03

Aug.

Die Motivbänke von Erpel

Aus der Idee Sitzbänke anzufertigen und ihnen ein persönliches, rheinisch geprägtes Motiv zu geben, ist ein Projekt entstanden, das im Ortsbild von Erpel unübersehbare Spuren hinterlässt. An immer mehr Hauswänden stehen von Peter Eich handgefertigte Sitzbank – Unikate und laden zum schmunzelnden Betrachten der manchmal hintergründigen Inschriften oder einfach zum Ausruhen ein.

Aber, wie sind sie entstanden und wer fertigt sie an? Aus der ersten Bank am Schleidentor, vor dem Haus seines Sohnes, wurde eine Ruhebank für Erpeler Bürger, die von jenseits „der Bahn“ kamen und sich auf dem Bänkchen ausruhten. Und viele fragten Peter Eich, den Ersteller von inzwischen 37 frei zugänglichen Erpeler Bänken, ob sie denn auch eine Bank bekommen könnten.

Konnten sie und immer mit einer Widmung, einem passenden Spruch oder einer Anekdote versehen, erzählen die Bänke oft mehr über den Ort und Platz an dem sie stehen oder sie halten die Erinnerung an Menschen wach, die in Erpel bleibende Spuren hinterlassen haben; so wie sicherlich Peter Eich mit seinen Bänken.

Und wie findet der Gast die Bänke und gibt es einen Wegweiser? Ja, den gibt es! In der mittlerweile 2. Auflage hat die Tourismus Siebengebirge GmbH, gefördert vom Land Rheinland-Pfalz und dem Naturpark Rhein- Westerwald, ein Faltblatt zu den Erpeler Bänken herausgebracht. Es ist in Erpel selbst und in den Tourist Informationen von Königswinter und Unkel erhältlich.

Weitere Infos unter: www.siebengebirge.de

Foto: Tourismus Siebengebirge