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Aktuelle Nachrichten


Leichter Anstieg der Arbeitslosigkeit ist ein
alljährliches Sommer-Phänomen
 
Agentur für Arbeit: Junge Leute, die nach der Ausbildung nicht übernommen werden, lassen Zahlen vorübergehend steigen – Insgesamt positiver Trend

 

 

NEUWIED/ALTENKIRCHEN. Nach Monaten der Entspannung ist die Zahl der Arbeitslosen in der Region erstmals wieder leicht angestiegen: Insgesamt zählte die Agentur für Arbeit Neuwied - sie betreut die Menschen in den Landkreisen Neuwied und Altenkirchen – Ende Juli 10.456 Arbeitslose. Das sind zwar 146 mehr als vor einem Monat, aber 1.151 weniger als vor einem Jahr. „In den letzten zwölf Monaten ist die Arbeitslosigkeit damit um rund zehn Prozent gesunken“, freut sich Ulrike Mohrs, Leiterin der Neuwieder Arbeitsagentur, über den günstigen Jahresvergleich und bleibt angesichts des aktuellen Anstiegs gelassen. Schließlich tauche dieses kurzfristige Phänomen in jedem Sommer auf, wenn ein Teil der jungen Leute, die ihre Ausbildung beenden, nicht nahtlos übernommen werden und die Zeit bis zum Beginn einer neuen Beschäftigung oder eines Studiums überbrücken müssen. Eine These, die sich durch einen Blick auf die Zahlen belegen lässt, denn zugenommen hat die Arbeitslosigkeit tatsächlich nur bei den unter 25-Jährigen; in allen anderen Altersgruppen ging sie sogar zurück.

Diese einseitige Steigerung der Arbeitslosigkeit lässt sich auch in den beiden von der Agentur betreuten Landkreisen beobachten. In Neuwied sind 188 junge Leute mehr arbeitslos als vor vier Wochen, was jedoch „nur“ zu einer Gesamtsteigerung um 174 auf nun 6.044 Arbeitslose führt. In Altenkirchen sinkt die Arbeitslosigkeit sogar um 28 auf nun 4.412, obwohl sich auch hier 123 junge Menschen mehr bei der Agentur arbeitslos meldeten als im Juni. Im Übrigen führt der positive Trend im Landkreis Altenkirchen dazu, dass die Arbeitslosenquote dort mit 6,4 Prozent erstmals seit dem Höhepunkt der Wirtschaftskrise unter jene des Nachbarkreises Neuwied fällt (6,5 Prozent). Zugenommen hat in beiden Landkreisen die Zahl der offenen Stellen: Für Altenkirchen liegen der Agentur derzeit 345, für Neuwied sogar 813 Angebote vor.

Nach wie vor verhalten reagiert der Ausbildungsmarkt in der Region. Acht Wochen vor Beginn des neuen Ausbildungsjahres stehen den 195 offenen Ausbildungsplätzen laut Statistik noch immer 622 unversorgte Bewerber gegenüber. Doch auch hier bleibt Agenturchefin Mohrs optimistisch. Zum einen wisse man aus langjähriger Erfahrung, dass ein großer Teil der bei der Agentur registrierten Jugendlichen, die nach einer Lehrstelle suchen, tatsächlich bereits eine gefunden hat – ohne sich freilich ordnungsgemäß bei der Verwaltung abzumelden. Ihnen müsse man in den nächsten Wochen hinterher telefonieren. „Jenen, die sich etwa wegen mäßiger Abschlusszeugnisse schwer tun, sofort eine Stelle zu finden, werden wir Alternativen anbieten. Berufsvorbereitung oder Einstiegsqualifizierung können für sie eine echte Chance sein, doch noch in ihrem Traumjob unterzukommen – auch wenn dies vielleicht etwas verspätet geschieht.“ Und schließlich will Ulrike Mohrs auch die Hoffnung nicht aufgeben, dass noch weitere Ausbildungsstellen gemeldet werden. „Die wirtschaftliche Situation der Betriebe stabilisiert sich. Und die meisten Arbeitgeber in der Region wissen sehr genau, dass der zunehmende Fachkräftemangel in Zukunft ihr größtes Problem sein wird. Gegensteuern kann nur, wer sein Personal rechtszeitig ausbildet und qualifiziert.“

 

 


GENERALDIREKTION KULTURELLES ERBE
 
 

Ein Hauch von Orient - Öffentliche Führung durch die Matthias-Kapelle bei Kobern-Gondorf

Am So., dem 25. Juli, um 15 Uhr, sind die Besucher zu einer Führung durch die Geschichte und Architektur der Matthias-Kapelle an der Oberburg Kobern eingeladen.

Hoch über dem Moseltal gelegen thront die Matthias-Kapelle in den Ruinen der Oberburg. Geheimnisvoll bleibt bis heute ihre Entstehungsgeschichte. Der Legende nach soll Ritter Heinrich II. von Isenburg das Haupt des Apostels Matthias von einem Kreuzzug mitgebracht haben und zu dessen Aufbewahrung und Verehrung die Matthias-Kapelle im Jahre 1230 errichtet haben. Ob das stimmt, erfahren die Besucher in einer etwa einstündigen Führung am Sonntag, 25. Juli 2010, um 15 Uhr auf der Matthias-Kapelle bei Kobern-Gondorf.

Einzigartig wie ihre Lage ist auch die künstlerische Gestalt der Kapelle. Der sechseckige Bau gilt als „Perle der romanischen Baukunst“. Er wirkt orientalisch, ist er doch nach dem Vorbild der Grabeskirche von Jerusalem errichtet, und ist zugleich ein wirkliches Meisterwerk der Spätromanik und Frühgotik. Rätsel gibt das hexagonale Fußbodenmosaik auf: Ob hier Zahlengeheimnisse verborgen sind?

Inzwischen ist die Matthias-Kapelle für Verliebte zu einem begehrten Ort geworden: Sie bietet den angemessenen Rahmen für unvergessliche Hochzeiten. Und auch Konzerte erklingen hier, der einzigartige Innenraum lässt Musik zu einem himmlischen Klangerlebnis werden.

Direkt angrenzend an die Kapelle im noch erhaltenen romanischen Bergfried der Oberburg befindet sich heute eine Gaststätte, hier lässt sich der Ausflug zur Matthias- Kapelle zu einem idyllischen Erlebnis abrunden.

Ob zu Fuß über den malerischen Weg durch die Weinberge mit herrlichen Ausblicken über das Moseltal oder mit dem Auto den Berg hinauf zum nahe gelegenen Parkplatz, der Besuch der Matthias-Kapelle ist ein Erlebnis für alle Sinne.

 


Geysir Wissenswertes
 

Wussten Sie schon, dass.....

...der Geysir Andernach mit jedem Ausbruch eigentlich reines Mineralwasser nach oben befördert. Ausschlaggebend für die Bezeichnung Mineralwasser ist nämlich u. a. die Menge der gelösten Stoffe (Mineralien, Spurenelemente etc.) in einem Liter Wasser. Bei über 1.000 mg/l spricht man von Mineralwasser. Dieser Grenzwert wird vom Geysir Andernach deutlich übertroffen, denn insgesamt sind in einem Liter Geysir-Wasser über 11.000 mg Mineralien gelöst.

Starten Sie mit dem Geysir, einem leckeren Bruch-Buffet und musikalischer Unterhaltung in den Tag. Mit Musik und gut gestärkt, wartet nach der Schifffahrt der Höhepunkt auf Sie – der Geysir Ausbruch. Wieder in Andernach angekommen, besteht die Möglichkeit, das Erlebniszentrum zu besuchen. Für die musikalische Unterhaltung sorgen das Duo Heike Kraske und Uwe Arenz, sowie der Solist Jens Neufang (bekannt aus der WDR Big Band). Die Karten können Sie im Vorverkauf bei der Touristinformation Andernach.net erwerben. Erwachsene zahlen 29,00 €, Kinder von 4- 12 Jahre 15,00 € und Kinder bis 3 Jahre sind frei.

 


GENERALDIREKTION KULTURELLES ERBE
 
 

„Dichtung und Wahrheit“– Lesung aus der Erzählung „Der kleine Prinz“ am Freitag, dem 30. Juli 2010 um 18 Uhr auf Schloss Bürresheim bei Mayen.

Der Intendant der Burgfestspiele Mayen, Peter Nüesch, liest am Freitag, dem 30. Juli 2010 um 18 Uhr auf Schloss Bürresheim bei Mayen aus der weltberühmten Erzählung „Der kleine Prinz“ von Antoine de Saint-Exupéry.

In dem zu Weltruhm gelangten Werk „Der Kleine Prinz“ erzählt Antoine de Saint-Exupéry die Geschichte des kleinen Prinzen, der aus dem Weltall kommend von Planet zu Planet reist, von Mensch zu Mensch, von Charakter zu Charakter, auf der Suche nach Freunden.

Dabei lernt er unterschiedliche Leute kennen, die alle nur auf Äußerlichkeiten achten und sich in erster Linie nur für sich selbst interessieren. Seine Erfahrungen zeigen, dass die Einsamkeit des Menschen nur durch die Liebe überwunden werden kann. Am Ende der Erzählung wird der kleine Prinz von einer Schlange gebissen, er verschwindet und lässt den Autor des Stückes alleine zurück. Das berühmteste Zitat aus der Erzählung des kleinen Prinzen lautet: „Man sieht nur mit dem Herzen gut. Das Wesentliche ist für die Augen unsichtbar.“

Der große Theatermann Peter Nüesch wird auf Schloss Bürresheim mit seiner Lesung dem Publikum einen Spiegel vorhalten, einen Spiegel, der Wirklichkeit und Traum wiedergibt.

Peter Nüesch gehört einer mittlerweile selten gewordenen Theaterspezies an. Er ist ein sogenannter Allrounder. Seit vielen Jahrzehnten spielt er Theater, führt Regie und wirkt mit großem Erfolg als Intendant. Nicht nur in Mayens Theaterwelt hat er „Pflöcke“ eingerammt. Überall wo er spielt, ist großes Theater zu Hause. So wird es auch in Schloss Bürresheim sein.

 


Parkführung auf Schloss Stolzenfels
 


Foto: BSA

Sommerspaziergang im Garten von Schloss Stolzenfels Der Sommer lockt ins Freie. Am Sonntag, dem 1. August 2010, öffnet die Generaldirektion Kulturelles Erbe Rheinland-Pfalz - Direktion Burgen, Schlösser, Altertümer - den Garten von Schloss Stolzenfels und lädt die Besucher zu einer erlebnisreichen Parkführung ein.

Der Sommer hat die Pflanzen zum Erblühen gebracht, die Garten-Luft ist erholsam und erfrischend. Jetzt zwischen den Beeten zu lustwandeln ist wohltuend für Geist und Seele. Wenn dann auch noch die Sonne erträglich scheint, lockt es die Menschen ins Freie zu den pittoresken Orten der Region. Eines der beliebtesten Ausflugsziele ist Schloss Stolzenfels. Das Schloss selber ist derzeit zwar aufgrund der Renovierungsarbeiten, die im Vorfeld der BUGA 2011 durchgeführt werden, für Besichtigungen nicht geöffnet, es lädt jedoch die wunderschöne Parkanlage des Schlosses zum Verweilen ein.

Die Generaldirektion Kulturelles Erbe Rheinland-Pfalz bietet während der Saison jeden ersten Sonntag im Monat um 15.00 Uhr eine 45-minütige Sonderführung an. Vorgestellt werden Aspekte des romantischen Gesamtkunstwerks Schloss, Park und Gärten, sowie ihre Einbindung in die Landschaft des Rheintals.

Die bedeutendsten Architekten des 19. Jahrhunderts, Karl Friedrich Schinkel und Friedrich August Stüler, waren an den Planungen des Schlosses beteiligt. Park- und Gartenanlagen wurden durch den berühmten Peter Josef Lenné gestaltet. Ein Spaziergang durch die „grüne Seele“ ist wohltuend und führt zu manchen Entdeckungen, die einen Sonntagnachmittag bereichern.

Generaldirektion Kulturelles Erbe Rheinland-Pfalz – wir machen Geschichte lebendig. Treffpunkt: Kassenhaus am Fuße von Schloss Stolzenfels. Nächste Führung im September: Sonntag, 5. September 2010, 15 Uhr. Weitere Informationen u. a. zu Preisen erteilt die Schlossverwaltung von Schloss Stolzenfels unter Tel. 0261/51656.

 


Energietipp der Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz:
 
 

Alleiniger Brenneraustausch lohnt sich selten.

Das wichtigste Bauteil jeder konventionellen Zentralheizung ist der Heizkessel, der zur Wärmeerzeugung mit einem Brenner versehen ist.

Das wichtigste Bauteil jeder konventionellen Zentralheizung ist der Heizkessel, der zur Wärmeerzeugung mit einem Brenner versehen ist. Bei einem Defekt ist es meist möglich, diesen Brenner auszutauschen, ohne dass am Kessel etwas verändert werden muss. Sind jedoch Kessel und Brenner deutlich älter als 10 Jahre, lohnt sich ein alleiniger Brenneraustausch oft nicht. Der alte Kessel hat meist eine schlechtere Wärmedämmung, so dass die Abstrahlverluste hoch sind. Außerdem ist die Restlebensdauer des Kessels wesentlich geringer als die eines neuen Brenners. Ein Komplettaustausch von Kessel und Brenner ist deshalb häufig die bessere Lösung, da beide dann optimal aufeinander abgestimmt sind. Auch der Einsatz einer Solaranlage sollte zu diesem Zeitpunkt geprüft werden, da dies zusammen mit der Heizungserneuerung oft günstiger ist als die getrennte Installation.

Weitere Fragen zum Energiesparen beantworten die Energieberater der Verbraucherzentrale kostenlos und anbieterunabhängig in einem Gespräch nach telefonischer Voranmeldung. Heizungsmessprotokolle des Schornsteinfegers und Baupläne des Hauses sollten in die Energieberatung mitgebracht werden.

Die Energieberatungen finden in der Raiffeisen-Region im Wechsel jeweils donnerstags von 15.00 - 18.00 Uhr wie folgt statt:

Horhausen: 1. Donnerstag im Monat; Kaplan-Dasbach-Haus, Kaplan-Dasbach-Straße 5, Sitzungsraum 1. St..
Puderbach: 2. Donnerstag im Monat; Verbandsgemeindeverwaltung, Hauptstr. 13, Sitzungssaal 1. St..
Rengsdorf: 3. Donnerstag im Monat; Verbandsgemeindeverwaltung, Westerwaldstraße 32-34, 1. St., Besprechungsraum Zi. 21.
Dierdorf: 4. Donnerstag im Monat; Verbandsgemeindeverwaltung, Poststraße 5, Raum 004 (Untergeschoss).
Die Beratungsgespräche sind kostenlos.
Voranmeldung unter: 0 26 89 / 291-42.

 


Landkreis Altenkirchen
 
Hering: 332.500 Euro für Brückensanierung und Ausbau K 57 bei Pracht

Verkehrsminister Hendrik Hering hat dem Landkreis Altenkirchen für die Brückensanierung über die DB-Strecke und den Ausbau der K 57 bei Pracht einen Zuschuss in Höhe von 332.500 Euro zugesagt.

Das Brückenbauwerk ist auf Grund seines baulichen Zustandes gesperrt. Der Zustand der Fahrbahn der K 57 zwischen den Ortsteilen Niederhausen und Wickhausen entspricht ebenfalls nicht mehr den heutigen Anforderungen.

„Die Baumaßnahme beinhaltet zum einen die komplette Instandsetzung des alten Brückenbauwerkes und zum anderen den frostsicheren Ausbau der K 57 auf einer Länge von rund 370 Metern und in einer Breite von 5,50 Meter“, erläuterte Hering.

Der Landkreis Altenkirchen profitiert bei der Maßnahme von einer höheren Förderung, da das Land Zuschläge zu den Grundfördersätzen in Höhe von jeweils zehn Prozent für den Ausbau von besonders sanierungsbedürftigen Straßen der freien Strecke und für die grundlegende Sanierung von Brücken und Stützmauern sowie deren Umbau im Zuge von förderfähigen Straßen eingeführt hat.

Minister Hering hat die Förderzuschläge bis Ende 2011 verlängert. Zusätzlich zu der Verlängerung der Frist wird das Land auch für die betriebs- und sicherheitstechnische Nachrüstung von Straßentunneln im Zuge von förderfähigen Straßen eine gegenüber dem Grundfördersatz um zehn Prozent erhöhte Förderung gewähren. Auch diese Regelung gilt bis Ende 2011, teilte Hering mit.

 


Verkehr und Tourismus
 

Hering:
Zwei bedeutende Projekte für Wissen

Gleich zwei gelungene Projekte stellte der rheinland-pfälzische Wirtschafts- und Verkehrsminister Hendrik Hering heute in Wissen vor: die Verkehrsfreigabe der Verbindungsstrasse L 278 zur B 62 sowie die Einweihung des Botanischen Weges.

Mittlerweile ist aus der ehemaligen Industriebrache - nach der Schließung des Stahlwerkes der Firma Krupp-Hoesch 1993 - zum großen Teil ein attraktives Gewerbegebiet geworden, in dem neue Arbeitsplätze geschaffen werden konnten. Eine ehemalige Industriehalle wurde zur Multifunktionshalle und wird heute für kulturelle Veranstaltungen (KulturWERK e.V.) genutzt. "Alles in allem also ein gelungenes Beispiel ziviler Konversion", so der Minister. "Die Verbindungsstraße von der L 278 bis zur B 62 ist ein ganz wichtiger Baustein in dem Gesamtkonzept zur Entwicklung dieses Areals." Diese Straße habe zwei wichtige Funktionen: Zum einen dient die Straße der Entlastung der Bundesstraße B 62 und der Kreuzungen und Einmündungen entlang der Bundesstraße, zum anderen dient die Entlastungsstraße auch der Erschließung der Gewerbeflächen.

Die Verbindungsstraße hat eine Länge von etwa 1600 Metern, eine neue Brücke über die Sieg war erforderlich, ebenso musste eine Brücke über die Bahnstrecke erneuert werden. Der Anschluss der Verbindungsstraße an die L 278 wurde als Kreisel konzipiert.

Die Gesamtkosten wurden auf rund 7,8 Millionen Euro veranschlagt. Das Land hat der Stadt für den Bau der Verbindungsstraße Fördermittel in Höhe von rund drei Millionen Euro bewilligt, teilte Hering mit.

Neben dem Millionenprojekt "Verbindungsstraße" wurde heute noch ein anderes Vorhaben eingeweiht: der Botanische Weg. "Damit wird das touristische Angebot im Siegtal noch attraktiver", war sich Hering sicher.

Der Tourismus ist mit etwa 190.000 Arbeitsplätzen einer der bedeutendsten Wirtschaftssektoren in Rheinland-Pfalz. In den vergangenen Jahren haben sich die Zahlen auf hohem Niveau etabliert. Im Jahr 2009 besuchten über 7,7 Millionen Gäste mit über 21 Millionen Übernachtungen die touristischen Regionen des Landes. Zu den übernachtenden Touristen kommen jedes Jahr etwa 190 Millionen Tagestouristen. "Diese Position gilt es zu halten und auszubauen", betonte Hering.

Die Landesregierung hat dazu im Jahre 2008 die Tourismusstrategie 2015 vorgestellt. Mit der Strategie wurde zum einen die Konzentration auf die wesentlichen touristischen Themen wie Wein, Wandern, Radfahren und Gesundheitstourismus sowie Kultur als wichtige Basisthemen für die kommenden Jahre festgeschrieben. "Die Marktchancen für unser Land sind in diesen Feldern besonders hoch und für unsere Hauptzielgruppen besonders relevant", sagte Hering.

Mit dem Botanischen Weg wurde ein attraktives Angebot für die Gäste geschaffen. Auf dem reizvollen Weg durch Flussauen, Bachtäler und bewaldete Höhenzüge ist die Schönheit der Natur unserer Region erlebbar. Mit Informationstafeln werden die geologischen und kulturhistorischen Besonderheiten vermittelt. Die Themen reichen von botanischen Besonderheiten, Waldbau und Jagd bis zur industriellen Vergangenheit mit Erzbergbau, Walzwerk und ehemaliger Schmalspurbahn. Je nach Laune kann der 35 Kilometer lange Weg als Rund oder Etappenweg erkundet werden.

"Der botanische Weg bietet eine gute Ergänzung zum Prädikatsweitwanderweg Westerwaldsteig", hob der Minister hervor. Das Land hat den Botanischen Weg mit einem Zuschuss von 75.100 Euro gefördert. "Mit dem Westerwaldsteig können die Wandergäste die schönsten Seiten des Westerwalds entdecken. Wir haben die Chance, das landschaftliche Potenzial unserer Region für die weitere touristische Entwicklung konsequent zu nutzen." Mit prädikatisierten Wanderwegen werde eine hohe Qualität und ein hoher Erlebniswert des Wanderns garantiert, so Hering weiter. "Damit gehen wir ganz gezielt auf die gestiegenen Ansprüche der Wanderer ein."

Die Prädikatsweitwanderwege prägen das Image des Wanderlands Rheinland-Pfalz: "Der Westerwaldsteig ist ein Erfolg. Hotellerie und Gastronomie erleben begeisterte Wanderer und eine gesteigerte Nachfrage."

 


Mobilitätsportal Rheinland-Pfalz
  Hering: Erst anklicken, dann losfahren

Das Mobilitätsportal Rheinland-Pfalz wurde zum Start in die Urlaubssaison nochmals um einige Angebote erweitert und bietet den Bürgern vielfältige Informationen für alle Verkehrsträger. Darauf weist Verkehrsminister Hendrik Hering zum Beginn der Sommerferien hin.

„Da der Ferienverkehr leider häufig zu Staus führt, kann ein Klick auf die aktuelle Verkehrslage unterwww.verkehr.rlp.de (für Smartphones unter www.mobil.rlp.de) hilfreich sein, bevor die Reise mit dem Auto losgeht“, so Hering. Dort finden sich Informationen nicht nur zu Rheinland-Pfalz, sondern zusätzlich noch aus den angrenzenden Bundesländern: Staumeldungen, die zum großen Teil im Minutentakt von Sensoren erfasst werden, die wichtigen Baustellen und die Verkehrsmeldungen der Polizei. „Damit deckt das Mobilitätsportal Rheinland-Pfalz gerade die hoch belasteten und staugefährdeten Autobahnachsen A 3 und A 61 gut ab.“

Wetterwarnungen und Webcambilder runden das Bild ab. Die Kameras stehen nicht nur ausschließlich an der Autobahn, sondern auch an anderen Bereichen. Neu hinzugekommen sind drei weitere Kameras, an der B 10 im Bereich der Tunnelumleitungen bei Annweiler und 2 im Stadtgebiet von Koblenz (Saarkreisel).

Aber auch für die anderen Verkehrsträger bietet das Mobilitätsportal viel Nützliches: ÖPNV-Haltestellen sind landesweit mit ihren Fahrplänen und Fahrplanauskünften aufrufbar und Radfahrbegeisterte können dort die Themenradwege finden.

Das Mobilitätsportal Rheinland-Pfalz wird vom Landesbetrieb Mobilität in Koblenz betrieben.

 


Westerwaldkreis
 

Hering:
465.000 Euro für Ausbau K 45 zwischen Rehe und Landesgrenze

Verkehrsminister Hendrik Hering hat dem Westerwaldkreis für den Ausbau der K 45 zwischen Rehe und der Landesgrenze zu Hessen einen Zuschuss in Höhe von 465.000 Euro zugesagt. "Der Ausbau ist erforderlich, weil der derzeitige Zustand nicht mehr den heutigen Anforderungen entspricht", erläuterte Hering.

Die Fahrbahn der K 45 wird auf einer Länge von rund 1,5 Kilometern und in einer einheitlichen Breite von 5,50 Metern im so genannten Hocheinbauverfahren ausgebaut. Bei dieser kostengünstigen Bauweise werden die neuen Asphaltschichten auf den vorhandenen Fahrbahnbelag aufgebracht. Dadurch erhält die Fahrbahn einen neuen tragfähigen Oberbau. Gleichzeitig werden die Entwässerungseinrichtungen erneuert.

 

 


Landkreis Mayen-Koblenz
 

Hering:
Rund eine Million Euro für Ausbau der K 44 zwischen Weißenthurm und Urmitz

Verkehrsminister Hendrik Hering hat dem Landkreis Mayen-Koblenz für den Ausbau des 2. Bauabschnittes der K 44 zwischen Weißenthurm und Urmitz einen Zuschuss in Höhe von rund einer Million Euro zugesagt.

"Der Ausbau ist erforderlich, weil der derzeitige Zustand nicht mehr den heutigen Anforderungen entspricht", erläuterte Hering.

Der rund 2,3 Kilometer lange zweite Bauabschnitt der K 44 beginnt im Anschluss an die Einmündung zur L 121 bei Weißenthurm und endet im Übergang zum bereits in 2009 fertig gestellten ersten Bauabschnitt. Gleichzeitig erfolgt eine Aufweitung des Einmündungsbereiches zum Gewerbepark "Urmitz Bahnhof" sowie die Anlegung einer Linksabbiegespur. Durch den Bau eines separaten Rad- und Gehweges auf einer Länge von rund 300 Metern entlang der K 44 in Richtung Urmitz bis zur Einmündung der Hafenstraße wird ein Lückenschluss im Radwegenetz geschaffen.

 

 
Ausbau L 83 in Ortsdurchfahrt Bölingen abgeschlossen
 


Die Ortsdurchfahrt Bölingen ist nach knapp einem Jahr Bauzeit fertig gestellt. "Die Bauarbeiten sind abgeschlossen, die Verkehrsbehinderungen gehören jetzt der Vergangenheit an", teilte Verkehrsminister Hendrik Hering in Mainz mit.

Der Ausbau war eine Gemeinschaftsmaßnahme des Landes, der Ortsgemeinde Grafschaft/Bölingen und der Versorgungsunternehmen. Die Gesamtkosten belaufen sich auf rund 2,1 Millionen Euro.

"Das Land hat mit rund 590 000 Euro den Löwenanteil getragen", hob Hering hervor. Die Gemeinde war mit rund 500 000 Euro beteiligt, deren Kosten mit rund 70 Prozent Fördermittel des Landes bezuschusst wurden. Das Abwasserwerk Grafschaft hat rund 690 000 Euro getragen und das Wasserwerk Grafschaft rund 300 000 Euro.

Im Zuge der Baumaßnahme wurde jetzt nicht nur die Fahrbahn auf einer Länge von 650 m vollständig erneuert, auch die Gehwege wurden neu angelegt. Darüber hinaus sind gleichzeitig Versorgungsleitungen der Abwasserwerke und der Wasserwerke verlegt worden.

 

 
Tourismus - Rheinland-Pfalz setzt auf Service und Qualität
 
MINISTERIUM FÜR WIRTSCHAFT, VERKEHR, LANDWIRTSCHAFT UND WEINBAU

 

 

Wirtschaftsstaatssekretär Siegfried Englert hat die rheinland-pfälzische Gastronomie- und Hotellerie-Branche aufgefordert, in ihrem Bemühen um verbesserte Servicequalität nicht nachzulassen. Er hob den Beitrag der engagierten Unternehmerinnen und Unternehmer, den qualifizierten Beschäftigten und den Kommunen hervor.

„Die Gesamtzufriedenheit unserer Gäste ist da, aber wir brauchen trotzdem noch mehr Engagement auf diesem Gebiet“, sagte Englert auf der Hauptversammlung der Jugendherbergen Rheinland-Pfalz und Saarland in Kaub. Englert sprach dort zum Thema „Tourismusentwicklung in Rheinland-Pfalz“. Die Jugendherbergen nahm er dabei zum Vorbild: „Diese Einrichtungen im Saarland und Rheinland-Pfalz haben sich herausragend auf einen veränderten gesellschaftlichen Rahmen eingestellt.“ Das Preis/Leistungsverhältnis stimme, das Qualitätsbewusstsein sei ausgeprägt und die Angebotsvielfalt ernorm geworden im Laufe der vergangenen Jahre. „Die Jugendherbergen sind daher für uns ein wichtiger Partner bei der Umsetzung der Tourismusstrategie.“

Der Tourismus in Rheinland-Pfalz hat eine nahezu stabile Entwicklung genommen. „Wir profitieren in wirtschaftlich schwachen Zeiten offensichtlich davon, ein ,nahe liegendes Ziel’ für viele Menschen in Deutschland, Belgien und den Niederlanden zu sein.“

 
 
 
 


 
BMI-Rechner
  Immer wieder erfinden Zeitgenossen neue Diäten zum schlank werden. Fastenkuren bewirken aber nur für kurze Zeit eine Figurverjüngung, dann schlägt der JoJo-Effekt unerbittlich zu. Wichtig für jede Diät ist eine ausgewogene Ernährung und Sport.

Überprüfen Sie Ihren persönlichen Body-Mass-Index, er gibt Ihnen Aufschluss ob Sie übergewichtig sind oder nicht.

Body-Mass-Index-Rechner

 
Kalorienrechner
 


Wie viel Energie verbraucht ein Mensch am Tag?


Das hängt von sehr unterschiedlichen Faktoren ab. Maßgebend sind nicht nur die Körpergröße, das Gewicht, und das Alter, sondern auch das Geschlecht sowie die Schilddrüsen- und Nebennierenfunktion.
Wichtiger Parameter ist auch die Art der geleisteten Tätigkeit.
Menschen, die vor allem sitzend arbeiten haben einen geringeren Kalorienbedarf als solche, die sich während der Arbeit bewegen.


Unser Kalorienrechner vermittelt Ihnen aber nur allgemeine Richtwerte.

Kalorienrechner
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