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Jul

Klassikserenaden auf der Festung Ehrenbreitstein

Villa Musica-Reihe beginnt am 13. Juli

Ferienzeit ist Klassikzeit auf der Festung Ehrenbreitstein. Wie stets in den Sommerferien bieten die Villa Musica Rheinland-Pfalz und die Generaldirektion Kulturelles Erbe sommerlich leichte Klassik – solange die Festungskirche umgebaut wird im Kuppelsaal. Der Förderverein Kulturzentrums Festung Ehrenbreitstein und Landesmuseum Koblenz finanziert seit der Bundesgartenschau 2011 diese Konzerte, um das Kulturdenkmal auch unter der Woche und am Nachmittag für Besucher attraktiv zu machen. Die Anfangszeit 17 Uhr ist so gewählt, dass man nach Konzertende noch mit der Seilbahn zurück in die Stadt kommt.

Die fünf Ferienkonzerte finden ab 13. Juli im Kuppelsaal jeweils mittwochs nachmittags um 17 Uhr statt. Für Dauerkarten-Besitzer auf der Festung ist der Eintritt frei, alle Übrigen müssen ein Festungsticket lösen. Im Gegensatz zum Vorjahr ist keine Anmeldung erforderlich. Einlass am Konzerttag jeweils ab 16 Uhr. Infos im Internet (www.villamusica.de) und unter 06131 / 9251800.

Der Reigen der Besetzungen und Stile ist in diesem Jahr besonders bunt: Das Tel Aviv Wind Quintet eröffnet die Serie am 13. Juli mit dem berühmten „Chorale St. Antonii“ von Haydn, mit einer Humoreske von Zemlinsky und Klezmer-Musik für Flöte, Oboe, Klarinette, Horn und Fagott.

Flötensonaten von zwei Schwestern Friedrichs des Großen und anderen Komponistinnen sind am 20. Juli zu hören – mit Ute Schleich Blockflöten und Anke Dennert Cembalo.

Eine Woche später, am 27. Juli spielt ein exzellentes Streicherensemble der Villa Musica mit der Dozentin Candida Thompson Beethovens großes Septett Opus 20.

Am 3. August können Sie zwei junge Geigenvirtuosen erleben, die aus der Ukraine stammen, in Deutschland studieren und Stipendiaten der Villa Musica sind. Sie spielen Werke von Bach und Bartók, Duette von Honegger und Prokofjew.  Es sind Oleh Kurochkin und der „Villa Musica Stern 2022“ Dmytro Udovychenko.

Zum Abschluss am 17. August zelebriert die Mainzer Harfenistin Isabelle Müller französischen Impressionismus in Perfektion: rauschende Harfenklänge aus dem Paris der „Belle Époque“ von Fauré bis Caplet.

Foto: GDKE Rheinland-Pfalz / Pfeuffer