25

Jul

Pflegeberuf soll attraktiver und aufgewertet werden

Erwin Rüddel im gemeinsamen Gespräch mit Pflegekräften aus dem Wahlkreis

Kreisgebiet. Die Weiterentwicklung der Pflegeberufe stand im Fokus eines Treffens des heimischen CDU-Bundestagsabgeordneten und pflegepolitischen Sprechers der CDU/CSU-Bundestagsfraktion Erwin Rüddel mit Pflegekräften und Pflegedienstleitern aus den Landkreisen Altenkirchen und Neuwied. Unter Bezug auf das ab 1. Januar 2020 neu geltende Pflegeberufegesetz konstatierte der Gesundheitspolitiker: „Ziel dieses Gesetzes ist es, die Ausbildung zur Pflegefachkraft zu modernisieren, attraktiver zu machen und den Berufsbereich der Pflege insgesamt aufzuwerten.“

 So soll allen Menschen, die sich für einen Pflegeberuf interessieren eine hochwertige und zeitgemäße Ausbildung angeboten werden, die den breiten Einsatzmöglichkeiten sowie den Entwicklungen in der Gesellschaft und im Gesundheitswesen Rechnung trägt. „Durch den demografischen Wandel gibt es immer mehr multimorbide Pflegebedürftige in den Pflegeeinrichtungen und immer mehr ältere Kranke in den Krankenhäusern. Zudem hat der demografische Wandel auch zur Folge, dass es immer mehr zu betreuende Pflegebedürftige geben wird“, sagte der Pflegepolitiker.

Diese Faktoren führten dazu, dass in Deutschland künftig deutlich mehr qualifiziertes Pflegepersonal benötigt wird. Genau da setze das beschlossene Gesetz zur Reform der Pflegeberufe an. Beispielsweise habe aktuell in der Altenpflege durchschnittlich ein Drittel der Fachkräfte einen Hauptschulabschluss. „Es war mein Herzensanliegen, den Hauptschülern – so wie bei der aktuellen Altenpflegeausbildung auch – den Zugang zur Ausbildung zu erhalten und sicherzustellen, dass nach wie vor eine realistische Chance besteht, die Ausbildung erfolgreich abzuschließen. Alle diejenigen, die heute einen Abschluss schaffen, werden das auch in Zukunft schaffen können. Wir können es uns nämlich nicht leisten, auf potentielle Fachkräfte zu verzichten“, betonte Rüddel unter Zustimmung.

Deshalb sei es auch wichtig, dass flächendeckend für die Pflegeschüler die Wahlfreiheit auf eine generalistische oder spezialisierte Ausbildung ermöglicht würde.

Kern des Pflegeberufegesetzes ist die Einführung einer dreijährigen, generalistischen beruflichen Ausbildung mit dem Abschluss „Pflegefachfrau/Pflegefachmann“. Neben diesem genralistischen Berufsabschluss können Auszubildende für das dritte Ausbildungsjahr auch eine Spezialisierung mit dem Abschluss „Altenpfleger/in“ oder „Gesundheits- und Kinderkrankenpfleger/in“ wählen. Durch die Modernisierung der Ausbildungsinhalte, eine bessere Ausstattung der Pflegeschulen und mehr Praxisanleitung im Betrieb, soll eine zusätzliche Qualitätsverbesserung erreicht werden.

„Wir haben die Grundlagen dafür geschaffen, dass die Pflege als eigenständiger Berufsbereich aufgewertet wird. Ebenso werden zusätzliche Qualifizierungs- und Karrieremöglichkeiten eröffnet. Gleichwohl gilt es berechtigte Forderungen nach besserer Bezahlung und eben mehr Personal zu erfüllen“, merkte der Abgeordnete an.

Mit dem neuen Pflegebedürftigkeitsbegriff, der Gleichstellung der Demenzkranken in der Pflegeversicherung, der größeren Flexibilisierung der Leistungen und dem Entbürokratisierungsprozess wurde eine der größten Reformen seit Einführung der Pflegeversicherung realisiert. Übereinstimmend äußerten die Anwesenden, dass ihnen durch die Pflegestärkungsgesetze viel Arbeit und Anstrengung zugemutet worden sei, wobei die ambulante Pflege mehr Vorteile erfahren habe, als die stationäre Pflege. Auch die gewünschte und erforderliche Entbürokratisierung müsse weiterentwickelt werden. „Statt zeitraubende Dokumentationspflichten zu erfüllen, sollte die dafür verschwendete Zeit besser den Pflegebedürftigen zu Gute kommen“, war eine vom Pflegepolitiker mitgetragene Auffassung.

„Wir haben in dieser Legislaturperiode wichtige Akzente für die Pflege gesetzt und erfolgreich vorangetrieben. Hieran wird nach der Wahl anzuknüpfen und fortzusetzen sein. Dazu gehört eine bessere, adäquate Bezahlung und dass alle

Pflegekräfte Erfüllung und Zufriedenheit in ihrem Beruf finden“, bekräftigte Erwin Rüddel.

Bildunterschrift: Erwin Rüddel tauschte sich mit Pflegekräften aus dem Wahlkreis über die Weiterentwicklung der Pflegeberufe aus.  (Foto: Reinhard Vanderfuhr / Büro Rüddel)

20

Jul

Bundestag-Wanderausstellung fand viel Beachtung

Auf Initiative des heimischen CDU-Bundestagsabgeordneten Erwin Rüddel präsentierte sich über eine Woche der Deutsche Bundestag mit einer Wanderausstellung im Foyer der Sparkasse Westerwald-Sieg in Altenkirchen. Die vom Abgeordneten eröffnete Ausstellung vermittelte über 21 Schautafeln, Multitouchtisch und Computerterminal alle wesentlichen Informationen über den Deutschen Bundestag. Seitens des Bundestages stand Honorarkraft Karl-Josef Schlich als Ansprechpartner für Informationshungrige  vor Ort bereit. Sparkassen-Vorstands-Vorsitzender Dr. Andreas Reingen betonte die Wichtigkeit der Ausstellung. Die Informationen über den Deutschen Bundestag sowie dessen Wirken für die Bevölkerung seien, gerade auch im Hinblick auf Schulklassen und die Jugend, besonders hervorzuheben. Erwin Rüddel vermittelte Einblicke in seine Arbeit als Bundestagsabgeordneter, die immer auch Arbeit für Anliegen, Erfordernisse und Wünsche seines Wahlkreises ist. Dazu sei die Wanderausstellung ein wesentlicher Bestandteil der Verbindung zum Wahlkreis. Das Foto zeigt (v.li.) Honorarkraft Karl-Josef Schlich, die Sparkassen-Vorstände Michael Bug, Dr. Andreas Reingen, Andreas Görg, Kreisbeigeordneten Klaus Schneider, CDU-Gemeindeverbandsvorsitzenden Torsten Löhr, Stadtbürgermeister und Landtagsabgeordneten Hajo Höfer, Bundestagsabgeordneten Erwin Rüddel, Josef Zolk und den ehemaligen CDU-Bundestagsabgeordneten Ulrich Schmalz – „meinen Großvater in der Parlamentsarbeit“, wie augenzwinkernd Ausstellungs-Initiator Erwin Rüddel anmerkte.

Foto: Reinhard Vanderfuhr / Büro Rüddel

11

Mai

Ehrenamtliche sorgen sich um Betreuung und Hilfe

Erwin Rüddel informierte sich beim Malteser Hilfsdient im Kreis Altenkirchen

Kreisgebiet. „Die sozialpflegerische Ausbildung von Betreuungskräften, Besuchs- und Begleitdienste sowie die Kleiderkammer in Wissen sind im Landkreis Altenkirchen drei Hauptmerkmale der katholischen Hilfsorganisation Malteser Hilfsdienst“, erfuhr der heimische CDU-Bundestagsabgeordnete Erwin Rüddel bei einem Informationsgespräch mit MHD-Aktiven im Marienhaus Altenzentrum St. Josef in Betzdorf.

Dort erwarteten den Abgeordneten, der dem Gesundheitsausschuss des Deutschen Bundestages angehört und der pflegepolitische Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion ist, seitens des MHD die Diözesan-Oberin Brigitte Merzhäuser, vom MHD Betzdorf Stadtbeauftragte Mechele Klein mit ihrem Stellvertreter Werner Zöller, vom MHD Wissen Stadtbeauftragter Peter Vanderfuhr und Gerhard Becher.

Sie alle sind seit vielen Jahren im Malteser Hilfsdienst ehrenamtlich tätig.

„Unsere Angebote, Hilfestellungen und Tätigkeiten werden leider oft gar nicht so bewusst von der Öffentlichkeit wahrgenommen, wie beispielsweise die des Deutschen Roten Kreuzes“, äußerten die MHDler. „Und das zu Unrecht“, quittierte Erwin Rüddel, der unlängst auch Kontakt zum MHD im Kreis Neuwied hatte. Vielleicht liege das mit an der Lobby. So habe beim DRK oft die kommunale Spitze, wie Landrat bzw. Bürgermeister, den Vorsitz inne.

„Diese Repräsentanz fehlt uns leider etwas“, bedauerten die MHD-Funktionsträger.

„Dabei brauchen wir uns, insbesondere was unsere Angebote und Tätigkeiten angeht, nicht zu verstecken“, betonte Diözesan-Oberin Merzhäuser. Die religiös verwurzelte katholische Hilfsorganisation sei „zuständig für alle“. Brigitte Merzhäuser: „Wir sind Kirche!“ Dazu tragen auch regelmäßige Treffen an den Malteser-Standorten Betzdorf und Wissen bei.

„Neben den pflegerischen und Hospizdiensten, die vom MHD geleistet werden, sind insbesondere Helfergrundausbildungen sowie Schulungen in Erster Hilfe oder die Kursangebote ‚Lebensrettende Sofortmaßnahmen‘ zu erwähnen“, so Michele Klein. Peter Vanderfuhr verwies auf die „Kleiderkammer“ der Wissener MHD-Unterkunft, in der ehemaligen Winterschule: „Hier sind es inzwischen mehr Flüchtlinge und Asylbewerber, denn Einheimische, die uns aufsuchen. Generell sind die Nachfrage und der Zulauf zu unserer Kleiderkammer stark angestiegen.“

Alle vom MHD erbrachten Angebote und Leistungen erfolgen ehrenamtlich. Das ist es, was die Malteser ganz besonders auszeichnet. Doch haben sie mit dem gleichen Problem zu tun, das auch viele andere Vereine beschäftigt: fehlender Nachwuchs. „Ich habe schon öfter daran gedacht aufzuhören, aber ich bin doch immer wieder dabei“, sagte der inzwischen 84jährige Gerhard Becher, der bereits weit über 20 Jahre die Arbeit und den Gedanken des Malteser Hilfsdienstes aktivmitträgt.

„Der Malteser Hilfsdienst ist eine sehr wichtige und unverzichtbare Hilfsorganisation, der die gleiche Anerkennung und Wertschätzung wie anderen Hilfsorganisationen gebührt. Vor allem auch als Gesundheitspolitiker und pflegepolitscher Sprecher lege ich Wert auf den Kontakt und Austausch mit dem MHD. Ihnen allen gilt mein ganz besonderer Dank für das gelebte Ehrenamt“, bekräftigte Erwin Rüddel.

Foto: Bundestagsabgeordneter Erwin Rüddel (Mitte) lobte das Engagement der MHD-Aktiven (v.li) Gerhard Becher, Werner Zöller, Diözesan-Oberin Brigitte Merzhäuser, Michele Klein und Peter Vanderfuhr. (Foto: Reinhard Vanderfuhr / Büro Rüddel)

05

Mai

Alkoholprävention in Familien soll Kinder schützen

Erwin Rüddel ist Schirmherr des Eltern-Workshops „Klartext reden!“

Kreisgebiet. Der heimische CDU-Bundestagsabgeordnete Erwin Rüddel, der dem Gesundheitsausschuss des Deutschen Bundestages angehört, befürwortet und unterstützt Alkoholprävention in Familien. Aus diesem Anlass hat der Gesundheitspolitiker die Schirmherrschaft über einen im Landkreis Altenkirchen von der Initiative „Klartext reden!“ ausrichtenden Eltern-Workshop übernommen.

Die Leitung des am Donnerstag, 11. Mai 2017, um 19.00 Uhr im Betzdorfer Freiherr-vom-Stein-Gymnasium beginnenden Workshops obliegt der Suchtexpertin und Diplom-Sozialpädagogin Klaudia Follmann-Muth. Die Initiative „Klartext reden!“ wurde bereits 2005 vom „Arbeitskreis Alkohol und Verantwortung“ des BSI (Bundesverband der Deutschen Spirituosen-Industrie und -Importeure e.V.) ins Leben gerufen und von unabhängigen Wissenschaftlern zusammen mit Vertretern des Bundeselternrates entwickelt.

„Die Initiative besteht aus drei Komponenten: Eltern-Workshops, der begleitenden Broschüre ‚Klartext reden! – Gesprächsleitfaden für Eltern zum Thema Alkohol‘ und dem Internetauftritt www.klartext-reden.de mit einem integrierten Online-Training für Eltern (www.klartext-elterntraining.de). Seit Juni 2015 ist auch eine Facebook-Seite online (www.facebook.com/Klartextreden), auf der aktuelle Infos zu den Veranstaltungen zu finden sind, und über die Eltern zu diesem Thema in Dialog miteinander und mit den Referentinnen treten können“, so Angelika Wiesgen-Pick, die Geschäftsführerin des BSI.

Laut einer aktuellen Studie der Deutschen Hauptstelle für Suchtfragen e.V. findet der erste Kontakt mit Alkohol im Alter von 13,8 Jahren statt. Diese Zahl sollte man nicht auf die leichte Schulter nehmen, denn in diesem Alter sind Kinder zu jung, um die Wirkung und mögliche Risiken richtig einzuschätzen. Dabei spielt es auch eine wichtige Rolle, wie Freunde und Familie mit der Thematik umgehen.

„Ich bin selbst Vater von mittlerweile zwei erwachsenen Kindern und mir war es immer wichtig, beide in ihrer Entwicklung zu unterstützen. Meine Frau und ich haben immer versucht, die ersten Ansprechpartner für das Thema zu sein. Die Workshops der Initiative ‚Klartext reden!‘ helfen Eltern, ihre Kinder sehr früh für das Thema Alkoholkonsum zu sensibilisieren. Ich habe die Schirmherrschaft über dieses Projekt gerne übernommen, weil ich es gut finde, dass interessierte Eltern so wertvolle Tipps bekommen, wie sie das Thema ansprechen können, ohne den jungen Menschen dabei etwas vor zu predigen“, bekräftigt Erwin Rüddel.

Foto: Stehen mit „Klartext reden!“ für Alkoholprävention in Familien: Erwin Rüddel MdB und Angelika Wiesgen-Pick (BSI). (Foto: Reinhard Vanderfuhr / Büro Rüddel)

31

Jan

Arbeitsbedingungen der Pflegekräfte jetzt ganz konsequent verbessern!

Erwin Rüddel fordert weniger Teilzeitbeschäftigte bei fairen Löhnen313131

Kreisgebiet. „Auch im Landkreis Altenkirchen gilt es attraktivere Arbeitsbedingungen für die Pflegekräfte zu schaffen. Dieser Appell richtet sich insbesondere an die Pflegeeinrichtungen vor Ort“, betont der heimische CDU-Bundestagsabgeordnete Erwin Rüddel und nimmt Bezug auf ein Schreiben an alle deutschlandweiten 27.000 ambulanten und stationären Pflegeeinrichtungen.

„Hier werden konkret Chancen aufgezeigt, wie die Einrichtungen die aktuellen Pflegereformen jetzt ganz konkret nutzen können, um verbesserte Arbeitsbedingungen zu schaffen. Dazu gehören vor allem flächendeckend faire Löhne, weniger unfreiwillige Teilzeitbeschäftigungen und die Entbürokratisierung der Pflegedokumentation“, so der Berichterstatter der CDU/CSU-Fraktion im Deutschen Bundestag für Pflege.

Gleichwohl sei man bei der Umsetzung dieser Ziele auf die Unterstützung der Einrichtungsbetreiber und der Pflegekräfte angewiesen. „Die Menschen werden immer älter, die Zahl der Pflegebedürftigen steigt. Damit es auch in Zukunft ausreichend qualifiziertes und motiviertes Fachpersonal zur Versorgung der Pflegebedürftigen gibt, braucht es gute und faire Arbeitsbedingungen, damit die Pflege im Wettbewerb um gute Mitarbeiterinnen sowie Mitarbeiter attraktiv bleibt und so die Pflege für die Menschen gesichert wird“, betont Rüddel, der sich sehr für die nötigen Gesetzesänderungen stark gemacht hat, damit Pflegekräfte überall fair bezahlt werden.

Zudem könnten die Arbeitgeber in den Pflegevergütungsverhandlungen viel selbstbewusster agieren – und das nicht nur was die Personalkosten anbelangt. „Denn die Arbeitgeber haben jetzt auch ein gesetzlich verbrieftes Recht auf einen angemessenen Gewinn- und Wagniszuschlag“, merkt der Abgeordnete an und weist gleichzeitig darauf hin, dass mit den Pflegestärkungsgesetzen ein wichtiger Grundstein für eine bessere Bezahlung der Altenpflegekräfte geschaffen wurde. Pflegeeinrichtungen, die nach Tarif bezahlen, bekommen bereits seit 2015 die Gehälter von den Pflegekassen und den Sozialhilfeträgern in der Pflegevergütung finanziert.

„Auf der anderen Seite haben die Kostenträger das Recht erhalten, sich nachweisen zu lassen und zu prüfen, ob das Geld auch tatsächlich bei den Pflegekräften ankommt. Seit dem 1. Januar 2017 gilt diese Regelung bei der Bezahlung von Gehältern bis zur Höhe von Tariflöhnen auch für nicht-tarifgebundene Pflegeeinrichtungen“, fügt der Gesundheitspolitiker hinzu. Aus dem Abschluss von Gesamtversorgungsverträgen ergäben sich zudem Chancen um dem Problem unfreiwilliger Teilzeit begegnen zu können.

„Viele Pflegekräfte arbeiten nur deshalb in Teilzeit, weil sie keine Vollzeitstelle finden. Mit dem Dritten Pflegestärkungsgesetz haben wir deshalb klargestellt, dass Einrichtungs- und Kostenträger auch Gesamtversorgungsverträge abschließen können. Dadurch können Mitarbeiter eines Trägers flexibler in mehreren Versorgungsbereichen eingesetzt werden – wie in der Tages- und Kurzzeitpflege“,

bekräftigt Erwin Rüddel.

19

Jan

„Auch im Wahlkreis Neuwied/Altenkirchen ist Elektromobilität ein wichtiges Thema!“

Erwin Rüddel lobte Engagement bei der Übergabe von Förderbescheiden

Kreisgebiet. „Ressourcen- und umweltschonende Elektromobilität ist auch in meinem Wahlkreis, mit dem Landkreis Altenkirchen und dem Kreis Neuwied, auf dem Vormarsch. Das belegen Projektanträge, die vom Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur genehmigt und zu denen jetzt durch den Parlamentarischen Staatssekretär Norbert Barthle die Förderbescheide übergeben wurden“, teilt aktuell der heimische CDU-Bundestagsabgeordnete Erwin Rüddel mit.

Hintergrund ist die bis 2019 laufende Förderrichtlinie zur batterieelektrischen Elektromobilität, mit der das Bundesministerium gezielt die kommunalen Akteure beim Aufbau der Elektromobilität vor Ort unterstützt.

Aufbauend auf dem Förderprogramm „Modellregionen Elektromobilität“ wird so im strategischen Feld der lokalen Mobilität und Logistik der Markthochlauf von Fahrzeugen mit elektrischen Antrieben inklusive der dafür notwendigen Infrastruktur vorangebracht.

Hier lobt der Abgeordnete beispielgebend das starke und erfolgreiche Engagement von Lars Kober, dem Sachbearbeiter Regionalentwicklung bei der Kreisverwaltung Altenkirchen. „Denn es ist ganz wichtig sich diesen Themen anzunehmen, sie voranzutreiben und umzusetzen“, bekräftigt Erwin Rüddel.

Allein der Landkreis Altenkirchen erhält aus dem Sondervermögen „Energie- und Klimafonds“ zum Aufbau der e-Mobilität Infrastruktur eine Zuwendung des Bundes in Höhe von 243.914 Euro. Das bei einer Investitionsgesamtsumme von einer Million Euro.

Von den gestellten Projektanträgen wurden aus Rüddels Wahlkreis die der Verbandsgemeinden Altenkirchen, Kirchen, Herdorf-Daaden und Flammersfeld ebenso positiv beschieden, wie der Projektantrag des Kreises Neuwied.

Neben dem Schwerpunkt „Förderung der Beschaffung von Elektrofahrzeugen im kommunalen Kontext“, werden die Kommunen bei der Einrichtung öffentlich zugänglicher Ladeinfrastruktur in Verbindung mit Fahrzeugbeschaffungen unterstützt.

Foto: Parlamentarischer Staatssekretär Norbert Barthle, Sachbearbeiter Regionalentwicklung Lars Kober und Bundestagsabgeordneter Erwin Rüddel bei der Übergabe der Förderbescheide.

04

Okt

Haushaltsausschuss schafft Voraussetzungen für Übertragung des „Stegskopf“ an die DBU

Stegskopf. „Für die Zukunft des Stegskopf werden Bundesmittel fließen. Der Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestages hat in seiner heutigen Sitzung über die zur Übertragung an die Deutsche Bundesstiftung Umwelt (DBU) anstehenden Flächen des Nationalen Naturerbes beschlossen. Mit dabei ist eine 1.882 Hektar große Fläche des ehemaligen Truppenübungsplatzes Stegskopf“, teilen aktuell die CDU-Bundestagabgeordneten Erwin Rüddel (Neuwied/Altenkirchen) und Volkmar Klein (Siegen/Wittgenstein) in einer gemeinsamen Presseerklärung mit.

Die Übertragung der Stegskopf-Fläche erfolgt im Rahmen der dritten Tranche des Nationalen Naturerbe (NNE). Auf Anfrage hat der stellvertretende Generalsekretär sowie Abteilungsleiter Umweltforschung und Naturschutz bei der DBU, Prof. Dr. Werner Wahmhoff mitgeteilt, dass gegen Ende Oktober (27.10.2016) die Vertragsunterzeichnung zwischen Ministerin Hendricks, der BImA und der DBU ansteht. Die Überschreibung im Grundbuch werde dann im Verlauf nächsten Jahres (2017) erfolgen.

„Damit wird diese national bedeutsame Naturschutzfläche für die Zukunft von einer Privatisierung ausgenommen“, so Volkmar Klein, Mitglied im Haushaltsausschuss und zuständiger Abgeordneter für die vom Stegskopf tangierte nordrhein-westfälische Nachbarkommune Burbach.

Rüddel und Klein ist es wichtig, dass auf dem Stegskopf die wirtschaftlichen und touristischen Interessen der Region und besonders die des Naturschutzes in Einklang gebracht werden können. „Auf dem Stegskopf bieten sich hervorragende Möglichkeiten den Naturschutzauftrag zu erfüllen. In diesem Zusammenhang ist aber wünschenswert, dass es außer von der Ringstraße weitere Zugangsmöglichkeiten gibt, damit auch zukünftig die Flächen beweidet, sowie mit technischem Gerät betreten und befahren werden können. Deshalb müssen über einen öffentlich-rechtlichen Vertrag Zugangsberechtigung und Möglichkeiten geregelt werden“, bekräftigt“, der heimische CDU-Bundestagsabgeordnete Erwin Rüddel.

Bildunterschrift: Setzen sich beide für den Naturschutz auf dem Stegskopf ein: die CDU-Bundestagsabgeordneten Erwin Rüddel und Volkmar Klein.

28

Sep

Junge Leute engagieren sich für Frieden in der Welt

Erwin Rüddel lobt EIRENE und hebt die Bereitschaft zum Ehrenamt hervor

Neuwied. „Junge Menschen, die sich freiwillig und aus Überzeugung für Völkerverständigung und Frieden einsetzen. Die dazu ganz bewusst und gewollt für Menschenrechte und Friedenskultur eine gewisse Zeit ihres noch jungen Lebens bereitstellen. Das ist gerade auch unter dem christlichen Aspekt ein hoch zu würdigendes positives Zeichen, das Dank und große Anerkennung verdient“, äußerte der heimische CDU-Bundestagsabgeordnete Erwin Rüddel, als er vom 1. Kreisbeigeordneten Achim Hallerbach begleitend, den Friedensdienst EIRENE in der Kreisstadt aufsuchte.

Geschäftsführerin Dr. Anthea Bethge stellte den beiden christdemokratischen Politikern den 1957 in Chicago gegründeten zivilen Friedensdienst EIRENE vor.

„Die Gründung von EIRENE, dessen Name aus dem Griechischen kommt und ‚Frieden‘ bedeutet, erfolgte, um christlich-pazifistisch motivierten jungen Männern einen Friedensdienst zu ermöglichen“, sagte Geschäftsführerin Dr. Antha Bethge zu dem 1957 in Chicago gegründeten zivilen Friedensdienst. EIRENE mit deutschem Sitz in Neuwied ermöglicht aktuell Friedensdienste mit lokalen Partnerorganisationen sowie internationalem und lokalem Personal. „Hier können wir auf rund 130 weiße und 50 schwarze Frauen und Männer, darunter 25 Muslime zählen“, so die Geschäftsführerin.

In den nunmehr 40 Jahren haben über 2.500 Menschen mit EIRENE in verschiedenen Teilen der Welt einen Freiwilligendienst geleistet. Zirka 100 Freiwillige jährlich, im Alter von 18 bis maximal 27 Jahren, arbeiten im Ausland in sozialen und ökologischen Projekten. „Besonders wichtig ist uns dabei, dass die Freiwilligen unterschiedliche Lebensrealtitäten aus dem Blickwinkel von Armut, Ungerechtigkeit und Ausbeutung innerhalb unserer globalisierten Welt kennenlernen. Hier geht es dann oft um die Einhaltung von Menschenrechten sowie gewaltfreie Konfliktlösungen“, betonte die deutsche Geschäftsführerin des Internationalen Christlichen Friedensdienstes e.V. in Neuwied.

So stehen bei dem Friedensdienst die Unterstützung nachhaltiger Entwicklungsprojekte und Programme der zivilen Konfliktbearbeitung in Afrika und Lateinamerika auf dem Plan, wobei Menschenrechtsinitiativen, Selbsthilfegruppen und ländliche Entwicklungsprojekte im Zentrum der Arbeit stehen. So ist EIRENE hauptsächlich in vier Arbeitsbereichen tätig. Dabei unterstützen junge und ältere Menschen den Friedensdienst, um sich in lokalen Partnerorganisationen für Gerechtigkeit, Frieden und Bewahrung der Schöpfung zu engagieren. Weltweite gewaltfreie Konfliktbearbeitung ist eine weitere Aufgabe. Hier engagieren sich EIRENE-Fachkräfte des zivilen Friedensdienstes bei Partnerorganisationen in Afrika und Lateinamerika um friedensfördernde Strukturen aufzubauen und so zu einer längerfristigen Friedenssicherung beizutragen. Weitere Ziel sind eine nachhaltige, angepasste Entwicklung zu fördern und, eben auch ganz wichtig, die Inlandsarbeit und Förderung des ehrenamtlichen Engagements.

Von der Bereitschaft gutes und Helfendes gerade an sozialen Brennpunkten tun zu wollen, konnten sich Bundestagsabgeordneter Erwin Rüddel und 1. Kreisbeigeordneter Achim Hallerbach vor Ort überzeugen. Eine Schar junger Leute berichtete von ihren Motivationen und Erwartungen ihren Dienst in den Kontinenten antreten zu dürfen. „Raum schaffen für Kommunikation“, „Traditionen und Kultur dienen der Konfliktbearbeitung“, „Man spürt, dass es etwas richtig Sinnvolles ist“, waren nur drei Aussagen der jungen Freiwilligen aus der gesamten Bundesrepublik. Dabei waren sich alle einig: „Wir transportieren die Botschaft von uns selbst und unserem Land!“

„Vor ihrem mutigen Entschluss habe ich großen Respekt. Mögen ihre Ansichten und Entscheidungen gerecht sein und Gehör finden. Vor allem aber wünsche ich ihnen, dass sie Erfüllung bei ihrem helfenden ehrenamtlichen Engagement finde, dass sie mit ihrem Teil dazu beitragen können, die Welt och etwas besser, friedlicher, liebens- und lebenswerter zu machen“, bekräftigte Erwin Rüddel, der für junge Leute aus seinem Wahlkreis Neuwied/Altenkirchen, die EIRENE-Projekte begleiten wollen, Patenschaften übernommen hat.

Bildunterzeile:

Nicht die Welt aus den Angeln heben – aber zu einem friedvolleren Miteinander beitragen wollen die jungen Leute des Friedensdienstes EIRENE, hier mit Bundestagsabgeordneten Erwin Rüddel (r.), 1. Kreisbeigeordneten Achim Hallerbach (li.) und Geschäftsführerin Dr. Anthea Bethge (2.v.li.) (Foto: Reinhard Vanderfuhr / Büro Rüddel)