12

Jul

Neuer Musikfonds richtet sich an Musikschaffende

Erwin Rüddel: „Damit wird endlich eine Lücke im Fördersystem geschlossen“

Berlin / Wahlkreis. „Die Sparte Musik erhält mit der Einrichtung eines Musikfonds erstmals einen eigenen Fonds auf Bundesebene. Der unterstützt insbesondere die Entwicklung der Musik und hilft eine Lücke im Fördersystem zu schließen. Das dürfte gerade Musikschaffende auch in meinem Wahlkreis erfreuen“, erklärt der heimische CDU-Bundestagsabgeordnete Erwin Rüddel aufgrund der Vorstellung des neuen Fonds durch die Staatsministerin für Kultur und Medien, Monika Grütters (CDU).

Damit setzt die unionsgeführte Koalition im Deutschen Bundestag einen Punkt aus dem Koalitionsvertrag um und kommt langjährigen Forderungen der Musikbranche nach. „Für den Musikfonds sind im Bundeshaushalt 2016 Mittel in Höhe von 1,1 Millionen Euro vorgesehen. Damit fördern wir Projekte mit hoher Innovationskraft – unabhängig vom Genre. Im Fokus stehen dabei Projekte der professionellen Musik, wobei aber auch Laien und der Aspekt der musikalischen Bildung eingebunden werden“, so Rüddel.

Auch Anträge mit kurzer Frist und geringen Beträgen werden möglich sein. Aus diesem Grund wird beim Musikfonds die maximale Antragssumme 50.000 Euro nicht überschreiten. Sie kommt damit auch zahlreichen kleineren Projekten zugute. „Dazu zählen zum Beispiel die Programmarbeit von Ensembles, spartenübergreifende Projekte und interkulturelle Vorhaben“, ergänzt der heimische Abgeordnete.

Denn der Musikfonds stärkt der großen zeitgenössischen Musikszene in Deutschland den Rücken. Mit dem Programm sollen möglichst viele erreicht werden, insbesondere kleinere Projekte und Musikschaffende, die in der Regel nicht zum Zug kommen. „Musik bringt Freude und verbindet. Sie ist ein bedeutender Teil unseres gesellschaftlichen Lebens. Auch darum ist es wichtig, den Musikfonds jetzt möglichst schnell zu starten, damit die erste Förderrunde noch in diesem Jahr 2016

realisiert werden kann“, bekräftigt Erwin Rüddel.

Foto: Privat