25

Jul

Pflegeberuf soll attraktiver und aufgewertet werden

Erwin Rüddel im gemeinsamen Gespräch mit Pflegekräften aus dem Wahlkreis

Kreisgebiet. Die Weiterentwicklung der Pflegeberufe stand im Fokus eines Treffens des heimischen CDU-Bundestagsabgeordneten und pflegepolitischen Sprechers der CDU/CSU-Bundestagsfraktion Erwin Rüddel mit Pflegekräften und Pflegedienstleitern aus den Landkreisen Altenkirchen und Neuwied. Unter Bezug auf das ab 1. Januar 2020 neu geltende Pflegeberufegesetz konstatierte der Gesundheitspolitiker: „Ziel dieses Gesetzes ist es, die Ausbildung zur Pflegefachkraft zu modernisieren, attraktiver zu machen und den Berufsbereich der Pflege insgesamt aufzuwerten.“

 So soll allen Menschen, die sich für einen Pflegeberuf interessieren eine hochwertige und zeitgemäße Ausbildung angeboten werden, die den breiten Einsatzmöglichkeiten sowie den Entwicklungen in der Gesellschaft und im Gesundheitswesen Rechnung trägt. „Durch den demografischen Wandel gibt es immer mehr multimorbide Pflegebedürftige in den Pflegeeinrichtungen und immer mehr ältere Kranke in den Krankenhäusern. Zudem hat der demografische Wandel auch zur Folge, dass es immer mehr zu betreuende Pflegebedürftige geben wird“, sagte der Pflegepolitiker.

Diese Faktoren führten dazu, dass in Deutschland künftig deutlich mehr qualifiziertes Pflegepersonal benötigt wird. Genau da setze das beschlossene Gesetz zur Reform der Pflegeberufe an. Beispielsweise habe aktuell in der Altenpflege durchschnittlich ein Drittel der Fachkräfte einen Hauptschulabschluss. „Es war mein Herzensanliegen, den Hauptschülern – so wie bei der aktuellen Altenpflegeausbildung auch – den Zugang zur Ausbildung zu erhalten und sicherzustellen, dass nach wie vor eine realistische Chance besteht, die Ausbildung erfolgreich abzuschließen. Alle diejenigen, die heute einen Abschluss schaffen, werden das auch in Zukunft schaffen können. Wir können es uns nämlich nicht leisten, auf potentielle Fachkräfte zu verzichten“, betonte Rüddel unter Zustimmung.

Deshalb sei es auch wichtig, dass flächendeckend für die Pflegeschüler die Wahlfreiheit auf eine generalistische oder spezialisierte Ausbildung ermöglicht würde.

Kern des Pflegeberufegesetzes ist die Einführung einer dreijährigen, generalistischen beruflichen Ausbildung mit dem Abschluss „Pflegefachfrau/Pflegefachmann“. Neben diesem genralistischen Berufsabschluss können Auszubildende für das dritte Ausbildungsjahr auch eine Spezialisierung mit dem Abschluss „Altenpfleger/in“ oder „Gesundheits- und Kinderkrankenpfleger/in“ wählen. Durch die Modernisierung der Ausbildungsinhalte, eine bessere Ausstattung der Pflegeschulen und mehr Praxisanleitung im Betrieb, soll eine zusätzliche Qualitätsverbesserung erreicht werden.

„Wir haben die Grundlagen dafür geschaffen, dass die Pflege als eigenständiger Berufsbereich aufgewertet wird. Ebenso werden zusätzliche Qualifizierungs- und Karrieremöglichkeiten eröffnet. Gleichwohl gilt es berechtigte Forderungen nach besserer Bezahlung und eben mehr Personal zu erfüllen“, merkte der Abgeordnete an.

Mit dem neuen Pflegebedürftigkeitsbegriff, der Gleichstellung der Demenzkranken in der Pflegeversicherung, der größeren Flexibilisierung der Leistungen und dem Entbürokratisierungsprozess wurde eine der größten Reformen seit Einführung der Pflegeversicherung realisiert. Übereinstimmend äußerten die Anwesenden, dass ihnen durch die Pflegestärkungsgesetze viel Arbeit und Anstrengung zugemutet worden sei, wobei die ambulante Pflege mehr Vorteile erfahren habe, als die stationäre Pflege. Auch die gewünschte und erforderliche Entbürokratisierung müsse weiterentwickelt werden. „Statt zeitraubende Dokumentationspflichten zu erfüllen, sollte die dafür verschwendete Zeit besser den Pflegebedürftigen zu Gute kommen“, war eine vom Pflegepolitiker mitgetragene Auffassung.

„Wir haben in dieser Legislaturperiode wichtige Akzente für die Pflege gesetzt und erfolgreich vorangetrieben. Hieran wird nach der Wahl anzuknüpfen und fortzusetzen sein. Dazu gehört eine bessere, adäquate Bezahlung und dass alle

Pflegekräfte Erfüllung und Zufriedenheit in ihrem Beruf finden“, bekräftigte Erwin Rüddel.

Bildunterschrift: Erwin Rüddel tauschte sich mit Pflegekräften aus dem Wahlkreis über die Weiterentwicklung der Pflegeberufe aus.  (Foto: Reinhard Vanderfuhr / Büro Rüddel)

29

Mrz

Bendorfer Bauern- und Gartenmarkt

Am 9. April 2017 in der Bendorfer Innenstadt mit verkaufsoffenem Sonntag

Im frühlingshaften Ambiente präsentiert sich die Bendorfer Innenstadt beim Bauern- und Gartenmarkt 2017. Bereits zum 13. Mal finden Freunde des Gartens und Genießer mit Sinn für besondere Produkte alles was das Herz begehrt.

Vor dem imposanten Panorama der Kirchen St. Medard auf dem Kirchplatz, der Entengasse, in der Haupt-und Bachstraße, aber auch im Stadtpark findet sich ein reichhaltiges Angebot von rund 100 Marktständen.

Das Angebot umfasst die Themen Garten und landwirtschaftliche Produkte, z. B. Stauden, Kräuter, Blumen, Gerätschaften, Natursteine, Biowolle und Nähgarn, Dekorationen für den Innen- und Außenbereich, Grillgeräte und vieles mehr. Zahlreiche landwirtschaftliche Direktvermarkter sind vor Ort. Sowie ein Kinder- und Familienprogramm im Stadtpark.

» Informationen: Stadtverwaltung Bendorf
Fachbereich 5, Wirtschaftsförderung
Tel.: 02622/703-106,

www.bendorf.de

Foto: Stadtverwaltung Bendorf

04

Okt

Haushaltsausschuss schafft Voraussetzungen für Übertragung des „Stegskopf“ an die DBU

Stegskopf. „Für die Zukunft des Stegskopf werden Bundesmittel fließen. Der Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestages hat in seiner heutigen Sitzung über die zur Übertragung an die Deutsche Bundesstiftung Umwelt (DBU) anstehenden Flächen des Nationalen Naturerbes beschlossen. Mit dabei ist eine 1.882 Hektar große Fläche des ehemaligen Truppenübungsplatzes Stegskopf“, teilen aktuell die CDU-Bundestagabgeordneten Erwin Rüddel (Neuwied/Altenkirchen) und Volkmar Klein (Siegen/Wittgenstein) in einer gemeinsamen Presseerklärung mit.

Die Übertragung der Stegskopf-Fläche erfolgt im Rahmen der dritten Tranche des Nationalen Naturerbe (NNE). Auf Anfrage hat der stellvertretende Generalsekretär sowie Abteilungsleiter Umweltforschung und Naturschutz bei der DBU, Prof. Dr. Werner Wahmhoff mitgeteilt, dass gegen Ende Oktober (27.10.2016) die Vertragsunterzeichnung zwischen Ministerin Hendricks, der BImA und der DBU ansteht. Die Überschreibung im Grundbuch werde dann im Verlauf nächsten Jahres (2017) erfolgen.

„Damit wird diese national bedeutsame Naturschutzfläche für die Zukunft von einer Privatisierung ausgenommen“, so Volkmar Klein, Mitglied im Haushaltsausschuss und zuständiger Abgeordneter für die vom Stegskopf tangierte nordrhein-westfälische Nachbarkommune Burbach.

Rüddel und Klein ist es wichtig, dass auf dem Stegskopf die wirtschaftlichen und touristischen Interessen der Region und besonders die des Naturschutzes in Einklang gebracht werden können. „Auf dem Stegskopf bieten sich hervorragende Möglichkeiten den Naturschutzauftrag zu erfüllen. In diesem Zusammenhang ist aber wünschenswert, dass es außer von der Ringstraße weitere Zugangsmöglichkeiten gibt, damit auch zukünftig die Flächen beweidet, sowie mit technischem Gerät betreten und befahren werden können. Deshalb müssen über einen öffentlich-rechtlichen Vertrag Zugangsberechtigung und Möglichkeiten geregelt werden“, bekräftigt“, der heimische CDU-Bundestagsabgeordnete Erwin Rüddel.

Bildunterschrift: Setzen sich beide für den Naturschutz auf dem Stegskopf ein: die CDU-Bundestagsabgeordneten Erwin Rüddel und Volkmar Klein.

13

Jul

Landesentwicklungsprogramm

Kern: Bei der Windenergie wird nachgesteuert

„Beim Ausbau der Windenergie wird das Land Rheinland-Pfalz bei der Ausweisung von Windenergieanlagen nachsteuern.“ Staatssekretär Günter Kern hat in einem Schreiben an alle Landesplanungsbehörden, Planungsgemeinschaften und Träger der Flächennutzungsplanung auf diese im Koalitionsvertrag vereinbarte Nachsteuerung aufmerksam gemacht.

Danach bleibe es zwar bei der abschließenden Planungsbefugnis und -verantwortung der Gemeinden, die Ausschlusskulisse werde aber durch eine unmittelbar geltende Änderung des Landesentwicklungsprogramms umgewandelt, unter anderem bei den Mindestabständen von Windenergieanlagen zu Wohngebieten. Geplant sei ein Mindestabstand von 1000 Metern von Windenergieanlagen zu reinen, allgemeinen und besonderen Wohngebieten sowie zu Dorf-, Kern- und Mischgebieten. Überschreite die Gesamthöhe der Anlagen 200 Meter, müsse der Mindestabstand 1100 Meter betragen. Landesentwicklungsprogramm weiterlesen

02

Jul

Der Arbeitsmarkt im Juni

  • Leichter Anstieg der Arbeitslosigkeit auf 5,4 Prozent
  • Langzeitarbeitslosigkeit sinkt
  • Ausbildungsmarkt geht auf die Zielgerade

8.936 Menschen ohne Job und eine Arbeitslosenquote von 5,4 Prozent sind die Juni – Eckwerte des Arbeitsmarktes für die Agentur für Arbeit Neuwied in den beiden Landkreisen Neuwied und Altenkirchen.

Im Vormonat lag die Arbeitslosenquote noch bei 5,3 Prozent, gegenüber dem Vorjahresmonat ist die Quote unverändert.

Der Anstieg um 80 Betroffene gegenüber Mai betrifft ausschließlich zwei Personengruppen, zum einen die Jugendlichen und jungen Erwachsenen bis zum 25. Lebensjahr, zum anderen die ausländischen Mitbürger. Deren Anteil an der Gesamtzahl liegt inzwischen bei 19 %, ihre Zahl stieg innerhalb eines Jahres um 178 auf nunmehr 1.698 Arbeitslose. Der Arbeitsmarkt im Juni weiterlesen

14

Apr

Mit Erfolg zurück in den Beruf!

Sprechstunden für Wiedereinsteiger/Innen:
19.04. in Neustadt (Wied)
25.04. in Betzdorf

Mit Erfolg zurück in den Beruf! Unter diesem Motto möchte die Agentur für Arbeit Neuwied Frauen ermutigen, nach Zeiten der Kindererziehung oder Pflege von Angehörigen den Schritt zurück ins Berufsleben zu wagen. Dazu informiert Claudia Stümper-Oehl im April an folgenden Terminen:

19. April von 09.00 Uhr bis 12.00 Uhr im Mehrgenerationen Haus in Neustadt (Wied), Hauptstraße 2. (um Voranmeldung wird gebeten)

25. April von 09.00 Uhr bis 13.00 Uhr in der Geschäftsstelle der Arbeitsagentur in Betzdorf, Schulstr. 15 (um Voranmeldung wird gebeten)

„Gerade nach einer längeren Familienphase gestaltet sich die Rückkehr ins Arbeits-leben schwer. Die Anforderungen von Haushalt, Familie und Beruf müssen zu-sammengebracht werden. Und nicht selten haben die Betroffenen nach mehreren Jahren Auszeit den Anschluss an das Erwerbsleben verloren“, erklärt Claudia Stümper-Oehl, Wiedereinstiegsberaterin der Neuwieder Arbeitsagentur. Sie bietet – als Ergänzung zum Unterstützungsangebot der BCA (Beauftragte für Chancengleichheit am Arbeitsmarkt) – eine individuelle Orientierungsberatung an.

Dabei werden Stärken und Interessen der Berufsrückkehrenden und eventuelle Weiterbildungserfordernisse ermittelt, damit ein möglichst qualifizierter Wiedereinstieg gelingen kann. Auch Themen wie Arbeitsmarktperspektiven, flexible Arbeitszeitmodelle, Bewerbung, Kinderbetreuung und finanzielle Förderungsmöglichkeiten fließen in die Wiedereinstiegsberatung ein.

„Wir stehen gerade Frauen mit Rat und Tat zur Seite. Das heißt, dass wir eine passende Lösung erarbeiten: Sind Fähigkeiten und Wissen auf aktuellem Stand oder muss hier qualifiziert werden? In welchen Branchen werden Fachkräfte benötigt? Ich erkläre in meiner Einzelberatung aber auch direkt am PC die Angebote und Suchfunktionen unseres Online-Portals“, beschreibt Stümper-Oehl ihre Arbeit.

Darüber hinaus bietet die Beraterin für Wiedereinstieg Claudia Stümper-Oehl jeden Mittwoch von 08.30 bis 12.00 Uhr im Berufsinformationszentrum (BiZ) der Neuwieder Arbeitsagentur ohne vorherige Terminvereinbarung die Möglichkeit für eine individuelle Beratung an. 

Wer einen Termin vereinbaren möchte, wählt die Telefonnummer:
02631-891 341 oder kontaktiert Claudia Stümper-Oehl per E-Mail:
Neuwied.Wiedereinstieg@arbeitsagentur.de

13

Jan

Bauern stehen bei Milchpreisgestaltung unter Druck

Erwin Rüddel informierte sich beim Kreisbauernvorsitzenden Georg Groß

Betzdorf-Dauersberg. Den Hof des Kreisvorsitzenden des Bauern- und Winzerverbandes Rheinland-Nassau e.V. Georg Groß suchte der heimische CDU-Bundestagsabgeordnete Erwin Rüddel auf. Das Interesse galt der aktuellen Situation und den Belangen der Milchbauern in der Region. Die Preisentwicklung für Trinkmilch nahm dabei einen besonderen Schwerpunkt ein. Bauern stehen bei Milchpreisgestaltung unter Druck weiterlesen

07

Jan

Erwin Rüddel setzt sich für öffentliches WLAN ein

„Wir wollen im Deutschen Bundestag ein Gesetz beschließen, das den Aufbau von öffentlichen WLAN erleichtert“, berichtet der heimische CDU-Bundestagsabgeordnete Erwin Rüddel. Dies sei umso relevanter, da ein Abrufen von E-Mails über ein öffentliches WLAN in Teilen Deutschlands und das auch im Landkreis Altenkirchen aufgrund einer unsicheren Rechtslage ein Problem darstelle. Erwin Rüddel setzt sich für öffentliches WLAN ein weiterlesen