15

Mai

Wieder ins Tal?

Autofrei und „Rad frei!“ heißt es wieder am Sonntag, 21. Mai 2017 im Wiedtal. Von 10-18 Uhr ist das Wiedtal auf einer Strecke von rund 50 Kilometern von Neuwied- Niederbieber bis Seifen für den motorisierten Verkehr gesperrt und ausschließlich Radlern, Inlineskatern und Fußgängern vorbehalten.

Zum 19. Mal findet diese kreisübergreifende Großveranstaltung nun statt und erstreckt sich durch das Wiedtal im Landkreis Neuwied bis in den Landkreis Altenkirchen. Veranstalter sind die Stadt Neuwied und die Verbandsgemeinden Waldbreitbach, Asbach, Flammersfeld und Puderbach. Unterstützt werden sie von der Sparkasse Neuwied als Hauptsponsor sowie der Kreissparkasse Altenkirchen. Für das leibliche Wohl und Unterhaltung entlang der Strecke sorgen Vereine und die Wiedtal-Gastronomie. Viele Attraktionen warten auf die Besucher entlang der Strecke. Disco, Live- Musik von Musikkapellen sowie reichhaltige kulinarische Angebote der hervorragenden Wiedtal-Gastronomie und der Vereine sind nur einige wenige Punkte aus dem Programm. Entlang der Strecke ist also richtig was los.

Auch wenn die Helfer des DRK für kleinere und größere Zwischenfälle bestens gerüstet sind, bitten die Veranstalter darum, dass die Teilnehmer aus Gründen der eigenen Sicherheit Helme tragen.

Viel Spaß und einen tollen Tag.

Foto: Stadt Neuwied

11

Mai

Ehrenamtliche sorgen sich um Betreuung und Hilfe

Erwin Rüddel informierte sich beim Malteser Hilfsdient im Kreis Altenkirchen

Kreisgebiet. „Die sozialpflegerische Ausbildung von Betreuungskräften, Besuchs- und Begleitdienste sowie die Kleiderkammer in Wissen sind im Landkreis Altenkirchen drei Hauptmerkmale der katholischen Hilfsorganisation Malteser Hilfsdienst“, erfuhr der heimische CDU-Bundestagsabgeordnete Erwin Rüddel bei einem Informationsgespräch mit MHD-Aktiven im Marienhaus Altenzentrum St. Josef in Betzdorf.

Dort erwarteten den Abgeordneten, der dem Gesundheitsausschuss des Deutschen Bundestages angehört und der pflegepolitische Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion ist, seitens des MHD die Diözesan-Oberin Brigitte Merzhäuser, vom MHD Betzdorf Stadtbeauftragte Mechele Klein mit ihrem Stellvertreter Werner Zöller, vom MHD Wissen Stadtbeauftragter Peter Vanderfuhr und Gerhard Becher.

Sie alle sind seit vielen Jahren im Malteser Hilfsdienst ehrenamtlich tätig.

„Unsere Angebote, Hilfestellungen und Tätigkeiten werden leider oft gar nicht so bewusst von der Öffentlichkeit wahrgenommen, wie beispielsweise die des Deutschen Roten Kreuzes“, äußerten die MHDler. „Und das zu Unrecht“, quittierte Erwin Rüddel, der unlängst auch Kontakt zum MHD im Kreis Neuwied hatte. Vielleicht liege das mit an der Lobby. So habe beim DRK oft die kommunale Spitze, wie Landrat bzw. Bürgermeister, den Vorsitz inne.

„Diese Repräsentanz fehlt uns leider etwas“, bedauerten die MHD-Funktionsträger.

„Dabei brauchen wir uns, insbesondere was unsere Angebote und Tätigkeiten angeht, nicht zu verstecken“, betonte Diözesan-Oberin Merzhäuser. Die religiös verwurzelte katholische Hilfsorganisation sei „zuständig für alle“. Brigitte Merzhäuser: „Wir sind Kirche!“ Dazu tragen auch regelmäßige Treffen an den Malteser-Standorten Betzdorf und Wissen bei.

„Neben den pflegerischen und Hospizdiensten, die vom MHD geleistet werden, sind insbesondere Helfergrundausbildungen sowie Schulungen in Erster Hilfe oder die Kursangebote ‚Lebensrettende Sofortmaßnahmen‘ zu erwähnen“, so Michele Klein. Peter Vanderfuhr verwies auf die „Kleiderkammer“ der Wissener MHD-Unterkunft, in der ehemaligen Winterschule: „Hier sind es inzwischen mehr Flüchtlinge und Asylbewerber, denn Einheimische, die uns aufsuchen. Generell sind die Nachfrage und der Zulauf zu unserer Kleiderkammer stark angestiegen.“

Alle vom MHD erbrachten Angebote und Leistungen erfolgen ehrenamtlich. Das ist es, was die Malteser ganz besonders auszeichnet. Doch haben sie mit dem gleichen Problem zu tun, das auch viele andere Vereine beschäftigt: fehlender Nachwuchs. „Ich habe schon öfter daran gedacht aufzuhören, aber ich bin doch immer wieder dabei“, sagte der inzwischen 84jährige Gerhard Becher, der bereits weit über 20 Jahre die Arbeit und den Gedanken des Malteser Hilfsdienstes aktivmitträgt.

„Der Malteser Hilfsdienst ist eine sehr wichtige und unverzichtbare Hilfsorganisation, der die gleiche Anerkennung und Wertschätzung wie anderen Hilfsorganisationen gebührt. Vor allem auch als Gesundheitspolitiker und pflegepolitscher Sprecher lege ich Wert auf den Kontakt und Austausch mit dem MHD. Ihnen allen gilt mein ganz besonderer Dank für das gelebte Ehrenamt“, bekräftigte Erwin Rüddel.

Foto: Bundestagsabgeordneter Erwin Rüddel (Mitte) lobte das Engagement der MHD-Aktiven (v.li) Gerhard Becher, Werner Zöller, Diözesan-Oberin Brigitte Merzhäuser, Michele Klein und Peter Vanderfuhr. (Foto: Reinhard Vanderfuhr / Büro Rüddel)

10

Mai

Für jeden etwas dabei!

ConLog Arena Koblenz

Die Ausnahme Pop- und Beatband „The Hollies“ feiert ihr 50-jähriges Jubiläum seit dem Erscheinen ihres Debütalbums mit einer Europatournee und kommt am 27. Mai 2017 in der ConLog Arena in Koblenz. Mit „The best of Hollies“ bringt die 2010 in die Rock ´n´ Roll Hall of Fame aufgenommene Band ihre größten Hits auf die Bühne. „Bus Stop”, “On a carousel”, “Carrie Anne”, “Stop Stop Stop,” “He ain’t heavy, he`s my brother”, “Sorry Suzanne”, “The Air that I breathe” , “Long cool woman in a black dress” und viele andere Hits werden in einer zweistündigen Hollies- Celebration zu genießen sein.

Tickets bei Koblenz Touristik unter 0261/19433, der ConLog Arena unter0261/9121107, an allen bekannten VVK-Stellen und unter www.bestgermantickets.de

05

Mai

Alkoholprävention in Familien soll Kinder schützen

Erwin Rüddel ist Schirmherr des Eltern-Workshops „Klartext reden!“

Kreisgebiet. Der heimische CDU-Bundestagsabgeordnete Erwin Rüddel, der dem Gesundheitsausschuss des Deutschen Bundestages angehört, befürwortet und unterstützt Alkoholprävention in Familien. Aus diesem Anlass hat der Gesundheitspolitiker die Schirmherrschaft über einen im Landkreis Altenkirchen von der Initiative „Klartext reden!“ ausrichtenden Eltern-Workshop übernommen.

Die Leitung des am Donnerstag, 11. Mai 2017, um 19.00 Uhr im Betzdorfer Freiherr-vom-Stein-Gymnasium beginnenden Workshops obliegt der Suchtexpertin und Diplom-Sozialpädagogin Klaudia Follmann-Muth. Die Initiative „Klartext reden!“ wurde bereits 2005 vom „Arbeitskreis Alkohol und Verantwortung“ des BSI (Bundesverband der Deutschen Spirituosen-Industrie und -Importeure e.V.) ins Leben gerufen und von unabhängigen Wissenschaftlern zusammen mit Vertretern des Bundeselternrates entwickelt.

„Die Initiative besteht aus drei Komponenten: Eltern-Workshops, der begleitenden Broschüre ‚Klartext reden! – Gesprächsleitfaden für Eltern zum Thema Alkohol‘ und dem Internetauftritt www.klartext-reden.de mit einem integrierten Online-Training für Eltern (www.klartext-elterntraining.de). Seit Juni 2015 ist auch eine Facebook-Seite online (www.facebook.com/Klartextreden), auf der aktuelle Infos zu den Veranstaltungen zu finden sind, und über die Eltern zu diesem Thema in Dialog miteinander und mit den Referentinnen treten können“, so Angelika Wiesgen-Pick, die Geschäftsführerin des BSI.

Laut einer aktuellen Studie der Deutschen Hauptstelle für Suchtfragen e.V. findet der erste Kontakt mit Alkohol im Alter von 13,8 Jahren statt. Diese Zahl sollte man nicht auf die leichte Schulter nehmen, denn in diesem Alter sind Kinder zu jung, um die Wirkung und mögliche Risiken richtig einzuschätzen. Dabei spielt es auch eine wichtige Rolle, wie Freunde und Familie mit der Thematik umgehen.

„Ich bin selbst Vater von mittlerweile zwei erwachsenen Kindern und mir war es immer wichtig, beide in ihrer Entwicklung zu unterstützen. Meine Frau und ich haben immer versucht, die ersten Ansprechpartner für das Thema zu sein. Die Workshops der Initiative ‚Klartext reden!‘ helfen Eltern, ihre Kinder sehr früh für das Thema Alkoholkonsum zu sensibilisieren. Ich habe die Schirmherrschaft über dieses Projekt gerne übernommen, weil ich es gut finde, dass interessierte Eltern so wertvolle Tipps bekommen, wie sie das Thema ansprechen können, ohne den jungen Menschen dabei etwas vor zu predigen“, bekräftigt Erwin Rüddel.

Foto: Stehen mit „Klartext reden!“ für Alkoholprävention in Familien: Erwin Rüddel MdB und Angelika Wiesgen-Pick (BSI). (Foto: Reinhard Vanderfuhr / Büro Rüddel)