16

Jan

Das Wiedtal – Komm mal runter!

Das Wiedtal liegt mitten im Zentrum des Naturpark Rhein-Westerwald. Die romantische Wied mit ihrem engen Flusstal und den Höhenzügen, die vier staatlich anerkannten Luftkurorte und der heilklimatische Kurort Rengsdorf bieten individuelle Wandermöglichkeiten. Das Highlight sind die drei ausgezeichneten Qualitätswege, die „Wäller Touren“ Bärenkopp, Iserbachschleife und Klosterweg. Letzterer führt über 17 km von Rensgdorf nach Waldbreitbach und verbindet den Rhein- Steig mit dem WesterwaldSteig.

Pilgerweg in der Klosterlandschaft Wiedtal

In der Klosterlandschaft Wiedtal sind zwei Klöster, zahlreiche Kirchen und viele kleine Kapellen zu besichtigen. Der Pilgerweg startet am St. Marienhaus auf dem Klosterberg der Franziskanerinnen. Die Klosterbergterrasse samt Restaurant, Hotel sowie Kräuter- und Bibelgarten lädt zu einer Pause ein. Weiter führt der Rundweg zur Pfarrkirche „Maria Himmelfahrt“, wo in der Weihnachtszeit die große Naturwurzelkrippe zu bewundern ist. Vom 1. Advent bis Ende Januar erstrahlt im Wiedtal das „Weihnachtsdorf Waldbreitbach“. Weitere Attraktionen sind der „Stern von Bethlehem“ im Wald – ein mit 3.500 Glühbirnen und zahlreichen Krippen bestückter Wanderweg oder der illuminierte Zunftbaum mit fast 10.000 LEDs. Für einen Winterspaziergang eignet sich der „Kleine Krippenweg“ über 2 km am Wiedufer entlang und durch den romantischen Ort.

Details und viele weitere Veranstaltungen finden Sie auf www.wiedtal.de.

Bild: Touristik-Verabdn Wiedtal e.V.

10

Jan

Der Römerkanal-Wanderweg: Wandern mit Geschichte

Der Römerkanal-Wanderweg verläuft zwischen Nettersheim in der Eifel und Köln Sülz. Auf 116 km Strecke führt er vorbei an der Wasserleitung, die die Römer bauten, um Köln mit bestem Wasser aus der Eifel zu versorgen. In sieben Etappen aufgeteilt lässt sich dieses besondere Bauwerk hautnah erleben. Mehr als 50 Infotafeln und zahlreiche verbliebene Teilstücke der Eifelwasserleitung geben spannende Einblicke in die römische Ingenieurskunst. Die Nähe zum ÖPNV verspricht eine entspannte An- und Abreise. Unterwegs laden zahlreiche Gastgeber entlang des Weges zu Einkehr und Übernachtung ein. Etwa auf der Hälfte der Strecke kann das kostenfreie Römerkanal-Infozentrum besichtigt werden, welches zusammen mit dem Glasmuseum Rheinbach und Naturparkzentrum Himmeroder Hof im Herzen Rheinbachs liegt. Im Römerkanal-
Infozentrum finden regelmäßig Veranstaltungen, Führungen und Vorträge statt
und es ist der perfekte Ausgangspunkt für Wanderungen, Spaziergänge oder Fahrradtouren – nicht nur entlang des Römerkanals.

Foto: Römerkanal Infozentrum/Andrea Matzner

08

Jan

Wandern im Kannenbäckerland

Die Vögel zwitschern, das Grün sprießt und Blütenduft liegt in der Luft: Es wird Zeit die Wandersaison einzuläuten. Das Kannenbäckerland hat für jeden etwas zu bieten. Seien es verwunschene Schluchtenwege wie im Brexbachtal oder herrliche Fernsichten – zum Beispiel vom Aussichtsturm Köppel – aus.

…und da Wandern in Gesellschaft viel schöner ist als alleine, bietet der Kannenbäckerland-Touristik-Service in Kooperation mit den Hotels im Kannenbäckerland von Mai bis Oktober wieder geführte Wanderungen an. Diese finden immer samstags um 11.00 Uhr statt und sind kostenlos.

Startpunkt

  • Jeden zweiten Samstag im Monat am Landhotel Wolf-Mertes, Hauptstraße 10, 56237 Sessenbach.
    Haiderbach-Wanderung (ca. 10 km)
  • Jeden dritten Samstag im Monat
    am Hotel Hüttenmühle, Hüttenmühle 1, 56204 Hillscheid. Wandern im Hillscheider Wald (ca. 9 km)
  • Jeden vierten Samstag im Monat Am Hotel Heinz, Bergstraße 77,
    56203 Höhr-Grenzhausen. Wanderung durch den Naturpark Nassau (ca. 9 km)

Foto: Kannenbäckerland-Touristik-Service/Dominik Ketz

23

Okt

Die Wünschelrouten

Nach der erfolgreichen Premiere der Wünschelrouten im letzten Jahr, geht das Moselsteig- Wanderevent in die nächste Runde: Vom 1. bis 3. November dreht
sich auf 18 exklusiven „Wünschelrouten“ alles um Wein und Genuss.

Neben spektakulären Landschaftspanoramen, fachkundiger Führung auf Moselsteig und seiner Partnerwege sind kulinarische Stationen fester Bestandteil aller Touren. Die exquisite regionale Küche und die ausgezeichneten Weine der Mosel überzeugen unterwegs beim Picknick, bei der kommentierten Weinprobe und im Restaurant. Die Kultur- und Weinbotschafter, Naturerlebnisführer und Wanderguides zeigen den Teilnehmern ungewöhnliche, reizvolle Perspektiven der Moselregion: Bei der literarischen Wanderung am Freitag, den 1. November steht das frühere Franziskanerinnenkloster Filzen im Mittelpunkt. Auf der „Weingüterwanderung“ am Samstag, 2. November im Ferienland Bernkastel-Kues laden renommierten Weingüter zur Einkehr ein. Mit dem einen geht es in den Keller, mit dem anderen in die Vinothek – ein weiterer geht raus in die freie Natur. Auf der zehn Kilometer langen Wünschelroute „Naturgenuss Nitteler Fels“ am Sonntag, den 3. November wandern Teilnehmer durch die Weinberge und das Naturschutzgebiet Nitteler Fels mit den mächtigen Dolomit- und Kalksteinfelsen. In Kobern-Gondorf begeben sich Wanderer am Sonntag auf der „Suche nach dem verlorenen Tatzelwurm“ in ein mystisches Tal, die geheimnisvolle Höhle des Tatzelwurms, entdecken sprudelnde Quellen des Lebens mit sagenhaften Blicken
auf die Mosel.

Weitere Informationen finden sich unter www.moselsteig.de oder im Event-Prospekt „Wünschelrouten“. Die Anmeldung zu den „Wünschelrouten“ ist ab sofort bei den jeweiligen Tourist-Informationen möglich.

Foto: Mosellandtouristik/Dominik Ketz

12

Okt

Die Schönheiten der „Augst“ bei Montabaur

Die Wäller Tour „Augst“ führt auf ca. 14 km Kilometern mit abwechslungsreichen Auf- und Abstiegen vorbei an geschichtsträchtigen Sehenswürdigkeiten, wie der Burgruine Sporkenburg bei Eitelborn. Eine Anbindung an die Wäller Tour „Augst“ ist auch aus Simmern und den von dort aus ausgeschilderten Zuweg mit einer Länge von insgesamt 3,5 Kilometern möglich. Ab diesem Jahr sind auch die beiden Wäller Touren „Augst“ und „Elberhöhen“ miteinander verbunden. Wenn man der Zuweg-Beschilderung folgt führt eine 8 Kilometer lange Verbindungstrecke über den neu angelegten Rundwanderweg „Wäller Schnippel“ der Gemeinde Arzbach und verbindet beide Touren. Der Einstieg in die Tour erfolgt zweckmäßigerweise ab Wanderparkplatz Neuhäusel-Ost. Von hier geht’s zunächst in Richtung Kadenbach, vorbei am Tennisplatz Kadenbach durch Streuobstwiesen mit tollem Blick über Eitelborn und Kadenbach. Nach Durchquerung des Binnbachtales erreicht man den Ortsrand von Eitelborn. Ca. bei km 5 tritt man dann in den
malerischen Wald am Schlossberg ein, nach weiteren 1,5 km erblickt man die auf einem Sporn des Schlossbergs gelegene Ruine Sporkenburg, die sich für eine Rast anbietet …

Komplette Routenbeschreibung finden Sie unter www.suedlicher-westerwald.de. Weitere Information gibt es in der Tourist-Info Montabaur, Tel.: 02602 / 9502780

Foto: Verbandsgemeindeverwaltung Montabaur

08

Okt

Einmal rund um Selters/WW

Als Ausgangspunkt für diesen schönen, 11 km langen Rundwanderweg haben wir das Gewerbegebiet Selters wegen der reichlich vorhandenen Parkmöglichkeiten ausgewählt. Der mit S2 gut ausgeschilderte Weg führt uns schon nach wenigen Metern ins Saynbachtal. Unter mächtigen Buchen geht es entlang des Baches zuerst an einigen Informationstafeln über Fauna und Flora, später am Naturdenkmal „Alte Buche” vorbei, von dem allerdings nur noch ein mächtiger Stamm ein paar Meter in die Höhe ragt.

Weiter geht es am Krankenhaus vorbei zur Oberwaldhütte des Westerwaldvereins. Über die Bahngleise hinweg führt der Weg auf den Berg hinauf zur „Wacht”, 303 m hoch gelegen mit schönem Blick über Selters. Wir folgen dem Weg und erreichen den „Jüdischen Friedhof“. Es geht weiter den Wald abwärts bis zur K304, die wir ebenso wie den Saynbach queren. Über die Kreisstraße hinweg erreichen wir ein Waldstück und gehen weiter bis wir eine
Bahnlinie erreichen. Am ersten möglichen Bahnübergang – hier ist der Weg nicht gut beschildert – halten wir uns links und gehen dann am Wald entlang bis wir die ersten Häuser von Goddert sehen.

Die S2 Beschilderung führt uns durch ein Waldstück mit herrlichen großen Tannen bis zum Campingplatz Klingelwiese. Entlang einiger Angelweiher geht es auf dem schmalen Weg wieder zum Saynbachtal. Unter der Unterführung hindurch erreichen wir nach wenigen Metern wieder unseren Ausgangspunkt.

Foto: Selters

05

Okt

Vielfalt im Naturpark Lahn-Dill-Bergland erleben

Willkommen im Naturpark Lahn-Dill-Bergland, einer zauberhaften Region in Mittelhessen. Spannende Naturerlebnisse, bleibende Eindrücke und Wohlfühlmomente warten auf ihre Entdeckung – ohne dafür Eintritt zahlen zu müssen. Denn anders als der Name vermuten lässt, sind Naturparke keine eingezäunten Landschaften, wie z. B. ein Tierpark, sondern Großschutzgebiete nach dem Bundesnaturschutzgesetz.

Der Naturpark lässt sich wunderbar in Wanderschuhen erkunden. Das Lahn-Dill-Bergland bietet mit dem zertifizierten, etwa 90 km langen Lahn-Dill-Bergland-Pfad und 18 weiteren Extratouren Wandererlebnisse auf Premiumniveau. Alle Wege sind nach den strengen Richtlinien des Deutschen Wanderinstituts zertifiziert. Vom Westerwald gut zu erreichen sind die „Haubergstour“ (22,8 km) und der „Eschenburgpfad“ (9,1 km) bei Eschenburg, der „Kuckucksweg“ (11,8 km) bei Dillenburg oder die „Dernbachwiesen“ (13,5 km) in Herborn. Jede Tour lässt sich entspannt auf einem halb- oder ganztägigen Herbstausflug erwandern. Auch mit dem Rad lassen sich die vielen bunten Herbstwälder und schönen Aussichten erkunden. Von Haiger, Herborn und Dillenburg aus starten verschiedene Routen, die individuell geplant werden können. Der ein oder andere Höhenmeter ist bei einer Tour durch die Mittelgebirgslandschaft schon zu meistern – mit dem EBike
sind die Hügel jedoch bequem zu schaffen.

Für die Planung eines abwechslungsreichen Naturparkwochenendes finden sich alle Informationen zu Wanderungen, Radtouren, Ausflugszielen und Naturerlebnisangeboten auf der Internetseite des Naturparks: www.lahn-dill-bergland.de. Weiterhin liegen die Broschüren in den Rathäusern der Naturparkgemeinden und Tourist-Informationen aus.

Veranstaltungstipps:

  • Sonntag, 6. Oktober – Tag der Regionen
    Der Tag der Regionen zählt zur bundesweit größten Kampagne für Regionalität, nachhaltiges Wirtschaften sowie soziales und ökologisches Handeln. Über 80 Aussteller zeigen an diesem Tag, was in unserer Region steckt. Regionale Köstlichkeiten und kreatives Kunsthandwerk laden zum Schauen, Schlemmen und Verweilen ein. Ort: Mittelpunktschule Dautphetal. Uhrzeit: 11.00 – 18.00 Uhr
  • Unterwegs mit den Naturparkführern
    Wer mehr über den Naturpark erfahren möchte, schließt sich am besten einer Exkursion mit den Naturparkführer/ innen an, die in der gesamten Kulisse des Lahn-Dill-Berglandes mit abwechslungsreichen Geschichten im Gepäck unterwegs sind. Beispiele für geführte Wanderungen zwischen Oktober und Dezember: • 12.10 – geführte E-Bike-Pilztour • 20.10 – Baumreise • 27.10 – Tierspuren und Fährten • 17.11 – Orientierung mit Karte und Kompass – für Einsteiger • 08.12 – Spür die Stille im Advent • 21.12 – Im Einklang mit der Natur – Jahreskreisfeste der Kelten Alle Naturerlebnistermine sind auf der Internetseite des Naturparks einsehbar: www.lahn-dill-bergland.de

Foto: (c) Erich Müller/LDB Pfad Herbst Markierung

21

Jul

Weilburg die Perle an der Lahn aktiv erleben

Weilburg, die Perle an der Lahn, ist eine Stadt mit vielen Gesichtern und immer eine Reise wert. Da, wo Zeitgeschichte hautnah zu erleben ist, findet gleichzeitig ein vielseitig kulturell und wirtschaftlich aktives Leben statt. Der Luftkurort Weilburg animiert und motiviert zu Freizeit und Erholung, Kurzweil, Sportvergnügen und kulturellen Höhepunkten.

Neben dem historischen Stadtkern mit seinem barocken Schloss, das zu den Baudenkmälern von internationalem Rang zählt, sowie Schlosskirche, Schlossgarten und Orangerie bietet Weilburg und seine Umgebung weitere sehenswerte Ausflugsziele: Im Bergbau- und Stadtmuseum am Schlossplatz erfahren Sie nicht nur alles über die Stadtgeschichte, sondern auch über den Bergbau in der Region. Beobachten Sie im Tiergarten mächtige Elche, Luchse und Wölfe, erfreuen Sie sich am Spiel der Fischotter oder überraschen Sie die Braunbären beim Morgenbad. Kunstliebhaber können im Rosenhang Museum – ein zeitgenössisches Zentrum für Kunst und Kultur mit ständig wechselnden Ausstellungen – verweilen. Oder begegnen Sie beim Wandern durch die vielen Wiesen und Felder rund um die Stadt einer reichen Flora und Fauna. Auch für Musikliebhaber hält Weilburg einiges bereit: Die Weilburger Schlosskonzerte, Alte Musik im Schloss, Brunnenkonzerte, Pop am Fluss und viele andere Musikreihen prägen das kulturelle Leben.

Weitere Informationen erhalten Sie bei der Stadt Weilburg • Mauerstraße 6/8 35781 Weilburg • Tel.: 06471 314-0 und im Internet unter www.weilburg.de

Foto: Stadt Weilburg