeutet, dass beispielsweise in der Lehrwerkstatt Objekte erstellt und dann caritativ gestiftet werden können. Zum anderen erlaubt es jungen Erwachsenen handwerkliche und gewerblich-technische Berufsbilder in der Praxis zu erleben. Und zwar nicht ehrenamtlich, sondern mit einem Taschengeld vergütet.

Das Besondere ist weiterhin, dass die Zeiten dieser Berufsorientierung durch die Handwerkskammer Koblenz zertifiziert und auf Ausbildungs- und Studienzeiten angerechnet werden können, beispielsweise als Vorpraktikum, das für bestimmte Studiengänge verpflichtend ist, oder als Verkürzung einer sich daraus ergebenden Ausbildung.

„Es ist eine sinnvolle Alternative, um in der Phase zwischen Schulabschluss und beruflicher Qualifizierung etwas Neues kennenzulernen, dabei noch etwas Gutes zu tun und Geld zu verdienen“, sind sich Hammes und Schlag einig. „Natürlich ist es aber auch unsere Hoffnung, auf diesem Weg junge Menschen für eine Ausbildung im Handwerk zu begeistern.“

Die „Handwerkszeit im Westerwaldkreis“ läuft von April bis Oktober und es stehen insgesamt 7 Plätze zur Verfügung, die von der HwK und der wfg finanziert werden. Interessierte Jugendliche haben fortlaufend die Möglichkeit, sich unter Jens.Fiedermann(at)hwk-koblenz.de, 0261 389-351 zu melden, um in das Programm einzusteigen.

Foto: Wirtschaftsförderungsgesellschaft Westerwaldkreis mbH

07

Nov

Weihnachtsdorf Waldbreitbach – Das Original vom 27.11. – 30.1.

Weihnachtsdorf – ein Begriff der Stunde. Der idyllische Ort Waldbreitbach im Wiedtal verwandelt sich bereits seit über 30 Jahren in das Weihnachtsdorf Waldbreitbach. Dabei handelt es sich nicht um einen eingezäunten Marktplatz oder ein Hüttendorf, sondern der gesamte Ort selbst wird mit weihnachtlichen Attraktionen und zahlreichen Krippen geschmückt. Vom 27. November 2021 bis zum 30. Januar 2022 wird es stimmungsvoll, wenn alles in goldenem Glanz erstrahlt.

Die Eröffnung findet bereits am Freitag, 26.11.2021 um 18:00 Uhr mit einem Fackelzug durch den Ort statt, bei dem alle Attraktionen erstmals für diese Saison erleuchtet werden. Der Musikverein Wiedklang begleitet den Zug und spielt am Ende auch am Handwerksmuseum, wo es drinnen und draußen Glühwein und Döppekuchen gibt.

Die Highlights im Weihnachtsdorf sind der „Stern von Bethlehem“ – ein mit 3.500 Glühbirnen und über 30 Krippen bestückter Wanderweg, die schwimmende Krippe auf der Wied, der schwimmende Adventskranz mit 8 m Durchmesser, die lebensgroßen Figuren aus dem Erzgebirge, die Freilandkrippe und die neue Schwibbogen-Krippe. Für ein goldenes Funkeln in der Dorfmitte sorgt die Weihnachts-Illumination am 18 m hohen Zunftbaum mit 6 m Durchmesser und fast 10.000 LEDs.

Insgesamt über 60 Stationen leuchten am „Krippenweg“, der gut 2 km am Wiedufer entlang und durch den Ort verläuft. Dazu gehören auch liebevoll gestaltete kleine Krippen in Geschäften und Privatgärten.

Am 2. und 3. Adventwochenende (4.-5.12.2021 und 11.-12.12.2021) findet der Christkindchenmarkt statt. Das Christkind schaut dort mit kleinen Geschenken vorbei und steht für Fotos bereit. Aktuelle Informationen zum genauen Ablauf der Märkte werden entsprechend rechtzeitig veröffentlicht, sobald neue Corona-Verordnungen dazu vorliegen.

Das Weihnachtsdorf Waldbreitbach hat 2018 beim Wettbewerb zur „Best Christmas City“ mit einem einzigartigen Stadtmarketingkonzept überzeugt und Gold in der Jurywertung bei der Kategorie Kleinstadt gewonnen. Besonders bewertet wurde das Gesamtkonzept zum Thema Krippen und das Zusammenspiel der Akteure vor Ort.

Ein Muss ist der Besuch im Internationalen Krippen- und Bibelmuseum von Familie Hertling mit mehr als 2.500 Krippen aus 100 Ländern auf 800 m². Krippen aus fast allen europäischen Ländern aber auch exotische Krippen aus Afrika, Alaska, Russland, China und Peru sind zu bewundern. Die Materialien reichen von Holz und Ton über Gips und Papier bis hin zu Glas oder Blech. Nicht nur Kinderaugen beginnen zu leuchten! Der Eintritt beträgt für das Museum 6,00 € pro Person, Kinder 2,00 €, Gruppen 5,00 € p. P. Die Öffnungszeiten sind Montag bis Freitag 14:00-17:30 Uhr sowie  an Wochenenden und Feiertagen 12:00-17:30 Uhr. Gruppen nach Anmeldung auch früher, Heiligabend geschlossen.

Die Besonderheit am Weihnachtsdorf Waldbreitbach ist, dass sich alle Attraktionen weitläufig im Dorf verteilt an der frischen Luft befinden. Sie bleiben alle bis zum letzten Sonntag im Januar aufgebaut, können täglich besucht werden und der Eintritt ist frei. So können die Hygienevorgaben gut eingehalten werden.

Auch wenn Vieles möglich sein wird, können einige Angebote aus den Vorjahren leider nicht stattfinden. Die große Naturwurzelkrippe in der Pfarrkirche Maria Himmelfahrt kann nicht aufgebaut werden. Da die Kirche jederzeit frei zugänglich ist, kann die Einhaltung der Hygienevorgaben dort nicht personell kontrolliert werden. Außerdem entfallen die Stationen am großen Krippenweg, der Selbermacher-Basar, die Konzerte in der Kirche und das Bühnenprogramm mit Live-Musik.

Zur Abrundung eines Tagesausflugs ins Wiedtal bieten sich ein Mittagessen oder Kaffee & Kuchen in einem der Restaurants und Cafés an. Gruppenführungen für 50,00 € bei bis zu 25 Personen werden ebenfalls wieder angeboten. Kostenfreies Informationsmaterial versendet der Touristik-Verband Wiedtal, in der Tourist-Information vor Ort finden Besucher Souvenirs oder Weihnachtsgeschenke.

www.weihnachtsdorf-waldbreitbach.de

Fotos: Andreas Pacek/Touristik-Verband Wiedtal e.V.