11

Mai

Ehrenamtliche sorgen sich um Betreuung und Hilfe

Erwin Rüddel informierte sich beim Malteser Hilfsdient im Kreis Altenkirchen

Kreisgebiet. „Die sozialpflegerische Ausbildung von Betreuungskräften, Besuchs- und Begleitdienste sowie die Kleiderkammer in Wissen sind im Landkreis Altenkirchen drei Hauptmerkmale der katholischen Hilfsorganisation Malteser Hilfsdienst“, erfuhr der heimische CDU-Bundestagsabgeordnete Erwin Rüddel bei einem Informationsgespräch mit MHD-Aktiven im Marienhaus Altenzentrum St. Josef in Betzdorf.

Dort erwarteten den Abgeordneten, der dem Gesundheitsausschuss des Deutschen Bundestages angehört und der pflegepolitische Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion ist, seitens des MHD die Diözesan-Oberin Brigitte Merzhäuser, vom MHD Betzdorf Stadtbeauftragte Mechele Klein mit ihrem Stellvertreter Werner Zöller, vom MHD Wissen Stadtbeauftragter Peter Vanderfuhr und Gerhard Becher.

Sie alle sind seit vielen Jahren im Malteser Hilfsdienst ehrenamtlich tätig.

„Unsere Angebote, Hilfestellungen und Tätigkeiten werden leider oft gar nicht so bewusst von der Öffentlichkeit wahrgenommen, wie beispielsweise die des Deutschen Roten Kreuzes“, äußerten die MHDler. „Und das zu Unrecht“, quittierte Erwin Rüddel, der unlängst auch Kontakt zum MHD im Kreis Neuwied hatte. Vielleicht liege das mit an der Lobby. So habe beim DRK oft die kommunale Spitze, wie Landrat bzw. Bürgermeister, den Vorsitz inne.

„Diese Repräsentanz fehlt uns leider etwas“, bedauerten die MHD-Funktionsträger.

„Dabei brauchen wir uns, insbesondere was unsere Angebote und Tätigkeiten angeht, nicht zu verstecken“, betonte Diözesan-Oberin Merzhäuser. Die religiös verwurzelte katholische Hilfsorganisation sei „zuständig für alle“. Brigitte Merzhäuser: „Wir sind Kirche!“ Dazu tragen auch regelmäßige Treffen an den Malteser-Standorten Betzdorf und Wissen bei.

„Neben den pflegerischen und Hospizdiensten, die vom MHD geleistet werden, sind insbesondere Helfergrundausbildungen sowie Schulungen in Erster Hilfe oder die Kursangebote ‚Lebensrettende Sofortmaßnahmen‘ zu erwähnen“, so Michele Klein. Peter Vanderfuhr verwies auf die „Kleiderkammer“ der Wissener MHD-Unterkunft, in der ehemaligen Winterschule: „Hier sind es inzwischen mehr Flüchtlinge und Asylbewerber, denn Einheimische, die uns aufsuchen. Generell sind die Nachfrage und der Zulauf zu unserer Kleiderkammer stark angestiegen.“

Alle vom MHD erbrachten Angebote und Leistungen erfolgen ehrenamtlich. Das ist es, was die Malteser ganz besonders auszeichnet. Doch haben sie mit dem gleichen Problem zu tun, das auch viele andere Vereine beschäftigt: fehlender Nachwuchs. „Ich habe schon öfter daran gedacht aufzuhören, aber ich bin doch immer wieder dabei“, sagte der inzwischen 84jährige Gerhard Becher, der bereits weit über 20 Jahre die Arbeit und den Gedanken des Malteser Hilfsdienstes aktivmitträgt.

„Der Malteser Hilfsdienst ist eine sehr wichtige und unverzichtbare Hilfsorganisation, der die gleiche Anerkennung und Wertschätzung wie anderen Hilfsorganisationen gebührt. Vor allem auch als Gesundheitspolitiker und pflegepolitscher Sprecher lege ich Wert auf den Kontakt und Austausch mit dem MHD. Ihnen allen gilt mein ganz besonderer Dank für das gelebte Ehrenamt“, bekräftigte Erwin Rüddel.

Foto: Bundestagsabgeordneter Erwin Rüddel (Mitte) lobte das Engagement der MHD-Aktiven (v.li) Gerhard Becher, Werner Zöller, Diözesan-Oberin Brigitte Merzhäuser, Michele Klein und Peter Vanderfuhr. (Foto: Reinhard Vanderfuhr / Büro Rüddel)

05

Mai

Alkoholprävention in Familien soll Kinder schützen

Erwin Rüddel ist Schirmherr des Eltern-Workshops „Klartext reden!“

Kreisgebiet. Der heimische CDU-Bundestagsabgeordnete Erwin Rüddel, der dem Gesundheitsausschuss des Deutschen Bundestages angehört, befürwortet und unterstützt Alkoholprävention in Familien. Aus diesem Anlass hat der Gesundheitspolitiker die Schirmherrschaft über einen im Landkreis Altenkirchen von der Initiative „Klartext reden!“ ausrichtenden Eltern-Workshop übernommen.

Die Leitung des am Donnerstag, 11. Mai 2017, um 19.00 Uhr im Betzdorfer Freiherr-vom-Stein-Gymnasium beginnenden Workshops obliegt der Suchtexpertin und Diplom-Sozialpädagogin Klaudia Follmann-Muth. Die Initiative „Klartext reden!“ wurde bereits 2005 vom „Arbeitskreis Alkohol und Verantwortung“ des BSI (Bundesverband der Deutschen Spirituosen-Industrie und -Importeure e.V.) ins Leben gerufen und von unabhängigen Wissenschaftlern zusammen mit Vertretern des Bundeselternrates entwickelt.

„Die Initiative besteht aus drei Komponenten: Eltern-Workshops, der begleitenden Broschüre ‚Klartext reden! – Gesprächsleitfaden für Eltern zum Thema Alkohol‘ und dem Internetauftritt www.klartext-reden.de mit einem integrierten Online-Training für Eltern (www.klartext-elterntraining.de). Seit Juni 2015 ist auch eine Facebook-Seite online (www.facebook.com/Klartextreden), auf der aktuelle Infos zu den Veranstaltungen zu finden sind, und über die Eltern zu diesem Thema in Dialog miteinander und mit den Referentinnen treten können“, so Angelika Wiesgen-Pick, die Geschäftsführerin des BSI.

Laut einer aktuellen Studie der Deutschen Hauptstelle für Suchtfragen e.V. findet der erste Kontakt mit Alkohol im Alter von 13,8 Jahren statt. Diese Zahl sollte man nicht auf die leichte Schulter nehmen, denn in diesem Alter sind Kinder zu jung, um die Wirkung und mögliche Risiken richtig einzuschätzen. Dabei spielt es auch eine wichtige Rolle, wie Freunde und Familie mit der Thematik umgehen.

„Ich bin selbst Vater von mittlerweile zwei erwachsenen Kindern und mir war es immer wichtig, beide in ihrer Entwicklung zu unterstützen. Meine Frau und ich haben immer versucht, die ersten Ansprechpartner für das Thema zu sein. Die Workshops der Initiative ‚Klartext reden!‘ helfen Eltern, ihre Kinder sehr früh für das Thema Alkoholkonsum zu sensibilisieren. Ich habe die Schirmherrschaft über dieses Projekt gerne übernommen, weil ich es gut finde, dass interessierte Eltern so wertvolle Tipps bekommen, wie sie das Thema ansprechen können, ohne den jungen Menschen dabei etwas vor zu predigen“, bekräftigt Erwin Rüddel.

Foto: Stehen mit „Klartext reden!“ für Alkoholprävention in Familien: Erwin Rüddel MdB und Angelika Wiesgen-Pick (BSI). (Foto: Reinhard Vanderfuhr / Büro Rüddel)

31

Jan

Arbeitsbedingungen der Pflegekräfte jetzt ganz konsequent verbessern!

Erwin Rüddel fordert weniger Teilzeitbeschäftigte bei fairen Löhnen313131

Kreisgebiet. „Auch im Landkreis Altenkirchen gilt es attraktivere Arbeitsbedingungen für die Pflegekräfte zu schaffen. Dieser Appell richtet sich insbesondere an die Pflegeeinrichtungen vor Ort“, betont der heimische CDU-Bundestagsabgeordnete Erwin Rüddel und nimmt Bezug auf ein Schreiben an alle deutschlandweiten 27.000 ambulanten und stationären Pflegeeinrichtungen.

„Hier werden konkret Chancen aufgezeigt, wie die Einrichtungen die aktuellen Pflegereformen jetzt ganz konkret nutzen können, um verbesserte Arbeitsbedingungen zu schaffen. Dazu gehören vor allem flächendeckend faire Löhne, weniger unfreiwillige Teilzeitbeschäftigungen und die Entbürokratisierung der Pflegedokumentation“, so der Berichterstatter der CDU/CSU-Fraktion im Deutschen Bundestag für Pflege.

Gleichwohl sei man bei der Umsetzung dieser Ziele auf die Unterstützung der Einrichtungsbetreiber und der Pflegekräfte angewiesen. „Die Menschen werden immer älter, die Zahl der Pflegebedürftigen steigt. Damit es auch in Zukunft ausreichend qualifiziertes und motiviertes Fachpersonal zur Versorgung der Pflegebedürftigen gibt, braucht es gute und faire Arbeitsbedingungen, damit die Pflege im Wettbewerb um gute Mitarbeiterinnen sowie Mitarbeiter attraktiv bleibt und so die Pflege für die Menschen gesichert wird“, betont Rüddel, der sich sehr für die nötigen Gesetzesänderungen stark gemacht hat, damit Pflegekräfte überall fair bezahlt werden.

Zudem könnten die Arbeitgeber in den Pflegevergütungsverhandlungen viel selbstbewusster agieren – und das nicht nur was die Personalkosten anbelangt. „Denn die Arbeitgeber haben jetzt auch ein gesetzlich verbrieftes Recht auf einen angemessenen Gewinn- und Wagniszuschlag“, merkt der Abgeordnete an und weist gleichzeitig darauf hin, dass mit den Pflegestärkungsgesetzen ein wichtiger Grundstein für eine bessere Bezahlung der Altenpflegekräfte geschaffen wurde. Pflegeeinrichtungen, die nach Tarif bezahlen, bekommen bereits seit 2015 die Gehälter von den Pflegekassen und den Sozialhilfeträgern in der Pflegevergütung finanziert.

„Auf der anderen Seite haben die Kostenträger das Recht erhalten, sich nachweisen zu lassen und zu prüfen, ob das Geld auch tatsächlich bei den Pflegekräften ankommt. Seit dem 1. Januar 2017 gilt diese Regelung bei der Bezahlung von Gehältern bis zur Höhe von Tariflöhnen auch für nicht-tarifgebundene Pflegeeinrichtungen“, fügt der Gesundheitspolitiker hinzu. Aus dem Abschluss von Gesamtversorgungsverträgen ergäben sich zudem Chancen um dem Problem unfreiwilliger Teilzeit begegnen zu können.

„Viele Pflegekräfte arbeiten nur deshalb in Teilzeit, weil sie keine Vollzeitstelle finden. Mit dem Dritten Pflegestärkungsgesetz haben wir deshalb klargestellt, dass Einrichtungs- und Kostenträger auch Gesamtversorgungsverträge abschließen können. Dadurch können Mitarbeiter eines Trägers flexibler in mehreren Versorgungsbereichen eingesetzt werden – wie in der Tages- und Kurzzeitpflege“,

bekräftigt Erwin Rüddel.

12

Jul

Neuer Musikfonds richtet sich an Musikschaffende

Erwin Rüddel: „Damit wird endlich eine Lücke im Fördersystem geschlossen“

Berlin / Wahlkreis. „Die Sparte Musik erhält mit der Einrichtung eines Musikfonds erstmals einen eigenen Fonds auf Bundesebene. Der unterstützt insbesondere die Entwicklung der Musik und hilft eine Lücke im Fördersystem zu schließen. Das dürfte gerade Musikschaffende auch in meinem Wahlkreis erfreuen“, erklärt der heimische CDU-Bundestagsabgeordnete Erwin Rüddel aufgrund der Vorstellung des neuen Fonds durch die Staatsministerin für Kultur und Medien, Monika Grütters (CDU).

Damit setzt die unionsgeführte Koalition im Deutschen Bundestag einen Punkt aus dem Koalitionsvertrag um und kommt langjährigen Forderungen der Musikbranche nach. „Für den Musikfonds sind im Bundeshaushalt 2016 Mittel in Höhe von 1,1 Millionen Euro vorgesehen. Damit fördern wir Projekte mit hoher Innovationskraft – unabhängig vom Genre. Im Fokus stehen dabei Projekte der professionellen Musik, wobei aber auch Laien und der Aspekt der musikalischen Bildung eingebunden werden“, so Rüddel. Neuer Musikfonds richtet sich an Musikschaffende weiterlesen

04

Apr

Krunkel erhält 91.600 Euro

Dorferneuerung / Landkreis Altenkirchen

Innenminister Roger Lewentz hat der Schwerpunktgemeinde Krunkel Mittel aus dem rheinland-pfälzischen Dorferneuerungsprogramm bewilligt. Krunkel erhält 91.600 Euro für die Neugestaltung der Ortsmitte. „Die einzelnen Maßnahmen wurden im Rahmen der Schwerpunktanerkennung aus der Dorfmoderation mit Arbeitskreisen von engagierten Bürgerinnen und Bürgern entwickelt“, sagte der Minister. Krunkel erhält 91.600 Euro weiterlesen

01

Apr

Georgien und Rheinland-Pfalz verstärken Kampf gegen Kriminalität

Der rheinland-pfälzische Innenminister Roger Lewentz und der Innenminister von Georgien, Giorgi Mghebrishvili, haben eine Kooperationsvereinbarung zur intensiveren Zusammenarbeit der Polizeien beider Länder unterzeichnet. „Rheinland-Pfalz und Georgien werden den gemeinsamen Kampf gegen Einbrecherbanden und organisierte Kriminalität deutlich verstärken“, sagte Lewentz bei der Unterzeichnung am Donnerstag in St. Goar. Georgien und Rheinland-Pfalz verstärken Kampf gegen Kriminalität weiterlesen

31

Mrz

Lewentz begrüßt VGH-Urteil zur Eingliederung der Stadt Herdorf

Innenminister Roger Lewentz hat das Urteil des Verfassungsgerichtshofes (VGH) Rheinland-Pfalz zur Eingliederung der verbandsfreien Stadt Herdorf in die Verbandsgemeinde (VG) Daaden begrüßt. „Das Urteil ist die sechste positive Entscheidung zur Fusion von Verbandsgemeinden nach der Billigung der Grundzüge der Kommunal- und Verwaltungsreform durch die Verfassungsrichter Anfang Juni 2015 und zeigt, dass die Basis der Entscheidung zur Zusammenlegung rechtlich einwandfrei ist“, so Lewentz. Das Urteil schaffe Klarheit über die weitere Entwicklung der Stadt und der Verbandsgemeinde. Lewentz begrüßt VGH-Urteil zur Eingliederung der Stadt Herdorf weiterlesen

01

Feb

Radwegenetz rechts des Rheins wächst weiter an

Der durchgängige Radweg rechts des Rheins entlang der B 42 wächst weiter. „Die Lückenschlüsse zwischen Kestert und Ehrenthal sowie Kaub und der hessischen Landesgrenze werden angegangen, damit der Fahrradtourismus im Mittelrheintal noch attraktiver wird“, sagte Innenminister Roger Lewentz mit Blick auf den Ausbau der Radwege in Rheinland-Pfalz.

Vor dem Hintergrund der Anerkennung des Mittelrheintals als UNESCO-Welterbe hat das Land erhebliche Anstrengungen unternommen, ausstehende Radwege-Lücken zu schließen und einen durchgängigen rechtsrheinischen Radweg entlang der B 42 zu realisieren. Der Ausbau erfolgt aufgrund der beengten räumlichen Verhältnisse im Bereich des Mittelrheins zwischen Koblenz und der hessischen Landesgrenze in mehreren Abschnitten. Radwegenetz rechts des Rheins wächst weiter an weiterlesen