30

Mai

Flammersfeld entdecken

Raiffeisenhaus in Flammersfeld

In diesem gut sanierten über 230 Jahre alten Haus lebte Friedrich Wilhelm Raiffeisen (1818 – 1888) mit seiner Familie und arbeitete hier als Bürgermeister von 1848 bis 1852. In der Ausstellung wird das Wirken des großen Sozialreformers Friedrich Wilhelm Raiffeisen ebenso plastisch dargestellt wie die Pfadbildung zum
heutigen Genossenschaftswesen, das ohne Raiffeisen und seinem Zeitgenossen Hermann Schulze-Delitzsch nicht vorstellbar wäre und heute eine weltweite Bedeutung hat. Der Eintrittspreis beträgt pro Person 3 Euro inkl. Führung. Führungen werden nach Bedarf angeboten..

Alvenslebenstollen in Burglahr

Der Alvenslebenstollen in Burglahr, ein bergbauliches Kleinod, ist ein Wasserlösungsstollen der Grube Louise, der von 1835-1864 gebaut wurde.
Er wurde nach Albrecht Graf von Alvensleben (ehem. Preußischer Finanzminister) benannt.

Auf dem schnurgeraden Verlauf von insgesamt 1546 Metern, für Besucher 400 m zugänglich, kann man ein Stück Geschichte erleben. Besichtigung mit Führung nach Vereinbarung (Erwachsene 3 Euro, Kinder ab 14 Jahre 2 Euro).

Förderturm der „Grube Georg“ in Willroth

Der Bergbau in der Verbandsgemeinde Flammersfeld begann vor über 1000 Jahren im Tagebau in den Wäldern des sogenannten „Horhauser Gangzuges“ (Raum Horhausen). Der 56 m hohe Förderturm der Grube Georg steht als Wahrzeichen der Region und schon von weitem sichtbar direkt an der A3 und der ICE-Trasse Köln-Frankfurt. 1988 wurde der Turm zum Industriedenkmal erklärt und in den Jahren 1994/95 mit Landesmitteln renoviert. Führung nach Vereinbarung (Erwachsene 3 Euro, Kinder ab 14 Jahre 2 Euro).

Weitere Informationen: www.vg-flammersfeld.de

Foto: VG Flammersfeld

28

Mai

S2 – Rundweg um Selters

Vom Wanderparkplatz „Vier Buchen“ geht es zur Wacht, zum Judenfriedhof und hinab ins Sayntal. Durch Wald und weite Felder gelangt man zu einer guten Aussicht auf Selters. Der S2 führt nach Goddert, vorbei an der Klingelwiese und dem Hammermühler- Weiher und durch den „Schlangengraben“ zurück zu den „Vier Buchen“. Am Bahnübergang kann man die Strecke abkürzen. Die südliche Runde ist 7,8 km lang, die nördliche 7,5 km.

Aktuelle Auskünfte erhalten Sie über die Tourist-Information in Selters, unter Tel: 02626 / 76458 oder www.selters-ww.de

Foto: Tourist-Info VG Selters

17

Mai

„Buntes Leben“ in Linz am Rhein

Verträumte Winkel & Gassen, farbenfrohe Fachwerkbauten, gemütliche Plätze, rheinischer Frohsinn, lebendig gehaltene Traditionen und ein vielseitiges Veranstaltungsprogramm – das alles ist Linz.

Ein Einkaufsbummel durch die Linzer Altstadt ist von ganz besonderem Reiz, denn in der „Bunten Stadt am Rhein“ vereinen sich das malerische Flair des historischen Fachwerks, mit den liebevollen und inhabergeführten Geschäften, in denen die persönliche Beratung noch großgeschrieben wird. Besonderes Highlight in der Linzer Altstadt sind wertvolle Betriebe mit traditioneller Handwerkskunst, wie z.B. Metallbildhauer, Töpfer oder familiengeführte Konditorei mit hauseigener, traditioneller Produktion. Oder lassen Sie sich bei Ihrem Aufenthalt von den zahlreichen Linzer Gastronomen verwöhnen. Ob urgemütliche Kneipe, regionale Spezialitäten oder internationale Küche: Sie haben die Wahl. Besonders an sonnigen Tagen laden die gemütlichen Cafés und Gaststätten auf den historischen Plätzen zum Verweilen, Sonnen und Genießen ein.

Alle Bewegungshungrigen finden in Linz und Umgebung puren Wandergenuss entlang des Romantischen Rhein. Lassen Sie sich vom spannenden Rhein-steig verzaubern und genießen Sie einen abwechslungsreichen Weg durch das historische Linz, dichte Wälder, steile Weinberge und weite Wiesen. Auf den Linzer LZ-Rundwegen gewähren Ihnen Hochplateaus wie z.B. der Linzer Kaiserberg spektakuläre Ausblicke über das Rhein- und Ahrtal. Perfekt markiert und gut erreichbar steht Ihrem Wandererlebnis nichts im Weg.

Heimlicher Favorit aller LinzerInnen ist das Linzer Sommerfestival. Die großartige Eventreihe bringt am 19. Juni, 17. Juli und 21. August 2020 ab 19 Uhr bei leckeren Antipasti, kühlen Getränken, fantastischer Live-Musik und rheinischem Frohsinn den Buttermarkt zum Rocken! Weinliebhaber kommen beim alljährlichen Linzer Winzerfest auf ihre Kosten. Vom 11. bis 14. September 2020 verwandelt sich der Marktplatz wieder in ein urgemütliches Weindorf. Vier Tage und Nächte wird zur traditioneller sowie moderner Live-Musik gefeiert, getanzt und gelacht.

Also „Loss mer fiere“ – mit rheinischem Frohsinn und auf Linzer Art!

Weitere Infos auf www.linz.de

Foto: Stadt Linz

15

Mai

Glück Auf – Grube Bindweide

Ein unvergessliches Erlebnis für Jung und Alt, verbunden mit einer Reise durch die Zeit bietet die einzigartige Welt des Besucherbergwerks „Grube Bindweide“ in Steinebach/Sieg. Das Museum im Über-Tage-Bereich, lässt erahnen, was unter Tage Wirklichkeit wird. Mit der Grubenbahn geht es 800 Meter ratternd in den Berg. Danach werden 300 Meter zu Fuß zurückgelegt. In den Erzgängen
bekommen die Besucher hautnah zu spüren, was es einst bedeutete, hier zu arbeiten. Ebenso eindrucksvoll sind die rötlichbraunen erzhaltigen

Felsgesteine und die Stalaktiten und Stalakmiten, die sich in den letzten Jahrzehnten gebildet haben. 90 Minuten dauert das Abenteuer im Berg, mitunter begleitet von dem lauten Lärm einstiger Werkzeuge. Nach dem Erlebnis im Stollen rundet eine Vorführung in der Grubenschmiede mit aktiver Beteiligung das Programm ab.

Öffnungszeiten
Jährlich vom 1. April bis 31. Oktober mittwochs, samstags, sonntags sowie an Feiertagen von 14:00 – 17:00 Uhr. Letzte Einfahrt (Führung) ist jeweils um 16:30 Uhr. Gruppenführungen sind an allen Tagen nach Vereinbarung möglich. Die Grubenschmiede bietet ihre Vorführungen samstags von 14:00 – 17:00 Uhr kostenlos an. Im Übrigen kann eine Schmiedevorführung nach Voranmeldung gebucht werden.

Foto: Verbandsgemeindeverwaltung Betzdorf-Gebhardshain

13

Mai

Wiedereröffnung Festung Ehrenbreitstein und Schloss Stolzenfels

Die GDKE öffnet das Kulturzentrum Festung Ehrenbreitstein und Schloss Stolzenfels ab dem 15. Mai 2020 wieder für Gäste

Die Generaldirektion Kulturelles Erbe (GDKE) Rheinland-Pfalz kann am 15.05.2020 ihre Landesmuseen und Teile der landeseigenen Burgen und Schlösser wieder für den Publikumsverkehr öffnen.
Dazu gehören in der Region Koblenz das Kulturzentrum Festung Ehrenbreitstein mit dem Landesmuseum Koblenz und das Schloss Stolzenfels. Mit der Wiedereröffnung sind im Landesmuseum Koblenz auch erstmals die zwei großen Sonderausstellungen „Ravensburger Spielewelten“ und „Max Jacoby – Leben und Werk eines jüdischen Fotografen aus Koblenz“ zu sehen. Weiterhin geöffnet ist die Ausstellung „vorZEITEN – Archäologische Schätze an Rhein und Mosel“.

Schloss Bürresheim in Mayen und die Matthiaskapelle in Kobern-Gondorf bleiben vorerst noch geschlossen. Verpachtete Liegenschaften und Gastronomiepartner informieren selbstständig über ihre Wiedereröffnung.

Die GDKE hat für alle ihre Häuser individuelle Hygienekonzepte entwickelt, die sich an den behördlichen Vorgaben im Zuge der Corona-Thematik orientieren. Dadurch kommt es teilweise zu Veränderungen bei Besuchen der Häuser und zu eventuellen Wartezeiten. So sind bis auf Weiteres keine Gruppenführungen, Workshops und Mitmachangebote („Hands-On“ etc.) möglich. Auch hauseigene Veranstaltungen sind weiterhin verschoben und werden erst nach Mitteilung wieder aufgenommen (Fremdveranstalter informieren eigenständig).

Zum Schutz von Gästen und Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der GDKE gelten die angefügten Sicherheitshinweise, die auch vor Ort ausgehangen sind. Die Öffnungszeiten des Kulturzentrums Festung Ehrenbreitstein sind täglich von 10 bis 18 Uhr, die Öffnungszeiten von Schloss Stolzenfels sind jeweils von Dienstag bis Freitag 10:30 bis 16:30 Uhr mit letztem Einlass um 15:45 Uhr und Samstag bis Sonntag sowie an Feiertagen 10 bis 18 Uhr mit letztem Einlass um 17:15 Uhr. Weitere Informationen unter www.tor-zum-welterbe.de.

 

Foto: GDKE Rheinland-Pfalz / Ulrich-Pfeuffer

10

Mai

Idyllische Landschaften auf der „Iserbachschleife“ entdecken!

Durchwandern Sie eine grüne Naturlandschaft im Naturpark Rhein-Westerwald mit idyllischen Bachtälern, weitläufigen Wiesenlandschaften, lichtdurchfluteten Buchenwäldern und faszinierenden Aussichten. Immer dem grünen „WT“ für Wäller Tour auf weißem Grund entlang, geht’s auf dem 20,8 Kilometer langen und top markierten Rundweg rund um‘s Kirchspiel Anhausen mit den Gemeinden Anhausen, Meinborn, Rüscheid, Thalhausen der Verbandsgemeinde Rengsdorf-Waldbreitbach und der Gemeinde Isenburg in der Verbandsgemeinde Dierdorf.

Der Iserbach mit seinen unzähligen Fischteichen, der Steinebach und der Siehrsbach begleiten uns entlang von duftenden Wiesenwegen und weichen Waldböden. Historische Kulturdenkmäler, wie die Ev. Kirche in Anhausen, die Burgruine Isenburg und die Kirchenruine Hausenborn sind steinerne Zeugen unserer bewegten Vergangenheit.

Foto: VG Dierdorf

01

Mai

Wieder ins Tal 2020 (abgesagt!)

Am Sonntag, 17. Mai 2020 findet von 10- 17 Uhr der Radwandertag WIEDer ins TAL statt. Die Landesstraße L255 im Wiedtal ist auf 50 km von Neuwied-Niederbieber bis Seifen im Westerwald nur für Fahrradfahrer, Inlineskater und Fußgänger geöffnet. An zahlreichen Stellen entlang der Strecke haben Vereine und Gastronomen Stände mit Getränken, Grillimbiss oder Kaffee und Kuchen aufgebaut oder ihre Biergärten geöffnet. Kinderbelustigung, Live-Musik, Gesundheits- Checks und Verlosungen sorgen für Abwechslung. Das Freibad im Wiedtalbad in Hausen mit großer Liegewiese hat an diesem Sonntag von 10 bis 19 Uhr geöffnet.

Der Radwandertag findet in den Landkreisen Neuwied und Altenkirchen statt. Die Regio-Linie 131 zwischen Neuwied-Asbach verkehrt an diesem Tag nicht. Es wird ein Shuttlebus zum Preis von 12 € pro Person inkl. Fahrrad angeboten. So kann die komplette Strecke gefahren werden und man kommt wieder bei seinem Auto an. Die Abfahrtspunkte sind das Schulzentrum in Neuwied-Niederbieber und der Auenhof in Seifen. Die Abfahrtszeiten sind um 9 und 12 Uhr in Niederbieber sowie um 10:30 Uhr in Seifen. Eine vorzeitige Anmeldung für den Shuttle auf der Webseite www.wieder-ins-tal.de ist empfehlenswert, aber nicht vorgeschrieben.

Informationen über Programmdetails sind unter www.wieder-ins-tal.de oder beim Touristik-Verband Wiedtal e.V. unter Telefon 02638 – 4017 und info@wiedtal.de erhältlich.

Foto: Andreas Pacek/Touristik-Verband Wiedtal e.V.