
Kleiner Wäller GeoRoute Glasstadt Wirges
Tauchen Sie bei einem ausgedehnten Spaziergang in die Entwicklung der Stadt Wirges ein und erleben Sie an zahlreichen Geo-Stationen die Historie der Glasin-
dustrie, der Eisenbahn sowie der Menschen, die hier lebten und arbeiteten. Daneben werden Wanderer mit zahlreichen Ausblicken auf Wirges, den Westerwälder Dom sowie auf die Montabaurer Höhe und den Köppel belohnt.
Der 8 km lange, gut ausgeschilderte Rundweg führt Sie vom Bürgerhaus startend zur ersten Infostation, den Werkssiedlungen am Dornberg. Über den Infopunkt Bahnhof geht es weiter zum Glaswerk und von dort zum Silbersee. Über Wiesen und Felder verläuft der Weg weiter zum Geoblick. Lassen Sie den Blick über die Obstbaumfelder bis zur Montabaurer Höhe schweifen. Weiter geht es über die Kapelle am Steimel und dann wieder zurück in die Stadt, wo ein weiterer Infopunkt Wissenswertes über das historische Wirges verrät. Der Rundweg ist eine GeoRoute des Nationalen GEOPARKS Westerwald-Lahn-Taunus und trägt zudem die Auszeichnung „Kleiner Wäller“ des Westerwald Touristik-Service.
TIPP
Am 8. Mai wird die GeoRoute feierlich eröffnet. Im Anschluss an den offiziellen Teil findet eine geführte, öffentliche Wanderung statt. Auskünfte erteilt die Touristikstelle der Verbandsgemeinde.
Weitere Informationen: Verbandsgemeinde Wirges • Tel. 02602 689 380 • www.wirges.de
Foto: Nitz Fotografie

Wer hat Interesse dabei zu sein?
Region Westerwald. Es wird spannend, es wird geheimnisvoll, es wird mörderisch – vor allem aber: Es wird sehr kreativ und kurzweilig. Im Herbst 2023 wird das 1. Westerwälder Krimifestival über die Bühnen der Region gehen, veranstaltet von der Gemeinschaftsinitiative „Wir Westerwälder“. Die Idee für dieses neue Format stammt von Landrat Dr. Peter Enders und dem Westerwälder Krimi- und Jugendbuchautor Micha Krämer aus Kausen . Gemeinsam kam man überein, die Veranstaltungsreihe über Kreisgrenzen hinweg auf eine möglichst breite Basis zu stellen.
Mittlerweile laufen die Vorbereitungen für das Premieren-Festival auf Hochtouren. In den Landkreisen Altenkirchen und Neuwied sowie im Westerwaldkreis sind im nächsten Jahr verschiedene Lesungen, ein Schreibwettbewerb, Krimidinner und vieles mehr geplant. Große Namen werden dann im Westerwald zu sehen und zu hören sein: Micha Krämer liest am 30. September in der Hachenburger Brauerei, eine Woche später, am 6. Oktober, kehrt Klaus Peter Wolf in seine alte Heimat zurück und schlägt die Seiten im Kulturwerk Wissen auf. Und das gilt auch für den Tatort-Schauspieler, Arzt und Autor Joe Bausch; der gebürtige Westerwälder ist am 14. Oktober im Kreis Neuwied zu Gast.
Gleichwohl soll das Krimifestival nicht nur den prominenten Schriftstellern vorbehalten bleiben: Die Organisatoren würden sich freuen, wenn möglichst viele Krimi-Autoren aus dem Westerwald oder mit entsprechenden geografischen Bezügen die Gelegenheit nutzen würden, sich und ihr Werk einem größeren Publikum vorzustellen. „Ich denke, neben den bereits sehr erfolgreichen Westerwälder Literaturtagen hat das Krimifestival ein großes Potenzial, sich als kulturelle Eigenmarke mit überregionaler Strahlkraft zu etablieren“, so Landrat Dr. Peter Enders, stellvertretend für seine Amtskollegen Achim Hallerbach (Kreis Neuwied) und Achim Schwickert (Westerwaldkreis)
Sind Sie ebenfalls eine Westerwälder Krimiautorin oder ein Krimiautor und haben Interesse aus Ihrem Werk an einem Veranstaltungsort in der Region zu lesen? Dann senden Sie bitte eine E-Mail bis zum 30.Juni 2022 an:
info (at) wir-westerwaelder.de.
Foto: Polizeikäfer Kirchen / Wir Westerwälder