26

Juli

Repräsentative Bauten, geschmückt mit schönem Gestein

Das Lahn-Marmor-Museum in Villmar und der Unica-Bruch

Seit zehn Jahren widmet sich das Lahn-Marmor-Museum in Villmar der Geschichteund Gegenwart des wundervollen Gesteins aus der Lahnregion. Lahnmarmor hat über vier Jahrhunderte als Schmuck in Architektur und Kunst überzeugt. Kirchen- und andere Fürsten, Bildhauer und Baumeister wussten seine Schönheit und seinen Wert zu schätzen.

In der Dauerausstellung finden sich (neben ausführlichen Informationen zu Entstehung, Abbau, Transport und Handwerk) viele Beispiele, wo das Gestein seine Verwendung fand, ob im Berliner Dom, im Rijksmuseum in Amsterdam oder im Empire State Building in New York.

Die Sonderausstellung in der Saison 2026 hat das „Lange 19. Jahrhundert“ zum Thema – eine Zeit der politischen, gesellschaftlichen und technischen Umbrüche und Revolutionen. Neben Kirchen oder Schlössern wurden auch Universitäten, Kurhäuser oder Villen prachtvoll mit Lahnmarmor ausgestattet. Die Schautafeln im Museum werden ergänzt mit Vorträgen und Exkursionen, zum Beispiel nach Bad Nauheim oder Wiesbaden.

Das Museum liegt direkt an Lahn, Rad- und Wanderwegen und der Bahnlinie Limburg – Gießen. Vom Museum aus fußläufig erreichbar und jederzeit zugänglich ist das Nationale Geotop Unica-Bruch, ein einmaliger Aufschluss eines 380 Millionen Jahre alten Riffs mit Fossilien.

Weitere Informationen sowie Preise und Öffnungszeiten unter www.lahn-marmor-museum.de

Foto: Lahn-Mamor-Museum

14

Juli

Vom Teufelsberg zur Caaner Schweiz

Der Nationale GEOPARK Westerwald-Lahn-Taunus

Wo Marmor, Stein und Eisen spricht und der Ton die Musik macht

Die GeoRoute „Vom Teufelsberg zur Caaner Schweiz“ verläuft nicht nur durch eine reizvolle Landschaft mit tief eingeschnittenen Tälern und einem Hochplateau mit weiten Fernsichten, sondern hält auch zahlreiche geologische Besonderheiten bereit. Diese werden durch Informationstafeln des Nationalen GEOPARKS Westerwald-Lahn-Taunus erläutert.

Im Nordwesten der GeoRoute befindet sich die Caaner Schweiz mit ihren schroffen Felsklippen, die sich aus dem Sayntal erheben. Die schmalen felsigen Pfade sind hier ein anspruchsvolles Wandererlebnis. In Caan erinnert heute nur noch wenig an den Bergbau. In der Grube Rainstück direkt am Ortsrand wurde Ton im Tief- und Tagebau abgebaut. Nach Süden hin führt die GeoRoute in das tief in das Schiefergebirge eingeschnittene Brexbachtal. Zahlreiche markante Felsformationen geben dem Tal seinen wilden Charakter und bieten Einblicke in die Geologie des Westerwalds. Am Aussichtspunkt auf dem Teufelsberg erläutert eine Informationsstele die Geologie und die Rohstoffe der Umgebung.

Weitere Informationen erhalten Sie beim Kannenbäckerland Touristik-Service.

Foto: Geopark/www.mantomedia.de/eul