16

Jul

„Grüne Welle“ – Nachhaltigkeitspreis des Westerwaldkreises

Auf europäischer Ebene ist die Taxonomie, das Regelwerk der Europäischen Union (EU), das definiert, ob Unternehmen ökologisch wirtschaften, Teil eines umfassenden Wandels zu einer nachhaltigeren Ökonomie. Zukünftig wird die seit 2017 für große Unternehmen EU-weit geltende Verpflichtungen, einen Nachhaltigkeitsbericht vorzulegen, auf kleinere Unternehmen ausgeweitet.

Die Taxonomie beinhaltet sechs Umweltziele sowie Mindeststandards für Arbeits- und Menschenrechte. Diese sozialen Aspekte sollen erweitert und in Form von Kennziffern in die neue, ab 2024 geltende Berichtspflicht für Unternehmen integriert werden.

„Wir möchten auf die zukünftigen Verpflichtungen hinweisen, für einen ganzheitlichen Blick auf die Zusammenhänge werben und zu den ersten Schritten motivieren,“ erklären Klimaschutzmanager Johannes Baumann und wfg-Geschäftsführerin Katharina Schlag die Hintergründe. „Mit dem Nachhaltigkeitspreis ‚Grüne Welle‘ werden gute Beispiele sichtbar gemacht, die zur Nachahmung einladen. Zum anderen wird gezeigt, dass Nachhaltigkeit und Wirtschaftlichkeit sehr gut Hand in Hand gehen können.“

Ausgezeichnet werden können Unternehmen, Verwaltungen, Banken/Sparkassen sowie Einrichtungen aus den Bereichen Bildung, Forschung, Gesundheit und Soziales mit Hauptsitz oder Niederlassung im Westerwaldkreis. Neben den Genannten, können auch Privatpersonen mit Wohnsitz im Westerwaldkreis Projekte aus den folgenden Bereichen vorschlagen: Klimaschutz – Mobilität Klimaschutz – Energie- und Ressourceneffizienz Kreislaufwirtschaft Regionale Wertschöpfung Solidarität und Gerechtigkeit Gesundheit und Ernährung In den Vorschlägen sollte das Projekt kurz mit den Initiatoren, bisherigen Ergebnissen und den Ansprechpartnern vorgestellt werden. Diese können bis zum 19.08.2022 an gruenewelle@westerwaldkreis.de eingereicht werden. Für die ersten drei Plätze, die von einer Jury ermittelt werden, werden Preisgelder von insgesamt 5.000 EURO vergeben.

PREISVERLEIHUNG „GRÜNE WELLE“
Die Auszeichnung vom Klimaschutzmanagement des Westerwaldkreises und der wfg Westerwaldkreis mbH wird am 19.09.2022 im Rahmen der Veranstaltung „Gemeinwohlökonomie – ein Wirtschaftsmodell der Zukunft!?“ in der Stadthalle Mons Tabor in Montabaur verliehen. Alle vorgeschlagenen Projekte sollen sich nach Möglichkeit an dem Abend auch in der Form eines World-Café präsentieren.

Wirtschaftsförderungsgesellschaft Westerwaldkreis mbH • Peter-Altmeier-Platz 1 56410 Montabaur • Tel.: 02602 124-588 • ww@wfg-ww.de • www.wfg-ww.de

Foto: Wirtschaftsförderungsgesellschaft Westerwaldkreis mbH

21

Mai

Erstes Westerwälder Krimifestival

Wer hat Interesse dabei zu sein?

Region Westerwald. Es wird spannend, es wird geheimnisvoll, es wird mörderisch – vor allem aber: Es wird sehr kreativ und kurzweilig. Im Herbst 2023 wird das 1. Westerwälder Krimifestival über die Bühnen der Region gehen, veranstaltet von der Gemeinschaftsinitiative „Wir Westerwälder“.  Die Idee für dieses neue Format stammt von Landrat Dr. Peter Enders und dem Westerwälder Krimi- und Jugendbuchautor Micha Krämer aus Kausen . Gemeinsam kam man überein, die Veranstaltungsreihe über Kreisgrenzen hinweg auf eine möglichst breite Basis zu stellen.

Mittlerweile laufen die Vorbereitungen für das Premieren-Festival auf Hochtouren. In den Landkreisen Altenkirchen und Neuwied sowie im Westerwaldkreis sind im nächsten Jahr verschiedene Lesungen, ein Schreibwettbewerb, Krimidinner und vieles mehr geplant. Große Namen werden dann im Westerwald zu sehen und zu hören sein: Micha Krämer liest am 30. September in der Hachenburger Brauerei, eine Woche später, am 6. Oktober, kehrt Klaus Peter Wolf in seine alte Heimat zurück und schlägt die Seiten im Kulturwerk Wissen auf. Und das gilt auch für den Tatort-Schauspieler, Arzt und Autor Joe Bausch; der gebürtige Westerwälder ist am 14. Oktober im Kreis Neuwied zu Gast.

Gleichwohl soll das Krimifestival nicht nur den prominenten Schriftstellern vorbehalten bleiben: Die Organisatoren würden sich freuen, wenn möglichst viele Krimi-Autoren aus dem Westerwald oder mit entsprechenden geografischen Bezügen die Gelegenheit nutzen würden, sich und ihr Werk einem größeren Publikum vorzustellen. „Ich denke, neben den bereits sehr erfolgreichen Westerwälder Literaturtagen hat das Krimifestival ein großes Potenzial, sich als kulturelle Eigenmarke mit überregionaler Strahlkraft zu etablieren“, so Landrat Dr. Peter Enders, stellvertretend für seine Amtskollegen Achim Hallerbach (Kreis Neuwied) und Achim Schwickert (Westerwaldkreis)

Sind Sie ebenfalls eine Westerwälder Krimiautorin oder ein Krimiautor und haben Interesse aus Ihrem Werk an einem Veranstaltungsort in der Region zu lesen? Dann senden Sie bitte eine E-Mail bis zum 30.Juni 2022 an:
info (at) wir-westerwaelder.de.

Foto: Polizeikäfer Kirchen / Wir Westerwälder