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TTBL-Grenzau: Zeit für einen Neuanfang

Rückrundenaufakt in der Tischtennis-Bundesliga: Im letzten Heimspiel des Jahres empfängt der TTC Zugbrücke Grenzau am Sonntag, 06.12. um 15 Uhr den TTC Schwalbe Bergneustadt im Brexbachtal und will nach einer mehr als verkorksten Vorrunde einen Neuanfang starten.

Die Vorzeichen dazu stehen gar nicht so schlecht, da am vergangenen Spieltag bei der erneut sehr unglücklichen 2:3- Niederlage gegen den Herbstmeister TTF Ochsenhausen erstmals wieder die Stammformation am Tisch stand. So kehrte neben Masaki Yoshida auch der ebenfalls zuvor lange verletzte kroatische Spitzenspieler Andrej Gacina ins Team zurück, was den Westerwäldern Mut macht, dass es nun gegen Bergneustadt wieder bergauf geht. „Das Wichtigste in unserer derzeitigen Situation ist, dass alle wieder an Bord sind“, erklärte TTC-Chefcoach Anton Stefko. Wohlwissend, das Grenzau in Bestbesetzung eine ganz andere Hinrunde gespielt hätte.

Da dies allerdings nicht der Fall war, liegen die Westerwälder derzeit außer Reichweite der Play-off-Plätze. Anders Bergneustadt: Im zweiten Bundesligajahr rangieren die Schwalben auf Platz vier und haben um den deutschen Nationalspieler Steffen Mengel behutsam eine starke Mannschaft aufgebaut. Die zum Saisonauftakt dem TTC Zugbrücke Grenzau eine empfindliche 1:3-Niederlage zugefügt hatte. Stefko: „Das war eines unserer schwächsten Spiele. Das wollen wir nun besser machen.“ Mit einem gesunden Andrej Gacina und Masaki Yoshida sollte das in der Zugbrückenhalle am zweiten Advent machbar sein. rs

Andrej Gacina: Auf ihn kann man nicht verzichten, will man die Play-off-Runde erreichen. (Foto: Wolfgang Heil)