10

Okt

Düsseldorf siegt im Topspiel

Düsseldorf kann sich am 5. Spieltag der Tischtennis Bundesliga (TTBL) mit einem 3:1-Erfolg in Saarbrücken vom Vizemeister absetzen und profitiert von einer kriselnden saarländischen Nummer eins. Bremen macht im Kellerduell kurzen Prozess, Mühlhausen legt ein Comeback nach dem anderen hin und schockt den Tabellenführer, Ochsenhausen siegt im Marathonmatch.

Auch ein starker Auftritt von Patrick Franziska half dem 1. FC Saarbrücken TT im Topspiel gegen Borussia Düsseldorf am Ende nicht: Zwar schlug der 24-jährige Neuzugang seinen Odenwälder Trainingspartner und ehemaligen Teamkollegen Timo Boll in einem hochklassigen Fünfsatzmatch, sein umjubelter Punkt zum 1:1-Ausgleich sollte im Spitzenspiel des 5. Spieltags jedoch der einzige Zähler der Gastgeber bleiben. In erster Linie lag das an diesem Nachmittag am weiterhin formschwachen Tiago Apolonia, der auch seine Liga-Spiele fünf und sechs nicht gewinnen konnte. Der 30-jährige Portugiese hatte zum Auftakt Kristian Karlsson ebenso wenig entgegenzusetzten wie im Spitzeneinzel dem an diesem Tag schlagbaren Timo Boll. Für den dritten Punkt des Rekordmeisters sorgte Stefan Fegerl nach der Pause gegen Bojan Tokic.

Die Durststrecke des SV Werder Bremen ist beendet. Im Kellerduell gegen den TTC Zugbrücke Grenzau feierte die Mannschaft um Bastian Steger am Samstagnachmittag einen klaren 3:0-Heimerfolg und damit den ersten Saisonsieg – und das vor allem dank des deutschen Nationalspielers: In einem umkämpften Auftakteinzel gegen Grenzaus Kou Lei behielt Steger in einem wahren Marathonsatz in Durchgang Nummer fünf die Nerven und gewann nach mehrfach wechselnden Matchbällen mit 17:15. In der Folge trafen Kirill Skachkov (gegen Kohei Sambe) und Hunor Szöcs (gegen Liang Qiu) auf erstaunlich wenig Gegenwehr. Werder gibt die Rote Laterne damit an Grenzau ab.

In Thüringen erlebten die Zuschauer so etwas wie den Tag des Comebacks: Unglaubliche drei Male drehten die Akteure des Post SV Mühlhausen gegen Tabellenführer TTC RhönSprudel Fulda-Maberzell einen 0:2-Satzrückstand und gewannen damit das saisonübergreifend zweite Spiel gegen die Osthessen in Folge. Besagtes Kunststück gelang dem österreichischen Neuzugang Daniel Habesohn sogar gleich zweifach. Der Team-Europameister schlug zum Auftakt zunächst Ruwen Filus und sorgte im Spitzeneinzel gegen Wang Xi für den 3:1-Heimerfolg gegen die Gäste, für die sich ein Auftritt am Kristanplatz allmählich zum Trauma entwickelt. Im Pokal-Viertelfinale jedoch hat die Mannschaft von Trainer Qing Yu Meng, die Chance, es besser zu machen.

Doppelspieltag, Doppelsieg: Für die TTF Liebherr Ochsenhausen endete das erste Wochenende unter der Doppelbelastung aus Champions League und TTBL erfolgreich. Nach dem knappen 3:2-Erfolg gegen Roskilde am Freitagabend bezwangen die Oberschwaben den TTC Schwalbe Bergneustadt in der Liga ebenso knapp. Matchwinner war nach exakt vier Stunden Spielzeit Simon Gauzy, der sowohl das erste (gegen Benedikt Duda) als auch das letzte Einzel der Begegnung (gegen Steffen Mengel) für sich entscheiden konnte. Der in der Liga bisher ungeschlagene Hugo Calderano ging an diesem Sonntag leer aus und verlor an Position eins beide Partien. Gegen Ricardo Walther sorgte Neuzugang und Abwehrspezialist Yuto Muramatsu für den dritten Punkt der Gäste, die sich damit weiterhin ein Kopf-an-Kopf-Rennen mit Tabellenführer Fulda liefern.

Alle Begegnungen des 5. Spieltags finden Sie in Kürze in voller Länge im TTBL-TV unter www.ttbl.de/ttbl-tv.

Der 5. Spieltag in der Übersicht

FC Saarbrücken TT – Borussia Düsseldorf 1:3

Tiago Apolonia – Kristian Karlsson 0:3 (9:11, 9:11, 4:11)

Patrick Franziska – Timo Boll 3:2 (9:11, 9:11, 11:6, 11:5, 13:11)

Bojan Tokic – Stefan Fegerl 1:3 (7:11, 9:11, 12:10, 5:11)

Tiago Apolonia – Timo Boll 0:3 (8:11, 3:11, 5:11)

SV Werder Bremen – TTC Zugbrücke Grenzau 3:0

Bastian Steger – Kou Lei 3:2 (10:12, 11:1, 13:11, 4:11, 17:15)

Kirill Skachkov – Kohei Sambe 3:0 (11:8, 11:2, 13:11)

Hunor Szöcs – Liang Qiu 3:0 (11:6, 11:5, 11:8)

Post SV Mühlhausen – TTC RhönSprudel Fulda-Maberzell 3:1

Daniel Habesohn – Ruwen Filus 3:2 (13:15, 3:11, 11:6, 11:9, 11:2)

Ovidiu Ionescu – Wang Xi 3:2 (6:11, 9:11, 11:7, 11:6, 11:6)

Lars Hielscher – Jonathan Groth 1:3 (4:11, 13:11, 2:11, 6:11)

Daniel Habesohn – Wang Xi 3:2 (3:11, 5:11, 11:7, 11:8 11:7)

TTC Schwalbe Bergneustadt – TTF Liebherr Ochsenhausen 2:3

Benedikt Duda – Simon Gauzy 0:3 (8:11, 11:13, 9:11)

Steffen Mengel – Hugo Calderano 3:2 (12:10, 11:5, 8:11, 10:12, 11:9)

Ricardo Walther – Yuto Muramatsu 2:3 (7:11, 11:9, 11:9, 6:11, 9:11)

Benedikt Duda – Hugo Calderano 3:1 (8:11, 11:8, 12:10, 11:7)

Steffen Mengel – Simon Gauzy 2:3 (6:11, 11:6, 12:10, 8:11, 10:12)


Bildquelle: Kristian Karlsson (Borussia Düsseldorf)

10

Okt

67. Limburger Oktoberfest

 13. bis 18. Oktober 2016 Limburger Oktoberfest

Freuen Sie sich auf fünf turbulente Tage mit einem abwechslungsreichen Programm für Jung und Alt.

Zum 67. Oktoberfest lädt die Stadt Limburg vom 13. bis zum 18. Oktober 2016, auf den Festplatz und in die Festhalle in der Ste.-Foy-Straße ein. Insgesamt beworben haben sich fast 300 Schaustellerbetriebe.

• Am Donnerstag, dem 13.10.2016 um 18.00 Uhr findet die ultimativ lustige Wahl zur „MISS STADL-MADL 2016” statt. Das Oktoberfest -Team freut sich sehr, die Band „Die Stockhiatla” im Stadl begrüßen zu dürfen.

Wenn „O‘zapft is” rockt die Band „Die Sumpfkröten” bis ein Uhr in der Früh.

• Am Samstag ist ab 18.00 Uhr die Nacht der Dirndl-Madl und Lederhosen-Buam. Es rocken die „New City Beats” und in den Pausen „JASON”.

• Am Sonntag spielen ab 11.00 Uhr heimische Blaskapellen. Von 14.00 bis 17.00 Uhr heizt die Band „Hüttenzauber”ordentlich ein.

Einlass für die Abendveranstaltung ist um 18.00 Uhr. Die „Münchner Zwietracht”, will das Holz vor der Hütten zum schwanken bringen.

• Parallel zum Oktoberfest findet am Sonntag, den 16. Oktober von 13.00 Uhr bis 18.00 Uhr der verkaufsoffene Sonntag in der Limburger Innenstadt statt.

• Der Montag beginnt dann mit dem traditionellen Frühschoppen um 11.00 Uhr. Mit der Band „Reinheitsgebot” „100% Live und Bayrisch”, das haben die Musiker in den letzten drei Jahren bewiesen.

Um 18.00 Uhr beweist die „Münchner Zwietracht”, dass Limburg Oktoberfest-tauglich ist.

• Ganz unter dem Motto „Kinder- und Familientag“ lockt das Oktoberfest mit vielen Aktionen und ermäßigten Preisen am Dienstag, dem Abschlusstag, auf den Limburger Marktplatz.

Nach dem Erfolg im letzten Jahr gibt es natürlich in diesem Jahr wieder ein Gutscheinheft. Das Heft wird in einer Auflage von 10.000 Stück gedruckt und bietet über 70 Angebote.

? Die Öffnungszeiten des Vergnügungsparks sind: 

Donnerstag, 13 Oktober 2016, ab 18:00 Uhr in der Halle
Freitag, 14. Oktober 2016, ab 15:00 Uhr
Samstag, 15. Oktober 2016, ab 14:00 Uhr
Sonntag, 16. und Montag, 17. Oktober 2016, ab 11:00 Uhr
Dienstag, 18. Oktober 2016, ab 13:00 Uhr

 

07

Okt

Auf die Festung, fertig, los!

Die Ausstellungshäuser des Landesmuseums Koblenz bieten spannende Reisen durch Zeit und Raum. Zu den Highlights gehören die große Familienausstellung „Eiszeitsafari“ und die kleine, aber feine Ausstellung des Fotografen Frank Kunert, der für seine Bilder aufwendige Modellkulissen baut. Erst auf den zweiten Blick offenbaren sie ein skurriles, witziges und surreales „Wunderland“. Beide Wechselausstellungen sind noch bis zum 30. Oktober täglich von 10 bis 18 Uhr geöffnet. Passend dazu bietet die Museumspädagogik in den Herbstferien Erlebnis-Workshops für Kinder an. Gleich anmelden! Termine und weitere Infos unter

www.landesmuseum-koblenz.de.

06

Okt

Bunte und künstlerische Vielfalt auf dem Linzer Marktplatz

Der Linzer Kunst- und Handwerkermarkt findet auch in diesem Jahr wieder am zweiten Oktoberwochenende in der „Bunten Stadt am Rhein“ statt. Am Samstag, 8. und Sonntag, 9. Oktober 2016 präsentieren sich zahlreiche Handwerker und Bastler auf dem historischen Marktplatz in der Linzer Altstadt.  Bunte und künstlerische Vielfalt auf dem Linzer Marktplatz weiterlesen

04

Okt

Haushaltsausschuss schafft Voraussetzungen für Übertragung des „Stegskopf“ an die DBU

Stegskopf. „Für die Zukunft des Stegskopf werden Bundesmittel fließen. Der Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestages hat in seiner heutigen Sitzung über die zur Übertragung an die Deutsche Bundesstiftung Umwelt (DBU) anstehenden Flächen des Nationalen Naturerbes beschlossen. Mit dabei ist eine 1.882 Hektar große Fläche des ehemaligen Truppenübungsplatzes Stegskopf“, teilen aktuell die CDU-Bundestagabgeordneten Erwin Rüddel (Neuwied/Altenkirchen) und Volkmar Klein (Siegen/Wittgenstein) in einer gemeinsamen Presseerklärung mit.

Die Übertragung der Stegskopf-Fläche erfolgt im Rahmen der dritten Tranche des Nationalen Naturerbe (NNE). Auf Anfrage hat der stellvertretende Generalsekretär sowie Abteilungsleiter Umweltforschung und Naturschutz bei der DBU, Prof. Dr. Werner Wahmhoff mitgeteilt, dass gegen Ende Oktober (27.10.2016) die Vertragsunterzeichnung zwischen Ministerin Hendricks, der BImA und der DBU ansteht. Die Überschreibung im Grundbuch werde dann im Verlauf nächsten Jahres (2017) erfolgen.

„Damit wird diese national bedeutsame Naturschutzfläche für die Zukunft von einer Privatisierung ausgenommen“, so Volkmar Klein, Mitglied im Haushaltsausschuss und zuständiger Abgeordneter für die vom Stegskopf tangierte nordrhein-westfälische Nachbarkommune Burbach.

Rüddel und Klein ist es wichtig, dass auf dem Stegskopf die wirtschaftlichen und touristischen Interessen der Region und besonders die des Naturschutzes in Einklang gebracht werden können. „Auf dem Stegskopf bieten sich hervorragende Möglichkeiten den Naturschutzauftrag zu erfüllen. In diesem Zusammenhang ist aber wünschenswert, dass es außer von der Ringstraße weitere Zugangsmöglichkeiten gibt, damit auch zukünftig die Flächen beweidet, sowie mit technischem Gerät betreten und befahren werden können. Deshalb müssen über einen öffentlich-rechtlichen Vertrag Zugangsberechtigung und Möglichkeiten geregelt werden“, bekräftigt“, der heimische CDU-Bundestagsabgeordnete Erwin Rüddel.

Bildunterschrift: Setzen sich beide für den Naturschutz auf dem Stegskopf ein: die CDU-Bundestagsabgeordneten Erwin Rüddel und Volkmar Klein.